Dieses Buch ist der authentische Bericht eines Mannes, dem durch seine Entschlossenheit, eine tantrische Meisterin zu finden und die Hingabe in die scheinbare Erfolglosigkeit seiner Suche, das Glück wiederfährt, in Kaschmir einer tantrischen Yogini: Lalita Devi zu begegnen. Daniel Odier beschreibt nun im folgenden den außerordentlichen Weg seiner Initiation im Himalaya.
In den Handlungsstrang verwoben finden wir das Stilmittel der alten tantrischen Texte, in denen Shiva und Shakti aus der Einheit ihres Seins heraustreten, um einen Dialog zu ermöglichen: Shiva stellt die Fragen nach den Zusammenhängen des Seins und dem Weg in die Einheit. Shakti antwortet kurz und eindrücklich oder läßt einfach nur ihre Taten folgen.
Leicht zu lesen und spannend beschrieben tauchen die LeserInnen gemeinsam mit dem Initianden ein in die geheimnisvolle Welt des kaschmirischen Tantrismus.
Die Geschichte zieht genug in Bann, um in zwei Nächten gelesen zu sein - aber wer sich danach noch öftermals die Zeit nimmt, das Buch aufzuschlagen, wird überall und immer wieder neue Zusammenhänge entdecken und verstehen können.