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Kundenrezensionen

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am 13. Mai 2011
Dieses Buch ist einer der Klassiker der Weltliteratur und hat viele Menschen - darunter Philosophen, Staatsmänner, Künstler - beeinflusst. Laozi (Laotse) als Person wird es wohl nicht gegeben haben, der Text ist jedoch wirkungsvoll genug, um die Jahrtausende zu überdauern. Das ist spannend. Zum Klassiker wird das Daodejing dadurch, dass es immer wieder neue Deutungsmöglichkeiten zulässt. Es gibt daher auch keine 'richtige' oder 'falsche' Übersetzung der 81 Sprüchlein, sondern nur Konventionen, welche die Deutung mehr oder weniger festlegen wollen, denn die Übersetzung ist ja untrennbar an das Verstehen und Deuten geknüpft. Als diese Übersetzung erschien, war die Literaturwissenschaft und die Sinologie noch nicht so weit, das akzeptieren zu können. Daher bemühte sich Prof. Debon um eine möglichst 'getreue' Übersetzung, gemäß dem Wissen und den wissenschaftlichen Deutungskonventionen seiner Zeit. Das Ergebnis ist hervorragend. Daher ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen - trotz einiger weniger 'echter' Übersetzungsfehler, mit denen das Bild vom alten, "sanften" Weisen etwas glattgebügelt wird.
Ich empfehle die Lektüre mehrerer Übersetzungsvarianten - es gibt hunderte davon und immerhin knapp unter hundert in deutscher Sprache. Ich kann hier noch die Übersetzung von Ernst Schwarz empfehlen, die "besser" bzw. zeitgemäßer ist (Reclam/DTV - ist aber *leider* wohl nur noch antiquarisch zu erhalten - mal bei Amazon nach "daudedsching" suchen), die erste Übersetzung ins Deutsche von v. Strauß (Manesse) von 1871, die trotz des Alters merkwürdig aktuell wirkt und die jungendstilgeprägte Übersetzung Richard Wilhelms. Andere Übersetzungen, die das Daodejing arg auf eine Linie festnageln wollen (Tao= Gott, Tao= Zen, Tao=idealisierter Anarchismus, der Weise=der Übermensch à la Nietzsche oder der Weise als druidischer Menschlehrer usw. usw.) sind zwar teilweise lesenswert und wunderbar kreative Leistungen aber oft viel zu eng gefasst, sodass es ihnen an Durchdringungskraft in die echte Welt fehlt. Teilweise nervig auch wissenschaftliche Arbeiten, die den tradierten Text nun 'endlich in seine Original-Reihenfolge' ordnen und meinen, 'der Wahrheit' nun besser auf die Spur kommen zu können, ohne zu realisieren, dass sich nur - oder auch immerhin - ein weiterer bunter Deutungsweg aufgetan hat.
Mich begleitet das Büchlein nunmehr seit 33 Jahren, und es ist mir eine Inspirationsquelle geblieben.
Ein jeder mache sich seine Reime daraus.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juni 2012
In meinen Augen ist der Daoismus nicht nur eine interessante Philosophie Chinas, sondern auch eine der interessantesten Philosophien der gesamten Welt, weswegen ich es in Ethik gut verbinden konnte, um dort einen Vortrag zu halten. Und was passt besser zu solch einem Vortrag, als sich mit diesem Werk auseinanderzusetzen?

Da ich mehrere Ausgaben gelesen habe, ist eindeutig aufgefallen, dass jede Übersetzung anders ist und teilweise auch die Inhalte komplett anders dargelegt werden, von den Varianten, die ich gelesen habe, ist dieses jedoch die beste. Interessant finde ich beim Daoismus und beim Daodejing, dass der Schriftsteller Laotse im Sinne der Interpretation keine eigenen Ansätze gibt, sondern jedes der 81 Kapitel so schrieb, dass der Leser es für sich selbst interpretieren muss, und durch bestimmte Schlüsselwörter nur einige Anreize gegeben werden. Und befasst man sich etwas damit, so wird einem auffallen, dass der Interpretationsansatz enorm ist, die Relevanz der Kapitel aber tatsächlich noch heute vorhanden ist.

Kurz gefasst: Laotse hat mit dem Daodejing (oder Tao-Tê-King, wie es hier heißt) nicht nur einen Grundstein für eine Religion/Philosophie gegeben, sondern auch eine wunderbare Eigenreflexion des Lesers!
Für jeden, welcher mit Philosophie und asiatischer Kultur etwas Interesse verbindet, der sollte dies durchaus lesen!
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Um diesen Text zu verstehen, reicht es nicht aus, ihn zehnmal zu lesen, denn: "Meine Lehren sind älter als die Welt. Wie könntest du ihren Sinn logisch erfassen?" (70). Vorher steht ebendort: "Meine Lehren sind leicht zu verstehen und leicht in die Praxis umzusetzen. Doch dein Verstand wird sie nie erfassen, und bemühst du dich, sie anzuwenden, dann wird dir dies misslingen." ... "Willst du mich kennen, dann schau in dein Herz hinein."

Es erscheint uns paradox, das irgendwas eine Lehre sein soll und wir sie mit unserem Verstand nicht begreifen können. Was soll denn das für eine Lehre sein? Und wenn wir sie anwenden wollen, dann wird uns das auch noch misslingen. Wozu brauchen wir dieses Etwas dann überhaupt? In diesem uralten Text dreht sich alles um einen Punkt, für den wir heute den Begriff "Erleuchtung" oder "Erwachen" benutzen.

Seit wir als kleine Kinder angefangen haben begrifflich zu denken, identifizieren wir uns mit unserem Verstand. Wir glauben, wir seien unser Verstand und merken nicht mehr, dass wir von ihm benutzt werden. Wer das nicht glaubt, der versuche doch einmal wenigsten eine Minute an nichts zu denken. Das gelingt nicht, weil wir nicht mehr fähig sind, diesen ständig Probleme konstruierenden Teil von uns einfach abzustellen und ihn nur zu benutzen, wenn wir ihn brauchen. Der Verstand benutzt uns. Er will nicht, dass wir in der Gegenwart des Augenblicks sind, sondern jagt uns in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Der Verstand schafft unser Ego und damit erst alle unsere Probleme. Wenn man das weiß, dann bekommen die Worte von Laotse plötzlich einen Sinn. Wir sind mehr als unser Verstand mit seinem ewigen polarisierenden Gedanken. In (3) steht: "Der Meister lenkt, indem er den Geist der Menschen leert und ihr Innerstes füllt." Er bringt sie damit zurück zur Ursprünglichkeit unseres Seins zu einem Punkt wo wir die Verbundenheit mit allen Dingen und Lebewesen dieser Welt spüren. Dies ist aber mit dem Verstand nicht erfassbar. Deshalb erscheinen uns fast alle Verse des Tao Te King rätselhaft und paradox. Nur an manchen Stellen nicken wir zustimmend, weil wir glauben, das wir sie verstehen.

Die Bibel, die viel später entstand, enthält dieselben Botschaften. Nur sind sie dort nicht so paradox verkleidet und deshalb leicht zu überlesen.

Dass der Verstand mit seiner ständigen Einmischung unser Problem ist, kann man an ganz profanen Vorgängen verstehen. Was haben wir zum Beispiel in der praktischen Fahrschule für Probleme mit den vielen Vorgängen gehabt, die wir während des Fahrens plötzlich alle gleichzeitig hinter uns bringen mussten. Wir wollten sie begreifen, sie erzwingen. Wir schwitzten und waren verkrampft. Und heute? Wir fahren gedankenlos und alles geht wie von selbst. Wir haben den Zustand des Nichtstuns erreicht.

In (67) heißt es: "Manche sagen, meine Lehre sei Unsinn. Andere nennen sie erhaben, aber nicht praktikabel. Aber für jene, die ihr Innerstes ergründet haben, ergibt dieser Unsinn durchaus Sinn. Und für jene, die sie in die Praxis umsetzen, hat diese Erhabenheit tief reichende Wurzeln."

Allen, die mit den scheinbar paradoxen Worten von Laotse nicht zurechtkommen, empfehle ich Eckhart Tolle (Jetzt! Die Kraft der Gegenwart).
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am 6. Februar 2013
Dies ist bis dato meine einzige Schrift des Taoismus. Ich muss sagen, dass der Zugang zu dem Buch nicht unbedingt einfach ist, jedoch war ich guter Dinge als ich die Rückseite las, die mich dazu brachte das Buch zu kaufen.
Es mag einem vielleicht kompliziert erscheinen wie hier geschrieben wird, teilweise wird man auch mit einer Art Skepsis den Zeilen begegnen. Aber, es gibt auch die Zeilen, die einen berühren, einem das noch einmal vor Augen zu halten, was da ist.
Ein kleines Beispiel(siehe Rückseite bei Blick ins Buch): ....Wer andere Menschen besiegt, hat Gewalt; Wer sich selbst besiegt, der ist stark.....
Empfehlung!
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am 16. Juni 2016
Ich habe andere, auf die heutige Zeit übertragbarere Übersetzungen gefunden, mit denen ich im Herzen deutlicher etwas anfangen kann. Dieses Buch in Deutsch dient für mich eher dazu einen Rat zu holen, sobald ich eine Führungsposition einnehme, da dessen Übersetzung in solchen Situationen klarer das Vertrauen auf's Vertrauen lehrt. Alles andere bleibt Gedichtsduselei: Ich merke, wie sehr diese alte Schrift von dieser Deutsch-Übersetzung leidet.
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am 20. Juli 2005
In diesem Buch geht es um das "DAO" was im Chinesischen wörtlich übersetzt "Weg" bedeutet. In diesem Buch wird von Laozi einiges über dieses Dao erzählt. Das Dao ist ein umfassendes Wirkprinzip, was alles Leben auf Erden miteinander verbindet. Neben Zhuangzi ist Laozi der Begründer des Daoismus. Es wird erzählt er war schon über 60 Jahre alt, als er geboren wurde und war bei seiner Geburt schon weise. Er diente als Verwalter am Hof des Chu-Staates. Als er Chaos und den Verfall des Reiches vorhersah, verließ er das Land und wurde von Guan Yin Xi, dem Grenzwart vom Shan-Gu Paß, gebeten, sein Wissen für die Nachwelt aufzubewahren. Diese Sammlung seiner Lehren ist als Daodejing (Tao Te King, ~Ching) bekannt. Es ist quasi die Bibel der Daoisten. Ich habe mich persönlich selbst in diesem Buch wiedergefunden, da es Gedankengut enthält, welches ich schon seit langem in mir hatte. Für alle die, die Welt mal aus einem anderen Blickwinkel sehen wollen, auf jeden Fall geeignet.
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am 14. April 2014
Sollte man gelesen haben. Erklaert die Philosophie des Taoismus sehr gut. Das Brettspiel Go hat mich zum Taoismus gefuehrt. Der Dualismus wird einem sehr verstaendlich naeher gebracht. Das Buch enthaehlt sehr viele Lebensweisheiten die alle aus einer dualistischen Betrachtungsweise her abgeleitet sind.
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am 27. Februar 2014
Habe dieses Buch meinem Freund in den Adventskalender gesteckt. Es hat ihn sehr berührt und auch ich habe stellenweise geschmöckert, eine ganz eigene Philosophie, die einen denke ich in den unterschiedlichsten Lebensphasen begleiten kann.
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am 4. Dezember 2014
Die Erklärungen des Autors je Kapitel im hinteren Teil des Buches haben mir oft geholfen zu verstehen oder Abweichungen durch Übersetzungen zu erkennen. Vom Inhalt (5/5) bis zu den Anmerkungen zufriedenstellend :)
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am 7. Juli 2014
Tao-Tê-King. Das heilige Buch vom Weg und von der Tugend ist meine tägliche Zitat und Bettlektüre vor dem Einschlafen geworden. Sinnige, hilf- und tugendreiche Wegbeschreibung. Jederzeit wieder !!
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