Mit "Der Fürst des Todes" liegt nun der fünfte Band der Reihe vor. Anders als die vorigen Romane schließt er gleich an seinen Vorgänger an. Taran kehrt von seiner Reise zurück - der Suche nach sich selbst und wird nun in ein weiteres Abenteuer gestürzt,der Hochkönig braucht die Unterstützung seiner Untertanen, denn Arawn, der Fürst des Todes, ist wieder aktiv geworden. Seine Kesselkrieger marschieren unaufhaltsam auf Prydain zu.Taran zögert nicht, denn er spürt seine Verantwortung, doch die größte Bastion des Lichts fällt und alles scheint verloren - wenn es ihnen nicht gelingt, Arawn in seiner eigenen Domäne zu stellen und zu vernichten.Auf dem Weg dorthin lernt Taran was schmerzliche Verluste, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung sind, aber er erntet auch das, was er gesät. Denn nun werden frühere Feinde zu unerwarteten Helfern und früherer Verzicht zahlt sich aus.Doch seine größte Probe steht Taran nach aller Gefahr bevor: Die Entscheidung ein sicheres und friedvolles Leben mit den Freunden und im Glück zu führen, oder aber seinen eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Ungewohnt episch erzählt Lloyd Alexander Tarans Geschichte, ohne jedoch auch die menschliche Seite und die Entwicklung der Charaktere zu vergessen. Taran und Eilonwy, die wir als Kinder kennenlernten sind erwachsen geworden und haben Verantwortung gelernt, während andere froh sind, diese abgeben zu können. Andeutungen und Fragen werden geklärt, und es fällt schwer, Abschied von den liebgewonnen Figuren zu nehmen.
Mit diesem Roman schließt sich der Handlungsbogen, der in "Das Buch der Drei" begonnen wurde - in der letzten Auseinandersetzung mit dem Fürst des Todes erfüllt sich das Schicksal der Söhne von Don, andererseits wird die Bestimmung Tarans enthüllt, auf die ihn die vorher erlebten Abenteuer vorbereitet haben. Der Zyklus findet einen würdigen und versöhnlichen Abschluss, der
seinesgleichen such