Das dritte Album der münchener Musikkommune war im Original wiederum ein Doppelalbum. Der Aufbau wurde wie Yeti gehalten, nur diesmal umgekehrt; begonnen mit LP-Seiten langen Improvisationen (Seiten 1-3) und ein paar kürzeren Tracks (Seite 4). Interessant ist noch das jede LP-Seite einen, zwei quasi Hauptkomponisten hat (Vorläufer zu EmersonLake & Palmers Works Album?).
Mn lese sich einfach mal die Titel durch: sowas wie "Syntelman`s March Of The Roaring Seventies" oder der Untertitel von Track 2 Restles Skylight - Transsistor - Child "A Short Stop At The Transsyllvanian Brain - Surgery". Da schallzt man doch mit der Zunge und frägt sich, mit was haben die eigentlich Musik gemacht, und waren solche Substanzen nicht schon damals verboten?
In einigen Discographien gibts das Album auch unter dem englischen Titel Dance of The Lemmings, ist aber musikalisch kein Unterschied zum Original deutschen Albumtitel.
Die Düüls sind jedenfalls große KLasse im Improvisieren, schade jedenfalls ist, das das Livematerial was ich so mittlerweile kenne, oft anders ist als das Studiozeugs. Will sagen Studio Hui, Live Pfui. Doch leider, Live sind die wohl tatsächlich nicht gut gewesen. Im Studio, wenn sie Zeit hatten usw. da können die was.
Mit diesem Album, zumindest um diese Zeit (1971) herum, begann jedoch ein Wandel innerhalb der Band; Egomannen bildeten sich heraus, jeder ist besser als der andere, und es begann die Zeit an der die Düüls mehrmals kurz vo dem Aus waren.