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Tanz zwischen Kunst und Therapie: mit ausführlichem Praxisteil. Inszenierung von Themen mit Tänzerinnen und Tänzern einer Ausbildungsgruppe Broschiert – 28. Juni 2010


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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Detlef Kappert studierte Psychologie und Tanz in Deutschland, den USA und Haiti und promovierte über die Verbindung von Tanztraining, künstlerischem Ausdruck und persönlicher Entwicklung. Seit 1985 hat er einen Ansatz entwickelt, der Elemente aus professionellem Tanztraining und Empfindungsschulung in ein Konzept humanistischer Psychologie integriert. Er unterrichtete diesen Ansatz an Universitäten und Ausbildungsinstituten für verschiedene (tanz-)pädagogische, therapeutische und künstlerische Berufe in Deutschland, Frankreich, Ekuador, Spanien, Polen und in der Schweiz. Neben seiner Tätigkeit als Psychotherapeut leitet er das Institut für Tanz und Bewegungsdynamik in Essen. Weitere Infos: www.tanzimprovisation.de

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Stunde 19
Thema: Führen/Geführtwerden
Medium: Empfindungsschulung, Tanztheater,
Körpersymbolik, Bilderleben
Einführung
Das Thema Führen und Geführtwerden stellt, genauso wie Geben und Nehmen, ein Universalthema dar, das das ganze Leben durchzieht. Beide sind für die meisten Menschen zuerst einmal soziale Themen (im Gegensatz z.B. zu Verwurzelung/Bodenkontakt).
Auf dieser Ebene sind sie für manche Menschen äußerst dominant. Sie erleben sie immer wieder als konflikthaft, und es gelingt ihnen nur ausnahmsweise, sich so zu verhalten, wie sie wollen, oder sich Verhältnisse zu schaffen, die ihrem Selbstbild oder Gerechtigkeitsgefühl entsprechen.
Für andere wiederum treten sie als Themen völlig in den Hintergrund. Ihr Verhalten bezüglich dieser Aspekte des Lebens ergibt sich aus der Situation, hängt von der Stimmung ab oder dem/der Partner/-in.
Diese Stunde ermöglicht es, in den Übungen 1 bis 5 herauszufinden, wie auf der direkten Aktions- und Empfindungsebene die eigene Position bezüglich der Polarität Führen und Geführtwerden ist. Die Übung 6 lässt die Disposition, gewaltvoll zu dominieren oder dominiert zu werden, deutlich werden. Das Erleben des eigenen Dominanzverhaltens ist für manche Überraschung gut. Es kann eine heimliche Lust offenlegen oder nur zeigen, dass es sehr anstrengend ist, Herrschaft auszuüben. Auf der passiven Seite kann das Dominiertwerden umgekehrt als erleichternd (klare Verhältnisse, keine Verantwortung) empfunden werden.
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Das sanfte Führen (Übung 7) wird meist aktiv und passiv als sehr harmonisch und friedvoll erlebt, manchmal aber auch auf der passiven Seite als repressive Toleranz, weil eben doch eine – wenn auch sanfte – Führung da ist.
Bis hierher ist, wie anfangs erwähnt, ein Teil der TN in dieser sozialen Dimension von Führen und Geführtwerden stark angesprochen; dem anderen Teil machen die Übungen Spaß, sie stellen eine gute Empfindungsschulung dar, betreffen sie aber nicht persönlich, weil sich für diese Menschen Führen und Geführtwerden in der Praxis aus der Situation ergibt.
Mit den Übungen 8 und 9 ändert sich das, denn jetzt kommt der 'übertragene Sinn' des Themas, eine hinter der sozialen Ebene liegende Dimension, zum Vorschein.
Die Polarität 'Führen und Geführtwerden' verändert sich zu:

― Kann ich einen Prozess, eine Bewegung wahrnehmen und ihr intuitiv folgen (Übung 8)?
― Gibt es eine innere Stimme, die mich führt?
― Wie ist das Verhältnis von Machen und Geschehenlassen (Übung 9)?
Auf dieser Ebene ist das Thema für alle Menschen bedeutsam.
Praxis und Erläuterung
1 1
)
In einer Partnerübung rollt einer mit dem Ball über den ganzen Körper des anderen (stehenden) Partners.
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)
Der Ball wird mit der flachen Hand gegen die Lende der massierten Person gedrückt. Diese kann sich frei im Raum bewegen, und zwar langsam, schnell, sich drehen, auf den Boden gehen und wieder hochkommen usw.
3 3
)
In der gleichen Stellung schließt der Vordermann/die Vorderfrau die Augen und wird nun von hinten durch Druck und Richtungsveränderung des Balles dirigiert.
4 4
)
Die gleiche Abfolge wird mit umgekehrten Rollen durchgeführt.
5) Beide Partner stehen Rücken an Rücken und haben den Ball auf Lendenhöhe zwischen sich eingeklemmt. Sie sollen sich dann ohne verbale Absprache zusammen im und durch den Raum bewegen, ohne dass der Ball hinfällt.
ad 1–5) Mit diesen Übungen aus der Körperarbeit/Empfindungsschulung werden auf nonverbaler Basis die Grundlagen des Themas erarbeitet. Sie machen die intuitiven Regelungen und individuellen Vorlieben von Führen und Geführtwerden 'pur' deutlich.
6) Zu einer wüsten Musik führt jemand einen anderen grob und ohne Einfühlung im Raum herum, lässt ihn bestimmte Aufgaben machen usw. Das Maß von Gewalt und Rohheit soll zwischen den Teilnehmer(inne)n
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nach ihrem Gusto abgesprochen werden. Der passive Part soll keinen ernsthaften Widerstand leisten.
7) Zu einer sanften Musik wird sensibel und liebevoll geführt. Dabei hat der passive Part die Augen geschlossen. Der Aktive soll durchaus klare Vorstellungen davon haben, was der Passive tun soll, soll ihn aber mit Achtung, Rücksicht und Sympathie führen.
ad 6, 7) Hier sind Thema, Rollenverteilung und emotionaler Gehalt klar. Es ist spannend, zu sehen, wer womit wie umgeht. Für manche ist der gewaltvolle Umgang auch in der passiven Rolle eher erleichternd, weil sie dann eindeutig keinerlei Verantwortung haben. Umgekehrt wird Herrschaft oft als sehr anstrengend erlebt. Interessant ist es auch, zu sehen, wie Teilnehmer/-innen mit einer eindeutigen, aber sanften und liebevollen Führung umgehen, ob sie sie als repressive Toleranz erleben oder sich aufgehoben fühlen.
8) Je zwei TN stehen sich gegenüber und halten einen Stab zwischen sich. Der Stab liegt aber nur auf Daumen, Zeige- und Mittelfinger auf und wird nicht festgehalten. Die TN sollen sich in ihren Arm, dann in den Stab und durch den Stab hindurch in das Gegenüber einfühlen. Sie sollen dann vom Körper her in eine leichte Schwingung kommen und der Bewegung
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des Stabes mit der Vorstellung folgen, der Stab wäre von sich aus in Bewegung.
ad 8) In dieser Übung werden die Verhältnisse Führen und Geführtwerden weitgehend aufgelöst. Voraussetzung dafür ist die Wahrnehmungsschulung, die tatsächlich erlaubt, mit der Empfindung über die eigenen Körpergrenzen hinauszugehen. Dadurch wird die Grundlage für Verursachung, Mittel und Wirkung verändert. Die eigentlich verursachende Handbewegung 'folgt' jetzt nur noch. Wo fängt der Stab an, wo das Gegenüber, wo höre ich auf, wer folgt wem?
Die Wirkung der Übung ist aber nicht in erster Linie verwirrend. Sie gestattet eigentlich nur eine Auflösung bestimmter Wahrnehmungsschemata von Kontrolle und Führung zugunsten eines intuitiven 'Sichanpassens'.
Es ist wichtig, am Ende die Wahrnehmung sorgfältig in die Körpergrenzen zurückzuführen.
9) Fremdentspannung mit Lenkung der Wahrnehmung auf den Atem und seine unwillkürliche Regelung von Einatmen, Ausatmen und (eventuell) Atempause. Es wird das Bild eines Berges eingeführt. Die TN stehen auf einer Wiese und sehen einen Weg, der auf den Berg führt. Sie sollen diesen Weg hochgehen und sehen, was dabei geschieht. Oben auf dem Gipfel gibt es einen weisen alten Mann, dem eine Frage gestellt werden kann.
ad 9) Dieses Bild kann den 'inneren Leitfaden', eine Intuition über den Lebensweg, ansprechen. Dazu gehört auch der weise alte Mann. Die Antwort bezieht sich auch oft auf Entscheidungen über den weiteren Lebensweg.

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