Aus der Amazon.de-Redaktion
In diesem Monsterspektakel aus dem Jahre 1966, einer von Polanskis unverhohlenen Komödien, spielen Jack McGowran und Polanski ein tolpatschiges, aber dennoch heldenhaftes Vampirjägerduo. Die beiden kämpfen sich durch jegliche Art von Schlamassel, als sie gerufen werden, um die schöne und vollbusige Tochter (Sharon Tate) eines Gastwirtes vor einem Blutsauger zu retten, der doch sehr an Dracula erinnert. Einer der kniffeligsten Momente entsteht, als ein Raum voller tanzender Vampire durch einen Blick in den Spiegel bemerkt, dass die beiden menschlichen Eindringlinge die einzigen sind, die sich darin widerspiegeln.
Der Film, der sowohl gruselig als auch lustig ist, beeindruckt durch seine unvergessliche Ausstattung, tolle Musik, eines der wenigen aufgezeichneten Beispiele für die außergewöhnliche Schönheit von Sharon Tate und durch herausragende Darsteller. Polanski zeigt sich hier zwar nicht sonderlich entspannt, beweist jedoch eindeutig, dass er als Regisseur durchaus glänzen kann. --Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Millionen Zuschauer in aller Welt lachten sich halbtot, als ein schusseliger Professor und sein tolpatschiger Assistent auf die Jagd nach dem legendären Vampir Graf Krolok gingen und in eine Familienfeier der Untoten geraten. In den Karpaten mischt sich Grusel und Gekicher. Und das furiose Finale im Speisesaal eines Spukschlosses wurde ein Stück Filmgeschichte.
Movieman.de
Polanskis Horror-Parodie ist von der ersten bis zur letzten Minute a) köstlich und b) einzigartig. Nie wieder gab es einen auf wunderbare weise skurilleren Film als diesen. In CinemaScope und mit ungewöhnlicher, barock-Jazzig-abgedrehter Musik von Komeda offeriert das Werk puren Komödien-Luxus-Horror mit einer einmalig grotesk-romantischen Grundstimmung. Perfekt agiert, göttlich ausgestattet: ein Muß. Fazit: absolut sehenswert
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist sauber gemastert, der Ton etwas rauschig und dünn, die Extras recht nett, aber zu wenig.
Bild: Die anamorphe Scope-Optik sieht recht schick aus. Wenn auch die Laserdisc seinerzeit noch einen Hauch mehr Kontrast-Glanz hatte, so kann die Abtastung doch überzeugen. Schneeszenen bereiten ihr keine Schwierigkeiten (00.02.25) und die Schärfe reicht, um in Halbtotalen Schrift auf Grabsteinen entziffern zu können (01.33.04). Kamerabewegungen laufen problemlos ab und die Bewegungsstabilität bleibt auch in dunklen Szenen erhalten (00.22.21, dunkler Raum).
Ton: Der Monoton liegt weder in deutsch, noch in englisch in einer wirklich guten Fassung vor. Die deutsche Version wirkt recht gepresst und nicht sonderlich höhenfreundlich, sie neigt zu Rauschen und die Musik kann zuweilen etwas klirren (01.10.38). Etwas klarer arbeitet der englische Soundtrack, der aber auch ein Grundrauschen aufweist. Die Stimmen bleiben aber verständlich.
Extras: Ein Promo-Filmchen und der Trailer...ein wenig mehr hätte man sich bei einem Klassiker dieses Formates schon gewünscht. --movieman.de
VideoMarkt
Der alte Professor Abronsius und sein junger Adlat Alfred reisen Ende des vorigen Jahrhunderts ins winterliche Transsylvanien, um dem Mythos der Vampire auf den Grund zu gehen. In einer einsamen Ansiedlung in den Bergen wird man zufällig Zeuge, wie der benachbarte Graf Krokow zu nächtlicher Stunde mit roher Gewalt sein Recht auf die erste Nacht mit der schönen Tochter des örtlichen Gastwirts durchsetzt. Ohne zu zögern nehmen Abronsius und der bereits über beide Ohren verliebte Alfred die Spur der Entführten auf und erreichen Krokows Anwesen gerade rechtzeitig zu einer großen Ballveranstaltung.
Video.de
Blendend schön photographierte, aufwendig inszenierte Horrorkomödie von Stimmungsmagier Roman Polanski, der hier selbst in der Rolle des etwas tölpelhaften (Anti-)Helden Alfred an der Seite seiner später von Charles Manson ermordeten Ehefrau Sharon Tate vor die Kamera tritt. Mit Wonne knöpft sich Polanski zu parodistischen Zwecken wohlbekannte Gruselklischees vor und arbeitet virtuos mit den Mitteln Slapstick und Ethnic Jokes, was sich freilich in der deutschen Version (z.B. aus falsch verstandener Rücksichtnahme auf jüdische Mitbürger) nicht immer so lustig anhört. Ein rundes Vergnügen, das auch Jahrzehnte nach seiner Premiere nichts an Effektivität eingebüßt hat.
Blickpunkt: Film
Ein alter Professor und sein ängstlicher Gehilfe wollen in Transsylvanien Vampire jagen und ausrotten, was ihnen jedoch nicht gelingt, da das letzte Opfer der Mutanten, das sie gerettet zu haben meinen, auch infiziert worden ist.
Wer hätte gedacht, dass das Genre Martial Arts und die Herkunftsbezeichnung "Made in Germany" in einen Satz passen? Der in Geislingen geborene Nebendarsteller Brandon Rhea berichtet in einem ultrakurzen Interview, er sei Spezialist im Lanzenkampf - eine deutsche Erfindung, die in die Martial-Arts-Tradition übernommen worden sei. Ansonsten nimmt es diese DVD mit der Herkunft nicht so genau: Rheas Filmfigur wird mal als Belgier, dann als Deutscher geführt. Weitaus ärgerlicher ist, dass "Fearless" nur in der internationalen Schnittfassung auf DVD erscheint. Das Original hätte sich 50 Minuten mehr Zeit gelassen für den spannenden historischen Hintergrund. Nach dem ersten Opiumkrieg leidet das Reich der Mitte unter den Demütigungen der Briten. Nur Huo Yuanjia (Jet Li), der beste Wushu-Kämpfer seiner Zeit, zeigt den Europäern, was eine Faust ist. Doch zuvor muss er den Kampf gegen sich selbst, seine Arroganz und seinen Hass gewinnen. Das 16-minütige Making-of käut diese Weisheit im Stil einer Shoppingkanal-Sendung wieder. Die Blicke hinter die Kulissen erfüllen gerade einmal Mindeststandards. Keine Selbstverständlichkeit: Es gibt auch die Originalversion in Mandarin. Gegen deren dynamischen, wuchtig gemischten DD5.1-Ton kann die deutsche Spur einpacken. (rk) www.kulturnews.de
Kurzbeschreibung
Millionen Zuschauer in aller Welt lachten sich halbtot, als ein schusseliger Professor und sein tolpatschiger Assistent auf die Jagd nach dem legendären Vampir Graf Krolok gingen und in eine Familienfeier der Untoten geraten. In den Karpaten mischt sich Grusel und Gekicher. Und das furiose Finale im Speisesaal eines Spukschlosses wurde ein Stück Filmgeschichte.
Produktbeschreibungen
Ball paradox: Die Blutsauger in Abendgarderobe feiern in Graf von Krolocks transsilvanischem Schloss den Tanz der Vampire. Ganz gewiss wäre kein Sterblicher verrückt genug, diese Soiree der Hämoglobin-Süchtigen zu stören. Doch dann entdecken die Festgäste etwas in den Spiegeln des Ballsaals: Das Abbild von Menschen - Vampirkillern - die mitten unter ihnen das