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Der Tanz des Schützen Faber
 
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Der Tanz des Schützen Faber [Broschiert]

Frank Günther
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 231 Seiten
  • Verlag: Projekte-Verlag Cornelius; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866343159
  • ISBN-13: 978-3866343153
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 907.974 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Frank Günther
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Autor erzählt in der Person seines Protagonisten Henry Faber seine Erlebnisse während der Dienstzeit im Luftsturmregiment 40 Willi Sänger, dem Regiment der NVA-Fallschirmjäger. Er beschreibt zum einen die Zustände in der NVA, die Ausbildung, den Alltag und vor allem die Auswirkungen der EK-Bewegung, die anhand authentischer Erlebnisse des Autors geschildert werden und zum anderen die fiktive Rahmenhandlung, welche die Wandlung des Henry Faber vom mürrischen Einzelgänger zum wirklichen Freund erzählt. Er berichtet von den Repressalien, denen die Neulinge in der Grundausbildung, wie auch im gesamten ersten Dienstjahr ausgesetzt sind. Dem gegenüber stehen als menschlicher Gegenpol seine beiden Freunde Steiner und Randy, mit denen er in dieser Zeit durch dick und dünn geht und zwischen denen sich im Laufe der Monate von Grundausbildung bis zum Einsatz der NVA-Fallschirmjäger im Oktober 1989 in Leipzig eine wunderbare Freundschaft entwickelt. Bis zuletzt hält Faber an seiner Abneigung gegen die Armee und der Überzeugung, dass diese Entscheidung falsch war, fest. Erst die sich überstürzenden Ereignisse im dritten Dienstjahr lassen Faber erkennen, dass ihm dieser Ort menschlichen Wahnsinns mit diesen beiden weit mehr gegeben hat, als das ganze Leben zuvor.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Faber hat sich freiwillig zum Längerdienen verpflichtet. Dazu noch zu den Fallschirmjägern. Weil er beides nicht wirklich will, sind die Konflikte vorprogrammiert. Das warum ausgerechnet Fallschirmjäger und warum länger - wird nie richtig geklärt. Sein Umfeld wird von Ihm bis auf wenige Ausnahmen negativ wahrgenommen. Aussagen wie (sinngemäß): Die DDR-Armee lockt mit Chancen auf einen späteren Studienplatz jungen Männer in Ihre Reihen. Deshalb gibt es dort überdurchschnittlich viele Deppen - zeugen von Fabers Frust auf alle anderen.

Eine Verbindung zum Springerabzeichen auf dem Buchumschlag ist aus der Handlung nicht zu erkennen. Seine Armeezeit besteht hauptsächlich aus einem entspannten Job als Funker im Stationsbetrieb, für Ihn zu harten Vorgesetzten, Küchendiensten und von Anfang bis zum Schluß das Thema Alkohol.

Mein persönliches Fazit:
Buch ohne Tiefgang, mit wenig Bezug zu Fallschirmjägern.
Ich würde es nicht wieder kaufen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Oehler VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
In diesem Buch geht es um den Soldaten Henry Faber und den Erlebnisse während seiner Dienstzeit im Luftsturmregiment 40, dem Regiment der NVA-Fallschirmjäger. Realitätsnah und mit dem nötigen Schuss Humor beschreibt der Autor die krassen Zustände in der NVA, angefangen mit der vierwöchigen Grundausbildung, dem ersten Dienstjahr als Schütze und tiefstes Mitglied in der Hierarchie, dem zweiten Jahr als sogenannter Zwischenpisser und dem letzten Jahr (welches auf Grund der politischen Veränderungen im Jahr 1989 erheblich verkürzt wurde) als EK. Um in der DDR studieren zu können, blieb vielen jungen Männern oft gar nichts anders übrig, als sich für drei Jahre zum Dienst (die Wehrpflicht betrug normalerweise nur 18 Monate) an der Waffe zu verpflichten. Dieser Dienst war mit erheblichen Einschnitten (wenig Urlaub, sinnlose Tätigkeiten, die meist nur dazu dienten, den Soldaten, oder besser gesagt den Menschen zu erniedrigen und dessen Willen zu brechen und exorbitanter Alkoholkonsum) im persönlichen Leben und vielen Entbehrungen (in dieser Zeit gingen beispielsweise auch sehr viele Ehen den Bach hinunter) verbunden. Besonders eindrucksvoll beschreibt der Auto die Repressalien, denen Soldaten in ihrer Grundausbildung von Seitens ihrer Vorgesetzten und in ihrem ersten Dienstjahr auch durch die EK- Bewegung ausgesetzt sind. In solchen Extremsituationen werden aber auch Freundschaften geboren, wie sie zwischen dem Protagonisten Henry Faber und seinen beiden Mitstreitern Steiner und Randy in diesem Roman beschrieben sind. Jeder der selbst in der NVA seinen Dienst absolviert, oder mal davon gehört hat, wird sich beim Lesen dieses Buches in seine Soldatenzeit zurückversetzt fühlen und die ein, oder andere Geschichte mit einem erkennenden Nicken und manche auch mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen. Ich habe auch schon andere Bücher zu diesem Thema (Einstrich- Keinstrich - NVA-Tagebuch" (Bewertung 3 Sterne) und 18 Monate - Dienst in der NVA" (Bewertung 4 Sterne) gelesen, aber dieses hier hat mir noch besser gefallen. Aus diesem Grund vergebe ich für diesen Buch auch fünf von möglichen fünf Sternen geben.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Man muss gedient haben um dieses Buch verstehen zu wollen. Das die vorwiegend unmilitärisch geprägte Bundesrepublik keine andere als ein negative Bilanz die vorwiegend durch Alkohol und möglichst als negativ zu sehende und verstehende Dienstzeit versteht, ist meines e.a. nicht mit vielen wirklichen Realitäten verbunden.
Ein Fallschirmjäger der keiner sein wollte kann kein anderes Zeugnis abgeben.
Negative Rückschau unter Zeitgeistgesichtspunkten.
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