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Tantra Massage: Die hohe Kunst der erotischen Berührung
 
 
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Tantra Massage: Die hohe Kunst der erotischen Berührung [Taschenbuch]

Kalashatra Govinda
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Geheimnis spiritueller Erotik

Tantra-Massagen zeichnen sich aus durch sinnliche Berührungs- und Achtsamkeitsübungen und ayurvedische Anwendungen umgeben von betörenden Düften. Neben den Chakras werden weitere Energiezonen stimuliert, die die Vitalität steigern und die sexuelle Lust fördern.
Das Buch zeigt einfache Massagetechniken Schritt-für-Schritt mit hervorragenden ästhetischen Bildern, die speziell für diese Ausgabe produziert wurden. Es bietet Möglichkeiten, mit dem Partner eine neue und innige Form der Intimität zu erleben und sich selbst dabei zu erfahren. Nutzen Sie die transformierende Kraft der sexuellen Energie für spirituelles Wachstum durch altes Wissen fernöstlicher Weisheit.

Kalashatra Govinda
Ausgebildet in der altindischen Yogaphilosphie hat sich der Autor besonders durch seine erfolgreichen Publikationen „Tantra – Geheimnisse östlicher Liebeskunst“ und dem großen Praxisbuch „Chakras – Spirituelle Übungen für Gesundheit, Harmonie und innere Kraft“ einen Namen gemacht.

Über den Autor

Ausgebildet in der altinidschen Yogaphilosophie hat sich Kalashatra Govinda besonders durch seine erfolgreichen Publikationen zu den Themen Chakras und Tantra einen Namen gemacht.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Berührung – Balsam für die Liebe

Berührungen wirken wohltuend und heilend, denn sie schaffen Vertrauen und Geborgenheit. Gerade im Tantra ist jedoch jede körperliche Berührung zwischen zwei Menschen zugleich auch eine Berührung von Herz zu Herz. Die Tantra-Massage lädt Sie dazu ein, gemeinsam mit Ihrem Partner auf eine spannende Entdeckungsreise zu gehen und dabei Liebe, Lust und Erotik inniger und intensiver als je zuvor zu erleben.

Mehr Mut zu Nähe und Zärtlichkeit
»Der edelste aller Sinne ist der Tastsinn, denn in ihm wohnt die Seele. Dehnt sich der Tastsinn aus, wächst zugleich auch die Seele …«
Charaka Samitha

Die Tantra-Massage bietet Ihnen viele einfache Möglichkeiten, mehr Nähe und Zärtlichkeit in Ihre Beziehung zu zaubern. Im Mittelpunkt steht dabei die Berührung – die sinnliche Berührung von Haut zu Haut, die im Tantra zugleich immer auch eine Berührung von Herz zu Herz und Seele zu Seele sein sollte.
Tantra lädt Sie und Ihren Partner dazu ein, sich hautnah auf die Magie der Berührung einzulassen. Erotische Massagen, die in einer Atmosphäre der Achtsamkeit durchgeführt werden, vertiefen die Beziehung zwischen Mann und Frau und können Paaren vollkommen neue, ekstatische Dimensionen des Zusammenseins eröffnen. Regelmäßig angewendet, ist die Tantra-Massage nicht nur ein Weg zu mehr Wohlbehagen, tiefer Hingabe und gesteigerter sexueller Energie, sondern sie kann sogar Beziehungen heilen.

Die Blume der Liebe erblühen lassen
Haben Sie schon einmal verliebte Pärchen beobachtet? Dann ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass Verliebte in ständigem Körperkontakt sind: Sie umarmen sich, gehen Hand in Hand und lassen keine Gelegenheit aus, um sich zu berühren. Bei frisch Verliebten scheint es manchmal, als würde ein geheimer Magnetismus dafür sorgen, dass keiner von beiden auch nur eine Sekunde lang vom anderen lassen kann – tatsächlich stimmt das in gewisser Weise, da der intensive Austausch zwischen den weiblichen und männlichen Energien magnetähnliche Anziehungskräfte weckt. Die körperliche Berührung ist die Brücke, auf der das eine Herz zum anderen findet. Sogar der menschliche Energiekörper – die Aura – profitiert vom körperlichen Kontakt. Zärtliche Berührungen zwischen zwei Menschen drücken Nähe und Intimität aus. Besonders deutlich wird das in der Bindung zwischen Müttern und ihren Kleinkindern. Und ebenso dort, wo junge Paare eng umschlungen im rosaroten Himmel schweben. Doch was ist mit all den Menschen, die nicht verliebt sind? Zärtlichkeit, Nähe sowie Berührungen sind für jeden Menschen wichtig. Psychologen weisen darauf hin, dass Hautkontakt eine wichtige Voraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit ist. Im Tantra sagt man sogar, dass der sinnliche Kontakt die einzige Möglichkeit ist, die Seele eines anderen Menschen wirklich tief zu berühren. Umso bedauerlicher ist es, dass Berührungen in hoch zivilisierten Gesellschaften weitgehend tabu sind. Ein kurzes Händeschütteln und eine seltene Umarmung – viel mehr wird im Allgemeinen gesellschaftlich kaum akzeptiert; es sei denn, es geht um erotische Begegnungen. Doch wie sieht es in langjährigen Beziehungen mit der Erotik aus? Berühren sich Verheiratete besonders oft und innig? Leider nein. Eher scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Je länger Beziehungen dauern, desto seltener kommt es zum Austausch von Zärtlichkeiten. Das ist umso bedauerlicher, als Psychologen herausgefunden haben, dass die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung bei Paaren größer wird, je seltener sie sich im Alltag berühren. Um wachsen und gedeihen zu können, brauchen wir Menschen die Berührung so sehr wie Blumen das Wasser. Während es etwa im Orient ganz normal ist, dass jeder Mensch – vom einfach lebenden Landarbeiter bis zum Großstadtbewohner – einige einfache Massagetechniken kennt, ist dies im Westen eher die Ausnahme. Die Tantra-Massage hilft dabei, die Kunst der Berührung zu erlernen. Und sie hilft, die zarte Blume der Liebe neu erblühen zu lassen. Sinnliche Berührungen bieten jedem Paar die Chance, dem eigenen Partner auf eine ganz neue Weise zu begegnen. Achtsamkeit, Wachheit und Offenheit sind dabei die wichtigsten Voraussetzungen, denn sie helfen, neue Wege zu gehen und verfestigte Alltagsmuster aufzulösen.

Liebe geht durch die Haut
Der Hautkontakt bildet die Basis für eine gesunde Entwicklung. Wir wissen heute, dass es schwerwiegende Folgen haben kann, wenn Kleinkinder nur selten berührt und in den Arm genommen werden. Bei den betroffenen Kindern treten Aggressionen, Konzentrationsmangel, Bindungsunfähigkeit und andere Probleme gehäuft auf. Doch nicht nur in der Kindheit, auch danach ist Hautkontakt natürlich eine wichtige Voraussetzung für seelische Gesundheit und körperliches Wohlbefinden. Die Haut ist mit einer Oberfläche von rund 1,6 Quadratmetern das größte unserer Sinnesorgane. Millionen von Sinneszellen registrieren nicht nur feinste Temperaturunterschiede, sondern auch jede noch so leiche Berührung. Über kleinste Tastkörperchen – die Rezeptoren – werden Berührungsreize an das Gefühlszentrum im Gehirn weitergeleitet. Angenehme Berührungen setzen dort Glückshormone wie Oxytocin frei: Diese häufig auch als »Kuschelhormon« bezeichnete Substanz löst Ängste und erzeugt einen wohligen, entspannten Zustand. Je mehr Sinneszellen aktiviert werden, desto größer ist die Wirkung. Während bei einem einfachen Händedruck nur rund 15.000 Rezeptoren angesprochen werden, sind es bei einer Umarmung bereits mehr als 100.000. Keine andere Form der Berührung stimuliert Haut und Seele so sehr wie eine Ganzkörpermassage. Neben der Ausschüttung von Oxytocin regen Tantra-Massagen auch die Produktion von Endorphinen an. Diese Glückshormone wirken nicht nur schmerzlindernd, sie haben auch einen starken Einfluss auf unsere Stimmung. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass wir uns nach der Massage so entspannt und zufrieden fühlen. Abgesehen von den physiologischen und psychologischen Wirkungen wird in der Tantra-Massage aber auch Wert auf die energetischen Wirkungen gelegt: Über die Reize, die die Haut während der Massage erfährt, kann auch die Aura, die Energiehülle des Körpers, positiv beeinflusst werden.

Tantra-Massage für die Zweisamkeit
Jeder Mensch sehnt sich danach, geliebt und angenommen zu werden. Das gilt nicht nur für uns selbst, sondern natürlich auch für unseren Partner. Es ist daher wichtig, seiner oder seinem Geliebten immer wieder zu zeigen, dass er oder sie sich bei uns geborgen fühlen darf. Wir können das zum Beispiel durch die Wahl unserer Worte tun – ganz einfach indem wir liebevolle und freundliche Worte benutzen. Noch direkter aber können wir Liebe und Mitgefühl ausdrücken, indem wir unseren Partner zärtlich berühren. In der Tantra-Massage werden Berührungen gezielt in Form kleiner Rituale gepflegt. Diese Rituale bauen Vertrauen auf und bewirken eine tiefe Entspannung von Körper und Seele. Eine entspannte, ruhige Atmosphäre zu schaffen ist der erste – und vielleicht wichtigste – Schritt bei der Tantra-Massage. Gerade in unserer Zeit, in der Stress, Hektik und Termindruck zum Alltag gehören, ist es oft nicht leicht, richtig abzuschalten. Doch für Paare – wie auch für jeden Einzelnen – ist Entspannung überlebenswichtig, denn Anspannungen und Stress wirken sich immer negativ aus: auf die Gesundheit, die Lebensfreude, die Sexualität und natürlich auch auf die Liebe. Die Liebe hat zwei große Feinde: Stress ist der eine, Routine ist der andere. Stress raubt unsere Lebensenergie, während die Gleichförmigkeit des Alltags dazu führt, dass unsere Lebendigkeit und Lebensfreude und damit auch das Interesse an unserem Partner nach und nach immer mehr auf der Strecke bleiben. Tantra ist das ideale Gegenmittel – sowohl gegen den Stress als auch gegen die Routine: Mit jeder noch so kurzen Tantra-Massage führen Sie ein kleines Ritual der Liebe und Achtsamkeit durch und schaffen eine Insel der Ruhe und...

Auszug aus Tantra Massage. Die hohe Kunst der erotischen Berührung von Kalashatra Govinda. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Berührung - Balsam für die Liebe

Berührungen wirken wohltuend und heilend, denn sie schaffen Vertrauen und Geborgenheit. Gerade im Tantra ist jedoch jede körperliche Berührung zwischen zwei Menschen zugleich auch eine Berührung von Herz zu Herz. Die Tantra-Massage lädt Sie dazu ein, gemeinsam mit Ihrem Partner auf eine spannende Entdeckungsreise zu gehen und dabei Liebe, Lust und Erotik inniger und intensiver als je zuvor zu erleben.

Mehr Mut zu Nähe und Zärtlichkeit
»Der edelste aller Sinne ist der Tastsinn, denn in ihm wohnt die Seele. Dehnt sich der Tastsinn aus, wächst zugleich auch die Seele ...«
Charaka Samitha

Die Tantra-Massage bietet Ihnen viele einfache Möglichkeiten, mehr Nähe und Zärtlichkeit in Ihre Beziehung zu zaubern. Im Mittelpunkt steht dabei die Berührung - die sinnliche Berührung von Haut zu Haut, die im Tantra zugleich immer auch eine Berührung von Herz zu Herz und Seele zu Seele sein sollte.
Tantra lädt Sie und Ihren Partner dazu ein, sich hautnah auf die Magie der Berührung einzulassen. Erotische Massagen, die in einer Atmosphäre der Achtsamkeit durchgeführt werden, vertiefen die Beziehung zwischen Mann und Frau und können Paaren vollkommen neue, ekstatische Dimensionen des Zusammenseins eröffnen. Regelmäßig angewendet, ist die Tantra-Massage nicht nur ein Weg zu mehr Wohlbehagen, tiefer Hingabe und gesteigerter sexueller Energie, sondern sie kann sogar Beziehungen heilen.

Die Blume der Liebe erblühen lassen
Haben Sie schon einmal verliebte Pärchen beobachtet? Dann ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass Verliebte in ständigem Körperkontakt sind: Sie umarmen sich, gehen Hand in Hand und lassen keine Gelegenheit aus, um sich zu berühren. Bei frisch Verliebten scheint es manchmal, als würde ein geheimer Magnetismus dafür sorgen, dass keiner von beiden auch nur eine Sekunde lang vom anderen lassen kann - tatsächlich stimmt das in gewisser Weise, da der intensive Austausch zwischen den weiblichen und männlichen Energien magnetähnliche Anziehungskräfte weckt. Die körperliche Berührung ist die Brücke, auf der das eine Herz zum anderen findet. Sogar der menschliche Energiekörper - die Aura - profitiert vom körperlichen Kontakt. Zärtliche Berührungen zwischen zwei Menschen drücken Nähe und Intimität aus. Besonders deutlich wird das in der Bindung zwischen Müttern und ihren Kleinkindern. Und ebenso dort, wo junge Paare eng umschlungen im rosaroten Himmel schweben. Doch was ist mit all den Menschen, die nicht verliebt sind? Zärtlichkeit, Nähe sowie Berührungen sind für jeden Menschen wichtig. Psychologen weisen darauf hin, dass Hautkontakt eine wichtige Voraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit ist. Im Tantra sagt man sogar, dass der sinnliche Kontakt die einzige Möglichkeit ist, die Seele eines anderen Menschen wirklich tief zu berühren. Umso bedauerlicher ist es, dass Berührungen in hoch zivilisierten Gesellschaften weitgehend tabu sind. Ein kurzes Händeschütteln und eine seltene Umarmung - viel mehr wird im Allgemeinen gesellschaftlich kaum akzeptiert; es sei denn, es geht um erotische Begegnungen. Doch wie sieht es in langjährigen Beziehungen mit der Erotik aus? Berühren sich Verheiratete besonders oft und innig? Leider nein. Eher scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Je länger Beziehungen dauern, desto seltener kommt es zum Austausch von Zärtlichkeiten. Das ist umso bedauerlicher, als Psychologen herausgefunden haben, dass die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung bei Paaren größer wird, je seltener sie sich im Alltag berühren. Um wachsen und gedeihen zu können, brauchen wir Menschen die Berührung so sehr wie Blumen das Wasser. Während es etwa im Orient ganz normal ist, dass jeder Mensch - vom einfach lebenden Landarbeiter bis zum Großstadtbewohner - einige einfache Massagetechniken kennt, ist dies im Westen eher die Ausnahme. Die Tantra-Massage hilft dabei, die Kunst der Berührung zu erlernen. Und sie hilft, die zarte Blume der Liebe neu erblühen zu lassen. Sinnliche Berührungen bieten jedem Paar die Chance, dem eigenen Partner auf eine ganz neue Weise zu begegnen. Achtsamkeit, Wachheit und Offenheit sind dabei die wichtigsten Voraussetzungen, denn sie helfen, neue Wege zu gehen und verfestigte Alltagsmuster aufzulösen.

Liebe geht durch die Haut
Der Hautkontakt bildet die Basis für eine gesunde Entwicklung. Wir wissen heute, dass es schwerwiegende Folgen haben kann, wenn Kleinkinder nur selten berührt und in den Arm genommen werden. Bei den betroffenen Kindern treten Aggressionen, Konzentrationsmangel, Bindungsunfähigkeit und andere Probleme gehäuft auf. Doch nicht nur in der Kindheit, auch danach ist Hautkontakt natürlich eine wichtige Voraussetzung für seelische Gesundheit und körperliches Wohlbefinden. Die Haut ist mit einer Oberfläche von rund 1,6 Quadratmetern das größte unserer Sinnesorgane. Millionen von Sinneszellen registrieren nicht nur feinste Temperaturunterschiede, sondern auch jede noch so leiche Berührung. Über kleinste Tastkörperchen - die Rezeptoren - werden Berührungsreize an das Gefühlszentrum im Gehirn weitergeleitet. Angenehme Berührungen setzen dort Glückshormone wie Oxytocin frei: Diese häufig auch als »Kuschelhormon« bezeichnete Substanz löst Ängste und erzeugt einen wohligen, entspannten Zustand. Je mehr Sinneszellen aktiviert werden, desto größer ist die Wirkung. Während bei einem einfachen Händedruck nur rund 15.000 Rezeptoren angesprochen werden, sind es bei einer Umarmung bereits mehr als 100.000. Keine andere Form der Berührung stimuliert Haut und Seele so sehr wie eine Ganzkörpermassage. Neben der Ausschüttung von Oxytocin regen Tantra-Massagen auch die Produktion von Endorphinen an. Diese Glückshormone wirken nicht nur schmerzlindernd, sie haben auch einen starken Einfluss auf unsere Stimmung. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass wir uns nach der Massage so entspannt und zufrieden fühlen. Abgesehen von den physiologischen und psychologischen Wirkungen wird in der Tantra-Massage aber auch Wert auf die energetischen Wirkungen gelegt: Über die Reize, die die Haut während der Massage erfährt, kann auch die Aura, die Energiehülle des Körpers, positiv beeinflusst werden.

Tantra-Massage für die Zweisamkeit
Jeder Mensch sehnt sich danach, geliebt und angenommen zu werden. Das gilt nicht nur für uns selbst, sondern natürlich auch für unseren Partner. Es ist daher wichtig, seiner oder seinem Geliebten immer wieder zu zeigen, dass er oder sie sich bei uns geborgen fühlen darf. Wir können das zum Beispiel durch die Wahl unserer Worte tun - ganz einfach indem wir liebevolle und freundliche Worte benutzen. Noch direkter aber können wir Liebe und Mitgefühl ausdrücken, indem wir unseren Partner zärtlich berühren. In der Tantra-Massage werden Berührungen gezielt in Form kleiner Rituale gepflegt. Diese Rituale bauen Vertrauen auf und bewirken eine tiefe Entspannung von Körper und Seele. Eine entspannte, ruhige Atmosphäre zu schaffen ist der erste - und vielleicht wichtigste - Schritt bei der Tantra-Massage. Gerade in unserer Zeit, in der Stress, Hektik und Termindruck zum Alltag gehören, ist es oft nicht leicht, richtig abzuschalten. Doch für Paare - wie auch für jeden Einzelnen - ist Entspannung überlebenswichtig, denn Anspannungen und Stress wirken sich immer negativ aus: auf die Gesundheit, die Lebensfreude, die Sexualität und natürlich auch auf die Liebe. Die Liebe hat zwei große Feinde: Stress ist der eine, Routine ist der andere. Stress raubt unsere Lebensenergie, während die Gleichförmigkeit des Alltags dazu führt, dass unsere Lebendigkeit und Lebensfreude und damit auch das Interesse an unserem Partner nach und nach immer mehr auf der Strecke bleiben. Tantra ist das ideale Gegenmittel - sowohl gegen den Stress als auch gegen die Routine: Mit jeder noch so kurzen Tantra-Massage führen Sie ein kleines Ritual der Liebe und Achtsamkeit durch und schaffen eine Insel der Ruhe und Zärtlichkeit. Auf diesen Inseln entwickeln Sie Ihre Sensibilität und Wachheit. Sie beginnen, sich und Ihren Partner intensiver zu erleben. So bietet jede Massage letztlich die Chance, zu sich zu kommen und sich als Paar das Kostbarste zu schenken, was es in der Liebe gibt - gemeinsame Zeit!

Spüren statt Denken: Wecken Sie Ihre Sinne
Man könnte Tantra auch den »spirituellen Weg der Sinnlichkeit« nennen. Tatsächlich besteht ein wichtiges Ziel sämtlicher Tantra-Techniken darin, die Sinnlichkeit zu wecken - dies gilt natürlich auch für die Tantra-Massage. Zärtliche Hände, duftende Öle und eine erotische Atmosphäre sorgen für sinnliche Erlebnisse, die uns tief »berühren« können. Unsere Lebendigkeit hängt sehr von unserer Fähigkeit ab, die Welt über unsere Sinne wahrzunehmen. Mit etwas Übung können wir unsere Sinne entwickeln und verfeinern. Das lohnt sich, denn sinnliche Menschen sehen, hören, schmecken und spüren mehr als andere.
Insbesondere der Tastsinn ist bei vielen Menschen relativ schlecht entwickelt. In diesem Fall sind Tantra-Massagen ideal, denn sie verbessern das Gefühl für uns selbst und unseren Partner. Tantra fordert uns dazu auf, alle unsere Sinne zu entfalten.

Nur wenn wir die Tore zur Welt weit öffnen und uns gezielt den Schönheiten des Daseins zuwenden, können wir sinnerfüllt und intensiv leben und lieben.

Berührung als Meditation
Die Tantra-Massage sollte immer in einer sinnlichen und ruhigen Atmosphäre durchgeführt werden. Angenehme Reize wie Düfte, Klänge, Wärme oder wohlige Berührungen dienen dabei alle nur einem einzigen Zweck - die Zweisamkeit ungestört zu genießen. Im Tantra geht es noch um etwas anderes: Tantra und Yoga entstammen den gleichen Wurzeln. Während Yoga allerdings eher asketisch ausgerichtet ist, setzt Tantra ganz auf Lust und Lebensfreude. Die Unterschiede sind jedoch nicht so groß, wie sie scheinen mögen: Ebenso wie Yoga ist auch Tantra eine Form der Meditation. Während man im Yoga jedoch für sich allein meditiert, ist Tantra eine Meditation zu zweit. Gerade in der Tantra-Massage ist der meditative Aspekt besonders wichtig. Jede Berührung ist eine Kommunikation ohne Worte. Genau diese Art der Kommunikation wird in der Tantra-Massage besonders gepflegt. Nur dadurch ist ein intensiver energetischer Austausch zwischen Mann und Frau möglich. Meditation ist übrigens weder kompliziert noch exotisch, sondern ganz nahe liegend: Es geht lediglich darum, sich auf seine eigene Mitte und auf den Augenblick zu konzentrieren, tief in sich hineinzuspüren und sich für neue Erfahrungen zu öffnen. Eines der Ziele der Tantra-Massage besteht darin, Ängste, Hemmungen und sexuelle Blockaden abzubauen und Paaren mehr innere Freiheit zu schenken. Diese tief verwurzelten Blockaden können natürlich nicht von heute auf morgen aufgelöst werden - doch Berührungen, die in einer meditativen Stimmung ausgetauscht werden, bauen schnell ein stabiles Fundament auf, auf dem Nähe und Vertrauen wachsen und gedeihen können.

So wirkt die Tantra-Massage
»Die Massage erzeugt wohligen Duft, löst Schwere, Erschöpfung, Müdigkeit, Juckreiz, Appetitlosigkeit und sexuelle Ermüdung. Es ist eine wundervolle Technik, die die Probleme dieser und der höheren Welten lösen kann ...«
Sushruta Samitha

Jede Art von Massage wirkt sich sowohl auf den Körper als auch auf die Seele positiv aus. Massagen haben heilende Wirkungen und gehören nicht umsonst zu den ältesten Therapiemethoden der Menschheit. Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass regelmäßige Berührungen unsere Lebenserwartungen um einige Jahre erhöhen können. Viele Wirkungen der Tantra-Massage entsprechen denen anderer Massageformen - doch einige gehen auch weit darüber hinaus.
Regelmäßige Berührungen haben heilende Wirkungen für Körper und Seele und erhöhen die Lebenserwartung.

Was Sie über die Tantra-Massage wissen sollten
Seit einiger Zeit findet Tantra auch hierzulande eine zunehmende Zahl von Anhängern. Doch auch wenn immer öfter Tantra-Kurse angeboten werden - noch immer dürfte die fernöstliche Liebeskunst für viele ein Buch mit sieben Siegeln sein. Sicher wird es jedoch nicht mehr lange dauern, bis auch Tantra ähnlich beliebt sein wird wie Yoga oder Ayurveda, da Tantra dem westlichen Menschen gerade heute sehr viel zu bieten hat.
Noch vor wenigen Jahrzehnten waren indische Weisheitslehren wie Yoga, Tantra oder Ayurveda in der westlichen Welt so gut wie unbekannt. Yoga war die erste der drei Methoden, die sich in Europa und in den USA verbreiten konnte: Heute weiß fast jeder, was Yoga bedeutet. Bei Ayurveda hat das länger gedauert. Mittlerweile jedoch hat sich auch die altindische Heilkunde als fester Zweig der alternativen Therapie im Westen etabliert. Es versteht sich, dass die klassischen indischen Lehren an westliche Verhältnisse angepasst werden müssen, um praktikabel zu sein und ihre Wirkung zu entfalten. Täglich komplizierte Yogastellungen und schwierige Atemtechniken zu üben oder Shiva-Gebete zu rezitieren ist für den westlichen Menschen nicht sinnvoll.
Trotzdem schwören viele Menschen - gerade aus den westlichen Kulturen
- auf Yoga, da schon kurze, einfache Übungsprogramme neue Energien schenken, den Körper jung halten und den Geist entspannen. Auch Tantra muss mit den westlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten in Einklang gebracht werden. Vor allem die Tantra-Massage bietet dafür einen geradezu idealen Einstieg, denn
sie ist leicht erlernbar
sie kann von jedem Paar völlig problemlos angewendet werden - unabhängig vom Alter der Partner, von ihrer Religion oder der Dauer ihrer Beziehung
sie kann auch dann durchgeführt werden, wenn man nur über wenig Zeit verfügt - obwohl es selbstverständlich besser ist, sich bewusst Zeit dafür zu nehmen
sie ist eine wunderbare Vorbereitung auf die sexuelle Vereinigung - kann aber auch unabhängig davon genossen werden.

Massage - die Urform der Therapie
Zunächst einmal ist die Tantra-Massage eine Form der Massage - eine Be-Hand-lung also. Dabei ist ein Partner der Gebende und der andere der Empfangende. Die heilende Berührung gehört zu den ältesten Behandlungsweisen überhaupt. Weltweit haben sich die unterschiedlichsten Arten von Massagen entwickelt - einige von ihnen sind bereits mehrere Jahrtausende alt.
Im Alten Ägypten waren Massagen mit aromatischen Salben schon zu Zeiten der Pharaonen beliebt. Neben Ganzkörpermassagen kannte man bereits damals einfache Formen der Fußreflexzonenmassage sowie sexuell anregende Massagen. In Europa waren es die Griechen, die als erste aphrodisische Massagen einsetzten. In Griechenland galt Aphrodite als Göttin der Lust, Sinnlichkeit und Liebe und als Kennerin sexuell anregender Pflanzen. Bei den Griechen - ebenso wie später bei den Römern - wurde die Erotik in vielerlei Varianten gepflegt: unter anderem in Form von Massagen. Doch auch in der Heilkunst genossen Massagen hohes Ansehen: So empfahl bereits Hippokrates, der Urvater der Medizin, den Ärzten der Antike, die »Kunst des Reibens zu erlernen«. Zu den Massageformen, die im Westen heute besonders verbreitet sind, gehören die schwedische Massage sowie die Bindegewebs- und die Fußreflexzonenmassage. Während Massagen in Thailand und vielen Gegenden Indiens zum täglichen Leben gehören und vor allem dem Wohlbefinden dienen, werden Massagen im Westen meistens therapeutisch eingesetzt. Eine Ausnahme bildet die erotische Partnermassage, die gewisse Ähnlichkeiten zur Tantra-Massage aufweist, wenngleich der spirituelle Aspekt dabei kaum eine Rolle spielt.

Tantra-Massage und Ayurveda
Viele Techniken der Tantra-Massage wurden vom Ayurveda - der indischen »Wissenschaft vom langen Leben« - beeinflusst. Vor allem die würzigen Ölmischungen, die in der Ayurveda-Massage eingesetzt werden, um die Lebensenergie in Balance zu bringen und Körper und Seele zu entspannen, spielen auch in der Tantra-Massage eine große Rolle. Beide Methoden, Tantra und Ayurveda, haben die gleichen Wurzeln: Sie stammen aus Indien und sind Jahrtausende alt, werden aber erst wesentlich später in den Veden, den Heiligen Schriften Indiens, beschrieben. Ebenso wie Tantra beschäftigt sich auch der Ayurveda mit der Kontrolle der universellen Lebensenergie - doch während es im Tantra um die Liebe geht, wendet sich Ayurveda ganz der Heilung zu. Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda »Lebensweisheit«. Ebenso wie Tantra wurzelt die Ayurveda-Philosophie tief in der indischen Mythologie. Ziel des Ayurveda ist es, Krankheiten zu vermeiden und die Harmonie im Körper, in den Gefühlen, Gedanken und in der Lebensweise wiederherzustellen. Im Mittelpunkt der Therapie stehen Pulsdiagnosen, Reinigungsmethoden und eine typgerechte Ernährung. Ferner kommen Meditation, Atemtechniken und Ölmassagen, wie sie auch in der Tantra-Massage eingesetzt werden, zur Anwendung.

Das Besondere an der Tantra-Massage
Im Gegensatz zu den meisten westlichen Massageformen dient die Tantra-Massage nicht in erster Linie der Linderung von Beschwerden. Selbstverständlich stärken auch Tantra-Massagen das Immunsystem und regen den Lymphfluss an. Doch die heilenden Wirkungen beziehen sich im Tantra vor allem auf das Heil-Werden der Liebenden in ihrer Beziehung zueinander. Bei der Tantra-Massage geht es um den geistigen Aspekt der Erotik und um gegenseitiges Vertrauen. Und es geht darum, die sexuelle Lust zu entfalten und blockierte Energien zu befreien. »Energie« ist in der Tantra-Massage ein Schlüsselbegriff. Das verwundert nicht, da alle fernöstlichen Massage- und Heilmethoden sich seit jeher intensiv mit dem Phänomen der Lebensenergie - die in Indien als Prana bezeichnet wird - beschäftigen. Was also unterscheidet die Tantra-Massage praktisch von anderen Massageformen? Das Besondere an der Tantra-Massage lässt sich in einigen einfachen Prinzipien zusammenfassen, die nachfolgend erläutert werden.

Verwandeln Sie die Massage in ein Ritual
Tantra-Massagen sollten nach einem festen Ablauf durchgeführt werden. Dabei gilt es, einige Spielregeln einzuhalten. Das betrifft nicht die Techniken der Massage - da können Sie ruhig Ihrer Intuition trauen -, sondern vielmehr die Gestaltung der Atmosphäre. Machen Sie jede kleine Massage-Sitzung zu einem Ritual. Rituale bieten Ihnen die Chance, den Alltag hinter sich zu lassen und ganz bei sich und Ihrer oder Ihrem Liebsten anzukommen. Sie schenken den nötigen Abstand, um die Aufmerksamkeit wieder auf das Wesentliche lenken zu können.

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