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Tantra Yoga. Der Weg zur höchsten Erleuchtung
 
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Tantra Yoga. Der Weg zur höchsten Erleuchtung [Gebundene Ausgabe]

Daniel Odier
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 156 Seiten
  • Verlag: Diederichs; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720525783
  • ISBN-13: 978-3720525787
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 13,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 446.371 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Vijnanabhairava-Tantra, das der große spirituelle Meister Daniel Odier zugänglich macht, ist eine der außergewöhnlichsten Bündelungen von Yoga-Methoden, die je in einem Text vereint wurden. Wer diesen tantrischen Weg der Erleuchtung geht, wird eine grenzenlose Freiheit entdecken und das Göttliche als sein eigenes Selbst sehen, das von sämtlichen Beschränkungen und allen Glaubenssätzen befreit ist. Dieser umfassende Text ist eine lebendige Quelle der bedeutendsten Schulen der indischen Mystik und führt die Menschen zur höchsten Erkenntnis, in der es möglich wird, "Brahman" mit offenen Augen anzuschauen.

Klappentext

Der kaschmirische Shivaismus als universelle spirituelle Richtung betrachtet die freie Entfaltung der Intuition als wesentlich. Nur durch sie kann der Mensch die eigene Natur erkennen und dank dem Rückgriff auf das vollständige Spektrum der menschlichen Gedanken, Gefühle und sinnlichen Wahrnehmungen auf den mystischen Weg des Tantra gelangen. Der spirituelle Meister und Bestsellerautor Daniel Odier präsentiert und kommentiert den Grundlagentext der shivaitischen Schule des indischen Tantrismus und richtet sich damit an alle, die mehr über den tantrischen Erleuchtungsweg erfahren möchten. Die von Odier erläuterten Übungen des Tantra-Yoga bereiten dabei den Boden für die Errungenschaften des shivaitischen Weges: Die Anbetung Shivas führt zur Erkenntnis, dass das Göttliche, die Welt und das Selbst letztlich ungeschieden sind. Dieses Buch erschließt einen Klassiker, der als Quintessenz sowie Grundlagentext aller Tantra-Richtungen gilt und die Tantra-Rituale des tibetischen Buddhismus inspiriert hat.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Werk von Daniel Odier "Tantra Yoga" ist unzweifelhaft mit 5 Sternen zu bewerten. Ich kann der bisherigen Rezension daher in keinem Punkt zustimmen.

Der Titel "Tantra Yoga" trifft die Intention dieses Buches haargenau.
Das Buch ist nämlich ein Praxisbuch, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Daher ist die Bezeichnung "Yoga" im Titel passend.
Denn gemäß den alten vedischen Schriften gibt es zwei Wege zum Erwachen, zum einen "Vedanta", zum anderen "Yoga". Hiernach ist der Begriff "Yoga" weit zu verstehen, und zwar als Weg der "erfahrbaren Praxis", der Praktizierende öffnet sich immer mehr, bis er -vom immer wieder erlebbaren Versunkensein mit dem Selbst ("Samadhi")- irgendwann das Selbst vollständig und dauerhaft erkennt ("Erwachen").
Der Begriff "Tantra Yoga" des Buchtitels fügt sich als Praxisbuch für den tanrischen Weg folglich authentisch in die Definition von Yoga ein.

Leider verkennt die vorherige Rezension, dass es sich beim Werk von Daniel Odier "Tantra Yoga" nicht um einen historisch korrekten Kommentar des Textes "Vijnababhairava-Tantra" handelt. Auch ist Daniel Odier kein Historiker oder Lehrbeauftragter einer Universität.

Das vorliegende Buch enthält nämlich offenkundig keine historische Kommentierung, sondern vielemhr eine einzigartige mystische, fast intime Kommentierung des "Vijnababhairava-Tantra" durch einen Meister. Der Meister Daniel Odier legt zu Beginn des Buches nicht nur den tantischen Weg ausführlich, klar und ehrlich dar, sondern er kommentiert anschließend das "Vijnababhairava-Tantra" in einer innigen Art und Weise, er spricht hierbei häufig zu seiner Meisterin Lalita Devi, in einer poetischen Weise, voller Liebe.

Der Text ist damit verständlicherweise für einen bloss -ein wenig interessierten- Intelektuellen nicht wirklich verstehbar. Einen solchen Leser braucht der Text aber auch nicht.
Denn das Buch richtet sich offenkundig an den erhlich Suchenden, der damit eine Unterweisung und Hilfe "für seine Praxis "von Herz zu Herz" erhält.

Tantra ist -wie Chan/Zen- kein einfacher Weg, und nur derjenige, der bereit ist, seine Konditionierungen vollständig zu durchschauen, und schonungslos seiner Angst vor der Auflösung zu begegnen, wird damit direkt und "schnell" zum Selbst geführt werden können.

Daniel Odier ist meines Erachtens unbestreitbar ein Meister, was sich nicht nur aus seiner tiefen Art zu Schreiben ergibt, sondern sich auch durch sein einzigartiges Verstehen des Weges zeigt.
Laut meinen Recherechen erhielt Daniel Odier die Meisterübertragung durch seine tantrische Lehrerin Lalita Devi. Weiterhin trägt er den Titel Chan Master Ming Qing (Daniel Odier) welchen er in China offiziell vom Meister Jing Hui verliehen bekam, sein Erwachen und seine Lehrfähigkeit in der Linie von Zhaozhou ist damit ofiziell anerkannt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich las von Daniel Odier 3 Bücher (alle in Englisch oder auf Französisch). Von seinem ersten Buch bezüglich Tantra ' 'Tantra - Eintauchen in die absolute Liebe' - war ich begeistert. Es ist ein ehrlich authentischer Bericht über seinen eigenen Weg, lebensnah.
Beim Lesen seines Buches 'Tantra Yoga' kommt mir vor, dass er sich wieder mehr in einen westlichen Intellektualismus über Tantra begibt, auch von (männlichen europäischen) 'Indologen' ("Logik") schreibt, die bekanntlich etwa Mitte des letzten Jhrh. anfingen, Indien zu bereisen und die dieses Land und sein Leben vom Denkmuster des Westens beschrieben haben, einem Denkmuster, dem die Philosophie des Dualismus zugrunde liegt. Indien, und ganz besonders Tantra, ist jedoch ganzheitlich von der Philosophie der Einheit von allem im Universum getragen.
Zweifelsohne ist der Dialog zwischen Bhaïrava und Bhaïravi, der der fundamentale Text des Vijñânabhaïrava Tantra des Shivaismus von Kaschmir ist und der den maßgeblichen Inhalt dieses Buches formt, ein profounder tantrischer Text, den ich in meinem Leben nicht missen möchte.
Daniel Odier hat im 3. Teil des Buches diesen 'tantrischen' Dialog in jener Klassifizierung geschrieben, die er von der indischen Yogini Lalita Devi übernommen hat. Die Dialogteile ergänzte er durch seine persönlichen tantrischen Erfahrungen mit der Yogini. Lalita Devi hat ihrerseits Tantra mit einem männlichen Meister gelernt. Das Lehren des Tantra geschieht hier also durch Männer. Odier schreibt (und spricht) ständig von Tantrismus. Indische Yoginis des letzten Jhrh. werten sich dagegen, da Tantra ihrer Erfahrung nach kein System ist und sein kann. Es ist die Erfahrung kompletter Einheit - und diese kann völlig unterschiedlich von einem Menschen zum anderen sein.

Ursprünglich haben Frauen in Tibet und Indien Tantra gelehrt. Der weibliche Körper gibt von der Biologie her ' im Vergleich zum Mann ' leichter die Möglichkeit, Universalität in Einheit zu empfinden, da in ihm andere Menschen werden und er einen Teil eines anderen Menschen in sich aufnehmen kann.
Immer wieder kam mir beim Lesen, dass Daniel Odier einen westlichen Intellektualismus einflechtet, und die Einheitserfahrungen beizeiten dementsprechend kopfmäßig überhöht. Was mir in diesem Buch völlig fehlt ist das von der Partnerin/Yogini unabhängige Fühlen einer Einheit mit allem, was existiert, dem Universum eben - der Ausdruck eines bewussten Seins als Mikrokosmos im Makrokosmos. Die Begegnung zweier Mikrokosmen - das ist das wesentlich Tantrische.
Ich räume allerdings durch eigene Erfahrung ein, dass es schwierig ist, von der Erfahrung kompletter Einheit in der westlichen Welt und in einer westlichen Sprache, die ebenso vom dualen Lebensverständnis her beherrscht ist, Aussage zu machen.
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20 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mathias Tietke TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Der 1945 in Genf geborene Daniel Odier, der 1995 in Paris das Zentrum Tantra/Chan eröffnete, präsentiert und kommentiert den Grundlagentext der shivaitischen Schule des indischen Tantrismus, das Vijnana-Bhairava-Tantra. Er richtet sich damit an alle, die mehr über den kaschmirischen Shivaismus erfahren möchten.

Zunächst stellt Odier den klassischen Text ohne Anmerkungen vor: >zur Freude der intuitiven Intelligenzen<. Im zweiten Teil skizziert er dann die Frühgeschichte Indiens und die >Geschichte< des Shivaismus sowie Lehre und Texte. Was Odier in seinem Vorwort als >Geschichte< bezeichnet, ist jedoch eher esoterisch geprägte Fantasie. Da ist beispielsweise davon die Rede, dass der Shivaismus >unmittelbar nach dem Ende der Eiszeit, 9000 Jahre vor unserer Zeitrechnung< aufkam und >als Shiva das dunkle Zeitalter heraufziehen sah, beschloss er, den Shivaismus wieder zu beleben.<

Im folgenden Abschnitt schreibt Daniel Odier von den >drei renommierten Indologen Feuerstein, Kak und Frawley<, die 1995 den Mythos der Zerstörung der dravidischen Kultur widerlegt hätten und die historischen Zeitabschnitte angeblich um Jahrtausende zurückdatieren konnten, dank (nicht näher benannter) >geologischer Entdeckungen<. Dies ist nicht zutreffend. Schon die Berufsbezeichnung >Indologen< ist eine Erfindung (oder Fehlinformation) Odiers, denn Feuerstein ist Philosoph, Frawley Mathamatiker und Kak Informatiker und Wissenschaftstheoretiker. Und auch deren angebliche Demontage des >arischen Mythos< ist selbst ein Mythos, weil dieser Versuch, wissenschaftliche Erkenntnisse zu widerlegen, ohne Belege stattfand und somit wertlos ist. Die von Odier angeführte Behauptung, dass eine Einwanderung arischer Nomaden nach Indien gar nicht stattgefunden hat und die friedliche Hochkultur des Industals identisch ist mit der kriegerischen vedischen und indoarischen Kultur ist in der Grundaussage der gescheiterte Versuch einer Demontage von international anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Im dritten Teil des Buches werden die im ersten Teil bereits abgedruckten Verse des Vijnanabhairava-Tantra (überflüssigerweise) ein zweites Mal (wortgetreu) präsentiert und mit spontanen" Kommentaren versehen. Das Spektrum der Zwischenüberschriften (und Kommentare) reicht von Das Yoga des Raums und des Lichts" bis zu Das Yoga der ursprünglichen Ekstase".

Resümee

Wenn >Wirklichkeit und Illusion nicht mehr von unterschiedlicher Natur< sind, wie Daniel Odier auf Seite 143 seines Buches zum Vijnanabhairava-Tantra-Vers 133 kommentierend feststellt, dann spielt es auch keine Rolle, ob der (selbsternannte?) >große spirituelle Meister< Odier weiß, wovon er schreibt.

Der konsequent falsche Gebrauch des Begriffs Yoga" als Neutrum ist vermutlich nicht ihm, sondern der Übersetzerin anzulasten, doch dieser Lapsus passt durchaus zu der insgesamt oberflächlichen und spekulativen Einführung wie auch zum doppelten Abdruck des grundlegenden Textes zu Beginn und am Ende des Buches.
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