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Tanz mit dem Jahrhundert
 
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Tanz mit dem Jahrhundert [Gebundene Ausgabe]

Stephane Hessel , Roseli Bontjes van Beek , Saskia Bontjes van Beek
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 387 Seiten
  • Verlag: Arche Verlag (1. Februar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3716022381
  • ISBN-13: 978-3716022382
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 3,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.065 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Jules und Jim und Stefan

Erinnerungen von Stéphane Hessel

Von Beruf Schriftsteller und Flaneur aus Berufung war Franz Hessel, und so leidenschaftlich verbunden war er mit Berlin, «seiner» Stadt, dass er die Warnungen vor den dunkelbehemdeten Machthabern gefährlich lange in den Wind schlug. Im Oktober 1938 findet er doch noch den Weg nach Paris. «Dass ich unbehelligt über die Grenze kam, war mein Glück und im entscheidenden Augenblick Lellas Werk», notiert der Träumer im Bericht über seine «Letzte Heimkehr». 1941 stirbt er in Sanary-sur-Mer, im Exil. «Lella», die Praktische, die mit beiden Beinen auf der Erde Stehende, das ist Helen Grund, seit 1913 mit Franz Hessel verheiratet. Sie hatten sich in der Vorkriegs-Bohème kennengelernt, 1914 wird Ulrich, 1917 Stéphane Hessel geboren.

Im Alter von 80 Jahren schaut Stéphane Hessel, der jüngere Sohn, zurück. «Danse avec un siècle» nennt er seine Erinnerungen, doch das geschilderte Leben ist nicht nur ein Frühlingsreigen; makabre Szenen, auch Vorstufen zum Totentanz finden sich in diesen dreihundert Seiten. Wie ein Film setzen die Erinnerungen ein; die blauen Augen, die Verführungsgabe, die ungestüme Zärtlichkeit der Mutter, die, nachdem das Hesselsche Familienvermögen die galoppierende Nachkriegsinflation nicht überlebt hatte, den Lebensunterhalt mit Modeberichten zusammenbringt. 1924 zieht sie mit ihren Söhnen endgültig nach Paris, Franz Hessel mag ihr – noch – nicht folgen. Überhaupt ist der Vater ein klassisch Abwesender, sein Bild ist hinter dem dominanten von Helen, der Mutter, fast verblasst. Ein Schöngeist in einem von der Natur stiefmütterlich behandelten Körper, nahezu kahl, von kleiner Statur, dazu ziemlich korpulent, so schildert Stéphane den Vater. Gesicht und Gesten dieses Vaters sind sanft, aber er lebt für sich. Kein redseliger.

Bald wird der vierjährige Stéphane Zeuge einer wunderlichen Veränderung der Lebenssituation. Aus der losen, bohèmehaften Ehe seiner Eltern wird ein ménage à trois; ein weiterer Literat, Henri-Pierre Roché, wird zum Dritten im Bund. Franz Hessel fungiert als «literarischer Mittler» zwischen seiner Frau und seinem besten Freund. Dass Roché dieses Dreiecksverhältnis später im Roman «Jules et Jim» festhält (den dann François Truffaut zum Kultfilm gleichen Titels avancieren lässt), tönt zwar romanesk und tut, als ob das Leben ein Film wäre. Aber Stéphane ist kein Weiterschreiber des bohèmehaften Bilderreigens von «Jules et Jim». Im nachhinein sieht er sich als «kleinen Narren», als blauäugigen Knaben, der den Verführungen des Stiefvaters erlegen sei und die Verletzungen Franz Hessels nicht gesehen habe.

Überhaupt sind die filmreifen Tage der Kindheit bald zu Ende, baccalauréat, kurze Ferien, dann geht es 1933 nach London, zu Verwandten der Mutter; der Jüngling schreibt sich zwar an der London School of Economics ein, verbringt die Tage aber meist in den Kinosälen. Das Handwerk der Diplomatie ist seine Sache noch nicht, doch Harold Laski und Arthur Koestler, denen er in London begegnet, hinterlassen bleibende Eindrücke. Zurück in Paris, vermittelt ihm – wieder – die Mutter den hypokhâgne, den Vorbereitungskurs für die prestigiöse Ecole normale supérieure. Bei Albert Bayet lernt Stéphane Hessel denken – und verliebt sich, die Familie sieht es nicht gerne, in eine russische Mitstudentin. Gesichert und etwas konventionell mutet diese junge Laufbahn an: Im Frühjahr 1939, mit 22 Jahren, wird Stéphane Hessel gleichzeitig Ehemann, französischer Staatsbürger und Normalien; «alles» sieht gut aus, sofern in diesen Zeiten etwas gut aussehen kann.

Im Juli 1944 wird Stéphane Hessel am hellichten Tag in Paris von der Gestapo als Informant der Résistance verhaftet. Verhöre, Entwürdigungen, Deportation; auch die erst kürzlich erstandene französische Staatsbürgerschaft bietet keinen Schutz mehr. Im August 1944 treibt man ihn mit anderen zusammen durch ein Tor mit der Inschrift «Jedem das Seine» – Buchenwald. Die Errettung wird so lakonisch berichtet, wie sie surreal anmutet. Dem Exekutionskommando, dem er zugeteilt ist, entkommt er, weil er mit der Hilfe eines Lagerarztes in die Identität eines am Vortag verstorbenen Typhuskranken schlüpfen kann. Die Leiche «Stéphane Hessel» wird verbrannt, Hessel selbst lebt unter falschem Namen ein Leben weiter, das erst Monate, Jahre nach der Befreiung durch die Amerikaner wieder ein «richtiges» wird.

Ich habe Glück gehabt. Stéphane Hessel ist sich heute, in der Rückschau, die diese Lebenserinnerungen oft mit einem ungläubigen Erstaunen vor dem eigenen Schicksal begleiten, eines implizit geschlossenen moralischen Vertrags bewusst. In seinem späteren, gleichsam «zweiten» Leben setzt er sich als Diplomat für die vielen kleinen Schritte ein, die zu einer weltweiten Verbesserung der Menschenrechte führten und führen. Der weitaus grössere Teil der Erinnerungen berichtet denn auch von Hessels Tätigkeit im Dienst der Uno, als Vermittler in humanitären Angelegenheiten. Doch Hessels Bericht ist keine schöne Geschichte vom einmal erlebten Bösen hin zu jenem «fraglos» Guten, das leichthin getan werden kann. Vielleicht sei die Pflicht, sich immer wieder darüber zu orientieren, worin denn das gegenwärtig Gute bestehen könne, wichtiger als ein guter Wille schlechthin. Zu Ostern 1996 besetzt der nun 79jährige das erste Mal in seinem Leben eine Kirche; ein weisser Ambassadeur de France inmitten dreihundert Dunkelhäutiger «sans papiers», die aus Frankreich ausgeschafft werden sollen. Davon handelt das Postskript.

Ursula Pia Jauch

Kurzbeschreibung

'Tanz mit dem Jahrhundert' ist ein Plädoyer für Humanität und Zivilcourage, ein Bericht über die Arbeit internationaler Gremien, von der UNO bis zur Menschenrechtskonferenz 1993 in Wien, und über die Aufgaben eines Diplomaten.
'Tanz mit dem Jahrhundert' gleicht einem Roman und ist doch ein ganz realistisches Lehrstück in Sachen Demokratie.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
68 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Augenzeugenbericht vom Leben 10. November 2005
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Der Name des Verfassers löst zwar nur bei relativ wenigen Lesern sofort ein "Aha" aus, aber das ändert nichts daran, dass seine Erinnerungen die Lektüre lohnen. Stéphane Hessel ist ein Sohn des Schriftstellers Franz Hessel und seiner Frau Helen Grund -- beide sind dem internationalen Kinopublikum bekannt als die Vorbilder für Jules und Cathérine in Henri-Pierre Rochés Roman "Jules und Jim"... (Na, klingelt's?)
Stéphane Hessels Leben ist nicht minder ereignisreich verlaufen als das seiner Eltern -- schon vor der endgültigen Emigration der Familie nach Frankreich wuchs er in Paris auf. Er fühlte sich als Franzose, war in der Résistance, wurde gegen Kriegsende von den Nazis verhaftet und nach Buchenwald verschleppt, und er überlebte nur, weil ihm Eugen Kogon eine neue Identität verschaffte (Die Schilderung, wovon Leben oder Tod abhängen, ist eine unglaublich beeindruckende Episode, eine der stärksten dieses Buches). Nach dem Krieg trat er ins diplomatische Corps Frankreichs ein, stand schließlich jahrzehntelang in Diensten der UN -- in New York und Genf ebenso wie in Vietnam oder Burkina Faso.
Stéphane Hessels Bericht liest sich flüssig und spannend, nur gelegentlich etwas weitschweifig -- er k a n n berichten, und er hat auch etwas zu berichten. Er ist ein guter, unvoreingenommener Beobachter, der seine Beobachtungen nicht einfach hinnimmt, sondern sie reflektiert. Und bei diesen Reflexionen wird überdeutlich, dass hier einer schreibt, der trotz allem unbeirrt an das Gute im Menschen glaubt.
Ein "Zeuge des Jahrhunderts" also, im wahrsten Sinn des Wortes.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Der Name des Verfassers löst zwar nur bei relativ wenigen Lesern sofort ein "Aha" aus, aber das ändert nichts daran, dass seine Erinnerungen die Lektüre lohnen. Stéphane Hessel ist ein Sohn des Schriftstellers Franz Hessel und seiner Frau Helen Grund -- beide sind dem internationalen Kinopublikum bekannt als die Vorbilder für Jules und Cathérine in Truffauts "Jules und Jim"... (Na, klingelt's?)
Stéphane Hessels Leben ist nicht minder ereignisreich verlaufen als das seiner Eltern -- schon vor der endgültigen Emigration der Familie nach Frankreich wuchs er in Paris auf. Er fühlte sich als Franzose, war in der Résistance, wurde gegen Kriegsende von den Nazis verhaftet und nach Buchenwald verschleppt, und er überlebte nur, weil ihm Eugen Kogon eine neue Identität verschaffte (Die Schilderung, wovon Leben oder Tod abhängen, ist eine unglaublich beeindruckende Episode, eine der stärksten dieses Buches). Nach dem Krieg trat er ins diplomatische Corps Frankreichs ein, stand schließlich jahrzehntelang in Diensten der UN -- in New York und Genf ebenso wie in Vietnam oder Burkina Faso.
Stéphane Hessels Bericht liest sich flüssig und spannend, nur gelegentlich etwas weitschweifig -- er k a n n berichten, und er hat auch etwas zu berichten. Er ist ein guter, unvoreingenommener Beobachter, der seine Beobachtungen nicht einfach hinnimmt, sondern sie reflektiert. Und bei diesen Reflexionen wird überdeutlich, dass hier einer schreibt, der trotz allem unbeirrt an das Gute im Menschen glaubt.
Ein "Zeuge des Jahrhunderts" also, im wahrsten Sinn des Wortes.
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Von Heidi Zengerling TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Stephane Hessel ' ein Buchenwald-Überlebender und der Mitautor der Menschenrechts-Charta der UN sowie Résistance-Mitglied ' ein Menschen, dessen Leben mich interessiert. Ich las seine beiden Heftchen Empört euch und Engagiert euch mit großem Interesse ' und nun habe ich ein Buch von und über ihn gefunden, welches ich im Nachgang unbedingt lesen wollte ' Nun möchte ich euch von meinen Gefühlen berichten ' wie ich das Buch empfunden habe, was es beinhaltet, und wie der Autor den Inhalt an den Leser weiter gibt.

Daten zum Buch:
=============
Humanität und Zivilcourage waren schon zwei Eigenschaften, denen er in seinen beiden anderen Werken beträchtlichen Raum gegeben hatte. Auch hier geht es wieder darum, es ist eine Hommage an diese und an die Demokratie. Ich werte das Buch als eine Biografie der besonderen Art, die das Leben eines besonderen Menschen wider gibt, aber auch unbedingt ein Lehrbuch darstellt und ein faszinierender und packender Bericht ist.

Spannend geschrieben, in 29 Kapitel gegliedert und in einer Schreibweise, die mich gefangen genommen hat, ist dieses Buch für mich sehr eindrucksvoll und vom Inhalt noch lange anhaltend und nachdenklich machend.

Kurze Leseproben:
==============

Meine Mutter, Helen Grund, kam 1886 in Berlin zur Welt. Sie war die jüngste Tochter eines musikbegeisterten Bankiers, dessen protestantische, aus Schlesien stammende Familie Preußen
hervorragende Architekten und bedeutende Staatsbeamte geschenkt hatte. Ich habe erst kürzlich erfahren, daß mein Urgroßvater zum Commandeur de la Légion d'honneur* ernannt worden
war, weil er in den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Zusammenarbeit mit den kaiserlichen französischen Behörden bei der Gestaltung des Flußbeckens der Saar mitgewirkt hatte. Meine Großmutter wurde in Zürich in einer deutschen Familie geboren, die nach der Revolution von 1848 in die Schweiz ausgewandert war. Sie hatte eine französische und eine englische Schwägerin. Die Erzählungen meiner Mutter über ihre Kindheit, ihre vier Brüder und Schwestern, die die jüngste herumkutschierten, lassen eine Welt voll unbändiger Freude, ausgelassenem Leichtsinn, mütterlicher Ängste und väterlicher Nachgiebigkeit erahnen, die meine Großmutter in eine Nervenheilanstalt bringen sollten, wo sie vor meiner Geburt starb.

Der Autor des Romans Jules und Jim, Henri-Pierre Roché, war vor dem Krieg ein sehr enger Freund von Franz gewesen. Er teilte mit Marcel Duchamp, mit dem er ebenfalls sehr befreundet war und von dem er ein höchst liebevolles Porträt entwarf, eine bewußt radikal neue, freie Auffassung von einer Beziehung zwischen Männern und Frauen ohne Zugeständnisse. Franz und Henri-Pierre interessierten sich für dieselben Frauen und teilten ihre Eroberungen und Freuden miteinander. Der Krieg hatte sie getrennt, der Frieden führte sie ganz selbstverständlich wieder zusammen. Wie sollte der elegante und verführerische Franzose nicht der Geliebte der Frau seines alten Freundes werden? Doch das Dreiecksverhältnis trug eher tragische denn frivole Züge, indem es die Ecken und Kanten von denen, die sich darin verfangen hatten, zutage förderte. Mein Vater begriff, daß das, was mit seiner Frau und seinem Freund geschah,eine ernste und schöne Erfahrung war, die beide womöglich verändern würde. Er wollte nicht nur kein Hindernis, sondern vielmehr der literarische Mittler dieser Leidenschaft sein. Er ermutigte die beiden, sie minutiös in einem intimen Tagebuch zu schildern, woraus ein zu zweit oder sogar zu dritt geschriebenes Buch entstehen könne. Mein damals siebenjähriger Bruder und ich mit meinen vier Jahren nahmen an diesem seltsamen Abenteuer teil '

Inhalt:
=====

Dieses Buch ist eine Erinnerung eines Menschen, der geschichtlich und persönlich so viel zu erzählen hat, weil er so viel erlebt hat, so viel erleben musste '
Er schreibt seine Erinnerungen und sein Resümee in der Ich-Schreibweise, welche es dem Leser leicht macht, sich in die Gedanken des Autors und sein Leben von der Kindheit an hinein zu versetzen.

Kindheit, politische Einstellung, Verhaftung, Verhöre, Entwürdigungen, Deportation ' ab August des Jahres 1944 Buchwald !!! Eigentlich gab es kaum ein Entkommen vom Exekutionskommando ' Hessel hatte einfach Glück, dass er eine Chance ergreifen konnte ' eine neue Identität verhalt ihm sozusagen zu einem neuen Leben ' er entkam ganz knapp dem Tod.

Dann das neue Leben ' Hessel als Diplomat Hessel als Un-Botschafter ' er setzt sich ein für Menschenrechte, die, die damals so missbraucht wurden, die es gar nicht mehr ab ' eine solche Zeit darf nie wieder kommen, eine solche Zeit darf auch nicht vergessen werden.

ACHTUNG:

Anmerkung zum Schluss: Franz Hessel und Helen Grund sind Stephane`s Eltern ' man kennt sie als die Figuren Jules und Cathérine im Roman von Henri-Pierre Rochés "Jules und Jim".

Sehr schön ist das Zusammenspiel der biografischen Beschreibungen und der damit verbundenen Gedankenspiele Hessels, der Erinnerungen und des Resümierens. Sehr schön ist das Zusammenspiel der biografischen Beschreibungen und der damit verbundenen Gedankenspiele Hessels, der Erinnerungen und des Resümierens. Ein langes und ereignisreiches Leben liegt hinter ihm, und er kann uns Lesern sehr viel mitgeben an Informationen und Gedanken, an historisch bedeutenden Gedanken. Besonders seine Meinung zu allen Themen politischer und gesellschaftlicher Natur faszinieren mich immer wieder. Somit ist auch dieses Buch in seiner Gänze für mich sehr wertvoll. Hessel schreibt offen und ehrlich ' ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, auch, wenn es mal brisant ist. Die vielen umfassenden und konkreten Bemerkungen und Informationen zu geschichtlichen Begebenheiten und deren Aufarbeitung gefällt mir immer wieder besonders gut in Hessels Werken. Man versteht, was er den Lesern sagen möchte. Er redet verständlich, aber doch sehr sachlich und trotz dessen interessant und nicht trocken. Er schafft einen perfekten Spagat, der es dem Leser leicht macht, sich in die Gedankenwelt Hessels hinein zu denken und seinen Gedankengängen zu folgen.

Das abschließende Brevier erklärt von A bis Z die einzelnen Abkürzungen, politischen Begriffe und Personen.
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