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Kundenrezensionen

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am 30. September 2005
Dieser Vampirfilm ist mit heutigen kaum noch zu vergleichen. Hier stimmt alles. Allein das Angebot der unterschiedlichsten Figuren ist es wert, diesen Film zu sehen. Es ist einfach ein Vergnügen, diesen Film zu sehen, den man immer wieder anschauen kann, ohne dass einem langweilig wird. Humor und Grusel (diese geheimnisvolle Atmosphäre des Schlosses in der Schneelandschaft) sind hier wirklich gut miteinander verbunden. Wenn man bedenkt, wie heutige Gruselfilme aufgemacht sind, in denen überwiegend Effekte dominieren, dann schau ich mir 1000mal lieber Roman Polanskis "Tanz der Vampire" an.
Es lohnt sich auf jeden Fall.
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am 18. Juni 2006
Die mit Abstand beste Vampirkomödie aller Zeiten. An diesem Film stimmt einfach alles - Ausnahmslos! Fantastische Story, fabelhafte Schauspieler, die Ausstattung übertrifft die kühnsten Erwartungen, tolle Musik...ich könnte nur in Superlativen schwelgen. Die Atmosphäre in diesem Film ist unglaublich. Ich weiß nicht, wie oft ich Tanz der Vampire schon gesehen habe. Es sind unzählige Male und ich werde ihn mir immer wieder ansehen. Am besten kommt er in den Wintermonaten, Abends bei Kerzenschein. Der perfekte Winterfilm.

Filmgenie Roman Polanski at his best. Aber auch alle anderen Darsteller sind 1000%ig überzeugend. Einer der besten Filme aller Zeiten. Zeitlos und unnachahmlich. Ein absolutes Meisterwerk. Wenn ich könnte, würde ich 50 Sterne vergeben.
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am 4. Februar 2003
Was Roman Polanski hier bereits 1967 abgeliefert hat ist bis heute in meinen Augen unerreicht. Er vereint beeindruckend stilvolle Gruselelemente mit schräger Komödie.
Leider ist der Film bis heute in Deutschland nur in der stark gekürzten Fassung zu sehen und auch auf Video gibt es nur die Kurzfassung. Der Film, der leider auch bisher nicht auf DVD erschienen ist dauert im Orginal angeblich 118 min, statt nur 105 min. Kurz zur Handlung: Der schrullige Professor Abronsius (Jack McGowran) und seine tolpatschiger Gehilfe Alfred (Roman Polanski) sind in den Südkarpaten auf der Suche nach Vampiren. Im Gasthaus des Wirten Shagal bekommen Sie erste Hinweise auf die Blutsauger. Als Wirtstochter Sarah (unvergesslich Sharon Tate) von einem Vampir entführt wird folgen unsere beiden Vampirjäger diesem. Sie gelangen ins Schloß des Grafen Krolock (Ferdy Mayne). Dort wollen Sie den Vampir nebst Gefolge vernichten und die schöne Sarah aus den Händen der Blutsauger retten.
Doch, wie sollte es auch anders sein, das Ganze misslingt total. Ein homosexueller Vampir, schaurig schöne Kulissen, der skurille bucklige Koukul, traumhafte Winterlandschaften, wunderbare Schauspieler und eine ideal passende Filmmusik, der Film hat einfach alles und ist meiner Meinung nach einer der wenigen absolut perfekten Filme. Noch heute staunen die Zuschauer über die Ballsallszene in der Abronsius, Sarah und Alfred alleine im Spiegel zu sehen sind obwohl sie zusammen mit dutzenden Vampiren tanzten. Die Lösung war einfach, Polanski ließ das Zimmer komplett hinter dem Spiegel (der keiner war) nachbauen und drei Doubles darin schauspielern. Das gleiche wurde bei der Szene angewandt als Alfred mit dem Schwulen Vampir Herbert auf dem Bett sitzt und sich dann im Spiegel sieht. Dank der eben schon erwähnten Kürzungen des Films und wegen mehrerer anderer Umstände wurde der Film in den USA zum Flop. Erst Jahre später erhielt der Film die Anerkennung die er auch verdient hatte und wurde zu dem was er ist, nämlich einer der größten Kultfilme aller Zeiten. Noch heute gibte es Szene Kinos die den Film regelmäßig spielen. Jedem Fan dieses Film kann ich nur wärmstens empfehlen sich den Kult einmal auf der großen Leinwand anzusehen. In diesem Sinne: Die Zähne gewetzt und Ihnen nach und vor allem viel Spass damit.
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am 5. Februar 2002
Das ist sicher neben den frühen Hammer-Vampierfilmen der beste seines Genres! Von der Technik her ist alles stimmig und superb: witzig und klug gemachte Musik, herrliche Ausstattung, wunderbare Fotographie und flottes timing. Dabei nimmt sich dieser Film schon von den Anfangstiteln an ständig selbst auf den Arm - ihr müßt es sehen, dann werdet ihr es verstehen. Dann die Schauspieler: Sharon Tate ist sehr schön, Roman Polanski segr witzig und Ferdy Mayne kann es ganz bestimmt mit Christopher Lee aufnehmen. Die Schlußwendung des Films, wo die Vampire Oberhand gewinnen, ist nun endlich einmal so wie wir sie schon immer mal sehen wollten.
Nur: Dieser Film ist in Breitwand gedreht (steht auch noch im Vorspann). Warum schneidet man in dieser Ausgabe das Bild zugunsten eines Vollbildes einfach links und rechts ab (daher 1 Stern weniger)?? Sowas ärgert mich immer maßlos, dadurch stimmt der Bildaufbau nicht mehr und die Farben wirken nicht brilliant. Hoffen wir, daß die DVD besser damit umgeht - und neben der sehr gut gemachten deutschen Synchronisation auch die englische Originalversion bringt - da ist Sharon dann nämlich noch viel süßer...
Herrlicher Vampirspaß, den man sich immer wieder anschauen kann!
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am 28. August 2004
Der skurille Titel von Polanskis „Tanz der Vampire" lautet im Orginal „The Fearless Vampire Killer - or pardon me your teeth are in my neck"" und ich mache mich nun ein zweites mal daran eine würdige Rezension zu meinem Lieblingsfilm zu verfassen. Trotz der genialen „Herr der Ringe" Trilogie muß ich noch immer diesen Kultfilm von 1967 nennen wenn ich nach meinem Lieblingsfilm gefragt werde. Ich kann nur immer wieder betonen das die Qualität des Films nichts mit dem Alter zu tun hat, ganz im Gegenteil.
So nun versuche ich einmal mit meinen Worten zu erklären was für mich persönlich diesen Film so außergewöhnlich und so faszinierend macht. Es war 1980 und ich war kindliche neun Jahre alt, als im ZDF am Samstag Abend als Wunschfilm „Tanz der Vampire" lief. Zusammen mit meinen sich köstlich amüsierenden Eltern saß ich kleiner Wicht zitternd auf der Wohnzimmercouch und fürchtete mich fast zu Tode. Nach dem Film sollte ich dann sogar ganz alleine in mein Bett gehen ohne dass mein Vater das Zimmer vorher nach Vampiren untersucht hatte. Ich durchlebte eine Horrornacht in der ich stündlich von blutsaugenden Bestien heimgesucht wurde.
Ein Jahr später lief der Film im Nachtprogramm des ZDF und ich bekam eine Sondergenehmigung meiner Eltern das ich mir ausnahmsweise den Film ansehen durfte. Gegen 23.30 Uhr ging das Spektakel los und nach knapp einer halben Stunde schmiedete ich schon Pläne wie ich unversehrt mein Bett erreichen könnte. Auch nach dem zweiten mal verfehlte der Film seine Wirkung nicht und ich schlief mit brennendem Licht ein und schaffte es wieder die ganze Nacht lang den Blutsaugern zu entkommen.
Was macht nun diesen Film von Roman Polanski so genial ? Meiner Meinung nach kommen hier viele kleine Mosaiksteinchen zusammen die als Ganzes einen perfekten Film ergeben. Eine perfekte und liebevolle Ausstattung, herrliche Kulissen, skurille Figuren, exzellente Tricks, ideal passende Filmmusik, wunderbare Darsteller, tolle Kostüme, einzigartige Situationskomik, wunderbare Stimmung, und noch vieles mehr machen für mich aus „Tanz der Vampire" einen Film für die Ewigkeit. Polanski parodiert in seinem Klassiker alle gängigen Horrorklischees in Perfektion.
Der schrullige Professor Abronsius (Jack Mac Gowran) und sein tolpatschiger Gehilfe Alfred (Roman Polanski) wissen noch nicht das Sie fast am Ziel Ihrer geheimen Wünsche sind als Sie sich auf dem Weg in die verschneiten Südkarpaten befinden. Unsere beiden Helden machen Halt bei Shagal (Alfie Bass) einem sehr skurillen Wirt und quartiern sich in dessen Herberge ein. Dort machen Sie auch recht bald Bekanntschaft mit dessen wunderschöner Tocher Sarah (unvergesslich Sharon Tate) und vor allem mit dem buckeligen Koukul (Terry Downes) der kurz in Shagals Wirtshaus auftaucht um für seinen Meister Kerzen zu besorgen. Dieser Meister lässt auch nicht lange auf sich warten und in der folgenden Nacht taucht Obervampir Graf von Krolock (Ferdy Mayne) auf und bringt die schöne Sarah in seine Gewalt. Shagal macht sich in der nächsten Nacht auf den Weg um seine Tochter aus der Gewalt des Vampirs zu retten aber leider geht auch dieses Vorhaben heftigst daneben und er wird selbst ein Opfer der Blutsauger. Jetzt können nur noch die Spezialisten helfen und Abronsius macht sich zusammen mit Alfred daran die Spur der Vampire aufzunehemen. Shagal selbst bringt Sie auf die richtige Fährte und unsere Vampirjäger folgen Ihm zum Schloss der Vampire. Dort angekommen machen Sie bald Bekanntschaft mit dem Obervampir Graf von Krolock, der die beiden auch sogleich im Schloss einquartiert. Nun beginnt die heikle Mission unserer beiden Helden und bei Ihrer Rettungsaktion schaffen Sie es auch wirklich kein Fettnäpfchen auszulassen. Unter anderem lernt man Herbert (Ian Quarrier) kennen, dieser ist der Sohn von Oberblutsauger von Krolock und noch dazu stockschwul. Außerdem nimmt man eher unfreiwillig am „Tanz der Vampire" teil und bei diesem Fest der Blutsauger fliegt die Deckung der beiden Chaoten auf als Sie beim Tanz mit dutzenden von Vampiren plötzlich vor einem Spiegel stehen und außer Ihnen und Sarah niemand sonst im Spiegel zu sehen ist.
Der Film enthält soviele unvergessliche Momente die man hier gar nicht alle aufzählen kann, aber hier trotzdem meine persönlichen Highlights. Zum einen ist das der Moment indem Krolock Sarah entführt wobei diese in der Badewanne sitzt und es plötzlich durch das Dachfenster schneit. Natürlich habe ich mich bei dieser Szene als Neunjähriger mit am meisten gefürchtet. Dann natürlich die herrliche Szene in der Alfred zusammen mit Vampir Herbert auf dem Bett sitzt und dieser versucht ihn zu beissen. Unvergessen natürlich auch Wirtsfrau Shagal bei Ihrer Reaktion nachdem man Ihr gezeigt hat was mit Ihrem Liebsten passiert ist.
Leider wurde der Film, welcher im Orginal ca. 118 min dauern soll, in Deutschland und noch mehr in den USA entsprechend gekürzt. Ich hatte einmal das Glück eine englischsprachige Fassung zu sehen bei der auch der Orginalvorspann zu sehen ist. Dieser Vorspann besteht aus einem Zeichentrickfilm bei dem zwei Vampirjäger zu sehen sind wie Sie einen Blutsauger zur Strecke bringen. Die eigentliche Fassung enthält über dies hinaus noch Szenen in denen Sharon Tate wohl zu sexy war und somit wurde auch hier entprechend die Schere angesetzt. Verstümmelt wurde dieser Kultfilm in den USA, wo heutzutage Weltkrisen ausbrechen weil Janet Jackson eine Ihrer Melonen beim Superbowl aus dem Anzug geplumpst ist, aber jeder immer und überall sämtliche Waffen kaufen kann.
Die wunderschöne Sharon Tate wurde Roman Polanskis Ehefrau, doch leider ist Sie 1969 im hochschwangeren Zustand auf bestialische Art und Weise von der Manson Bande ermordet worden. „Tanz der Vampire" ist ein Zeitdokument indem zu sehen ist warum diese Frau völlig zurecht damals als eine der schönsten Frauen überhaupt gegolten hat. In „Rosemary Baby", Polanskis nächstem Meisterwerk, ist Sie als eine von Rosemarys Freundinnen noch einmal kurz zu sehen.
Für die herrliche Filmmusik war Polanskis kurz darauf verstorbener Freund Kristof Komeda verantwortlich der mit seinem Score zu „Tanz der Vampire" die perfekte Filmmusik für diesen Kultfilm schuf.
Nun endlich kommt dieser Kultfilm auch auf DVD und ich hoffe das diese Veröffentlichung dem Streifen gerecht wird. Andererseits bin ich hier schon sehr froh das es meinen absoluten Lieblingsfilm überhaupt auf DVD gibt. Alle die den Film kennen werden sich die DVD sowieso holen und allen anderen die es bis jetzt verpasst haben Polanskis Meisterwerk anzusehen kann ich den Film nur wärmstens empfehlen. Also, die Zähne gewetzt und Ihnen nach !!
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am 17. September 2004
Roman Polanskis ("Der Pianist") erster "Big Budget"-Film, die Horrorkomödie "Tanz der Vampire", hat eine interessante, wenig bekannte Geschichte. Zur Veröffentlichung im Jahr 1967 wollte ein nervöses Studio (MGM mit Chef-Cutterin Margaret Booth) den Film für die USA nämlich durch Neuschnitt und Neuvertonung in eine Art Slapstick-Komödie umstricken, was aber gründlich daneben ging. Die von Polanski ursprünglich beabsichtigte Kernaussage des Films - die Chancenlosigkeit von tugendhaften Individuen gegen das organisierte Böse (ein auch in "Rosemarys Baby" oder "Chinatown" präsentes Thema) - ging dabei ebenso verloren wie die fein abgestimmte Balance der Charaktere untereinander. Der US-Schnitt mit dem Titel "The Fearless Vampire Killers, or, Pardon Me, but Your Teeth are In My Neck" war so misslungen, dass Polanski schliesslich verlangte, seinen Namen von der Liste der Mitwirkenden im Film zu entfernen. An dieser Stelle sei aber bereits erwähnt, dass der Film auf dieser DVD der von Polanski abgesegnete europäische Originalschnitt ist.
Der Film erzählt die Abenteuer von Vampirexperte Professor Abronsius (Jack MacGowran) und seinem Assistenten Alfred (Roman Polanski), deren Reisen sie in ein Gasthaus im verschneiten Transsylvanien führt. Das Gasthaus ist mit Girlanden von Knoblauch vollgehängt und die Einheimischen verschwiegen wie ein Grab. Sind eventuell Vampire im Spiel? Während der Professor sich daran macht, den Dingen auf den Grund zu gehen, verliebt sich Alfred in die Wirtstochter Sara (Polanskis Ehefrau und späteres Manson-Opfer Sharon Tate). Ein in der Nähe wohnender Schlossbesitzer namens Graf von Krolock (Ferdy Mayne) aber hat Sara bereits als nächstes Opfer auserwählt, und die Jagd beginnt ...
"Tanz der Vampire" ist Polanskis erster grosser Film und dementsprechend üppig ausgestattet. Grossartige Schauplätze, tolle Kostüme und Requisiten und eine handverlesene Film-Crew machen die märchenhaft-schaurige Horrorkomödie zu einem cineastischen Leckerbissen, der bereits kurz nach seiner Veröffentlichung zum Kult-Hit avancierte. Krystof Komedas kongenialer Soundtrack vermittelt wunderbar die Atmosphäre um die kafkaesken, skurrilen Charaktere in ihrem einsamen Kampf gegen das organisierte Böse. Der Film schöpft aus dem gesamten Spektrum des Vampirfilms von Murnaus "Nosferatu" bis zum "Dracula" der Universal bzw. Hammer Studios, entwickelt jedoch in seinen poetisch-bizarren Bildern eine eigene Qualität, die deutlich über der einer durchschnittlichen Hammer-Produktion liegt. Polanski entschied übrigens erst später bei den ersten Dreharbeiten in den Alpen, den gesamten Film auf das bessere Panavision-Format umzustellen. Bereits gefilmtes Material wurde optisch konvertiert, um es entsprechend anzupassen.
Die DVD präsentiert jetzt Polanskis Originalschnitt in Widescreen-Qualität mit Dolby Stereo Sound. Als Extras sind neben den Standard-Extras (Interaktives Menü, Szenenanwahl) eine Featurette mit dem Titel "The Fearless Vampire Killers: Vampires 101" sowie Trailer geplant. Dieser Klassiker, der zu den besten Filmen überhaupt zählt, sollte trotz recht spärlicher Extras in keiner Sammlung fehlen. Insbesondere eignet sich die DVD auch als Geschenk zur kalten Jahreszeit oder, um Graf Krolock zu zitieren (als er den Professor beim Herumschnüffeln im Schloss ertappt): "Wenn Sie erst auf meinem geistigen Niveau angelangt sind, werden wir die Winterabende dazu benutzen, um uns an Gesprächen zu erbauen ... die langen, dunklen Abende ... so viele dunkle Winter ..." :)
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am 27. Oktober 2004
Zur Handlung und Genialität dieses Streifens wurde hier bereits alles trefflich geschildert. Übrig bleibt ein Klärungsbedarf bezüglich seiner angeblich kursierenden Versionen. Nachforschungen hierzu haben folgendes ergeben. Der Film selbst existiert definitiv in nur einer Version und Länge. Die verschiedenen Cuts resultieren aus den unterschiedlichen Zensurbestimmungen der einzelnen Länder. In Deutschland beispielsweise fehlten 2-3 Dialoge, welche bei Erscheinen des Films fälschlich als antisemitistisch interpretiert wurden. Dieses erscheint gerade unter dem Hintergrund völlig absurd, dass Polanski durch diese menschenfeindliche völlig kranke Ideologie selber betroffen wurde. Seine Eltern waren in einem Konzentrationslager untergebracht, in welchem die Mutter gar verstarb. Nur so am Rande. Zurück zum Thema. Bei der nun via DVD veröffentlichten deutschen Version handelt es sich definitiv um eine ungekürzte. Das die damalige US Kinoversion um knapp 12 Min. länger ausfiel hat einen einfachen Hintergrund. Um dem amerikanischen Publikum die Vampirterminologie näher zu bringen, wurde vor dem Hauptfilm eine Zeichentricksequenz eingespielt. Dieser sollte das Publikum mit den gängigen „Vampir-Abwehrmethoden" vertraut machen. Die Zeichentricksequenz fehlte ergo bei uns. Fazit: Die aktuelle Veröffentlichung wird die ungekürzte Filmversion sein, jedoch ohne Zeichentricksequenz. Damit lässt es sich leben.
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am 24. Oktober 2013
Die Jim Carroll Band singt in einem ihrer Songs 'It's too late to fall in love with Sharon Tate', das stimmt so nicht, denn jedes Mal,
wenn man diesen wunderbaren Film sieht, verliebt man sich ein wenig in sie.
Die Atmosphäre ist die eines romantischen Vampirfilms, Bilder und Musik sind einfach wunderbar, und die Schauspielerinnen und Schauspie-
ler überzeugen in jeder Hinsicht. Es ist bewundernswert, was der noch junge Roman Polanski hier abgeliefert hat. Bei jedem Sehen des
Films kann man neue Lieblingsszenen entdecken - zB Sarah möchte ein Bad nehmen oder Der Professor berichtet über seine Beziehungen zu
anderen Wissenschaftlern.
Sharon Tate ist traumhaft schön, und ihre Ermordung 1969 war ein ungeheurer Schock.
Das Bild der DVD ist nicht immer der Qualität des Films angemessen, es gibt starke Farbschwankungen zwischen einzelnen Bildern, auch der
Ton ist nicht immer ganz klar. Über die Synchronisation sollte man sich nicht aufregen - es gibt Wortspiele und Witze, die im Englischen
funktionieren, die wir aber aus historischen Gründen im Deutschen besser nicht benutzen sollten. Die mitgelieferte Dokumentation "Tanz
der Vampire: Vampire 101" ist nicht wirklich umwerfend.
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am 11. November 2015
Witz, Humor, Spannung und Horror sind in Polanskis Film "Tanz der Vampire" vereint. Die Story und die Bilder sind einfach klasse.

Ich sehe mir einmal im Jahr den Film an und finde ihn immer noch als einer der besten Horrorfilme aller Zeiten. Absolute Kaufempfehlung!

Eine Special Editon mit "Making of" und weiteren Hintergrundinformationen wäre mal an der Zeit aufzulegen. Für den Fan ein "Must-have"!
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am 31. Oktober 2004
Nun liegt er also endlich vor: Polanskis "Tanz der Vampire" auf DVD. Nach so vielen Vorschusslorberen, Kindheitserinnerungen und Gefühlsäußerungen zur bevorstehenden Veröffentlichung, hinterlässt das nun vorliegende Produkt eher einen zwiespältigen Eindruck.
Zunächst einmal kann man sich glücklich schätzen, daß sich Warner Brothers endlich dieses Klassikers erbarmt haben, und ihn in die Reihe der DVD Veröffentlichung aufgenommen haben. Nun haben wir es jedoch mit einer eher halbherzigen Produktion zu tun, ist doch manche Chance verschenkt worden, mehr aus diesem absoluten Klassiker für die DVD-Veröffentlichung herauszuholen.
Ganz oberflächlich fällt ins Auge, daß das Cover zu dieser Ausgabe nichts anderes ist, als die bisher editierte VHS Video Ausgabe, mit einer verunstalteten Titelgrafik aus der modernen PC Neuzeit. Keinerlei Ehrgeiz, um dem europäischen (und gültigem) Release ein würdiges Aussehen zu geben, z.B. durch Verwendung der Original Kinoplakate aus den 60igern. So findet sich auf der DVD Außenseite lediglich der Filmtitel, und nicht einmal der Name des Regisseurs. So etwas entzieht sich jeden Kommentars.
Der Ton kommt im schlichten Mono daher und man darf froh sein, daß er nicht modifiziert wurde. Die Bildqualität entspricht einer guten Kinokopie, kommt jedoch nicht an die Qualität der restaurierten Fassung des ZDFs heran.
Der Bonus besteht aus einem Special über die Jagd von Vampiren, von einem unbekannten Schauspieler in den 60igern im passenden Ambiente dargeboten. Außer den Fragmeneten der originalen Filmmusik von Krzysztof Komeda jedoch eher eine Kuriosität und ohne echten Bezug auf die filmische Intention Polanskis.
Was bleibt ist Polanskis Version der "Tanz der Vampire" in einem anständigen Format, das die Herzen höher schlagen lässt, hat man hier doch zum ersten Mal durch das Medium DVD die deutsche und die englische Fassung auf einen Streich. Der Vergleich lohnt sich!
Keine Interviews, keine Kommentare, keine aufschlußreichen Specials. Ein Hybrid aus einer Fassung des unverfälschten Klassikers, gepaart mit wenig Ehrgeiz in die Tiefe des Schaffens Polanskis zu gehen.
Froh darüber, daß die vorliegende Ausgabe ohne echte überflüssige Mätzchen umgesetzt wurde, bleibt die traurige Erkenntnis, daß einer der großen Klassiker des Kinos lieblos, kommerziell und "unter anderem" veröffentlicht wurde.
Wenn man das genau besieht: eine Schande.
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