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Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten Gebundene Ausgabe – 1995

9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Langen-Müller; Auflage: Neuaufl. (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784415598
  • ISBN-13: 978-3784415598
  • Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.331.165 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein hoch amüsantes Büchlein, auch bestens geeignet zur kurzen Lektüre zwischendurch.

Torbergs ›Tante Jolesch‹ ist ein wunderbarer Reisebegleiter. Wiegt fast nichts.

Ein nobles, schönes, lustiges, trauriges Buch. Eine kleine Recherche der verlorenen Zeit, das Panorama einer gewitzten und geistesgegenwärtigen Menschlichkeit.

Kaum ein dicker Roman könnte fassen, was sich hier durch das Ventil des sprachlichen Witzes in bewegte Miniaturen umsetzt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Tante Jolesch
OA 1975 Form Anekdotensammlung Epoche Moderne
Die Tante Jolesch mit dem Untertitel oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten ist ein originelles Zeitgemälde aus Anekdoten und Porträts von Zeitgenossen Friedrich Torbergs. Es bietet ein in dieser Form einzigartiges Panorama des habsburgischen Kulturkreises und der ihn prägenden jüdischen Bohème Wiens, Prags und Budapests.
Entstehung: Ein Buch der Wehmut nannte Torberg seine Anekdotensammlung, mit der er der Nachkriegsgesellschaft Kunde geben wollte von einer Welt der namhaften und namenlosen Originale und Sonderlinge, für die in der technokratischen Zeit kein Platz mehr war. Mit dem Werk wollte Torberg ihr Andenken bewahren.
Inhalt: In den Anekdoten begegnen dem Leser Literaturgrößen wie Alfred Polgar (1873–1955), Ferenc Molnàr (1878–1952) und Egon Erwin R Kisch ebenso wie heute weitgehend vergessene Schauspieler, Journalisten, Rechtsgelehrte, Rabbiner und auch Oberkellner. Ihnen allen ist eins gemein: die Freude an der wohlgewählten, geschliffenen Formulierung, die immer das Ziel hat, zu einer Pointe zu geraten. So bieten die Geschichten jenseits ihrer eigentlichen Form der Anekdote ein Feuerwerk an Sprachwitz, Bonmots, Sentenzen und Aphorismen.
Neben allem Witz und Humor stellt sich beim Lesen häufig eine wehmütig-melancholische Stimmung ein, resultierend aus einigen eingeflochtenen Anmerkungen, dass die porträtierte Welt durch den Nationalsozialismus gewaltsam zerstört wurde. So sind einige Geschichten bereits im amerikanischen Exil einzelner Personen angesiedelt.
Struktur: Die Anekdoten sind in lockerer Folge Themen zugeordnet, von denen das ergiebigste das des »Kaffeehauses« ist, einer wichtigen Institution des Humanen und des Geistes im alten Österreich. Ein Zusammenhang in der Abfolge der Anekdoten zeigt sich nicht; er ergibt sich aus der zwingenden Notwendigkeit des Apropos an der rechten Stelle und dem bezaubernden Esprit, der das Ganze trägt.
Wirkung: Die Tante Jolesch hat keine Aufnahme in die großen Literaturlexika gefunden, da diese Art Anekdotenliteratur hier zu Lande nicht eben hoch geschätzt wird. Die Leserschaft hingegen nahm es mit Begeisterung auf; wohl auch, weil es das letzte Zeugnis eines originellen Humors ist, der im deutschsprachigen Raum nicht mehr heimisch ist. R. F.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W.Th.H. TOP 1000 REZENSENT am 3. Januar 2009
Format: Taschenbuch
Ja, Friedrich Torberg. Im lesefreundlichen Großdruck. Als ich unlängst sein Meisterwerk "Mein ist die Rache: Novelle" las, fiel mir ein, dass ich vor genau 30 Jahren seine Tante Jolesch gelesen hatte. Seitdem hatte das Buch einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Dort entnahm ich es nun, schlug es auf und blieb neu an ihm hängen. Ein Genuss! Der Genuss einer Kultur, die es heute nicht mehr gibt. Der Genuss wunderbar gezeichneter Charaktere, allesamt Originale. Der Genuss österreich-ungarischer Atmosphäre, vom Kaffeehaus in Wien bis zum schöpferischen Redaktionschaos im legendären Prager Tagblatt. Oder auch mühsam bewahrt im Exil. Der Genuss, etwas von berühmten Menschen zu erfahren, die heute nur noch Namen und hinterlassene Werke sind, aber keine lebendigen Persönlichkeiten mehr (Egon Erwin Kisch, Alfred Polgar und viele andere). Hier werden sie zu neuem, alten Leben erweckt.

Ein Beispiel: Nachdem ich im Stuttgarter Schauspielhaus "Liliom" und in der Stuttgarter tri-bühne "Spiel im Schloss" gesehen hatte, beides Stücke von Franz Molnár, beides beeindruckendes Theater, da war es erhellend und bereichernd, bei Torberg die Anekdoten aus dem Leben Molnárs zu goutieren. Noch nachträglich wirkte das auf die gesehenen Stücke, ich sah sie mit andern Augen. Vertiefter Genuss.

Und über alle dem schwebt tiefe Wehmut. Denn diese Kultur ist unwiederbringlich verloren gegangen. Nein, nicht verloren gegangen. Sie ist wissentlich und willentlich zerstört worden durch den Nationalsozialismus und auch durch die nachfolgenden kommunistischen Diktaturen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "schauinsland" am 2. Januar 2004
Format: Audio CD
Aus dem literarischen Ozean schwer übersehbarer Abgesänge an frühere, unwiederbringliche Epochen deutschsprachiger Kulturgeschichte und -geschichten ragt bis heute die "Tante Jolesch" Friedrich Torbergs heraus wie ein Eiland wehmütiger Geborgenheit: Dem Leser der feinsinnig, witzig und mit der Sicherheit des Zeitzeugen konzipierten Anekdotensammlung, die sich von der Altwiener und Alt-Prager Kaffeehausszene her legitimiert, öffnet sich im vorliegenden Tondukument (CD-Mitschnitte von Torberg-Lesungen aus 1961 und 1975, sorgfältig digital remastered 1989 von Preiser Records) ein Autor von kluger Menschlichkeit, dem man die Inhalte seiner kleinen, zum Geschichts- und Geschichtenbuch komprimierten Darstellungen glaubt und sich bei einiger Phantasiebegabung hineinfallen lassen kann in das literarisch kostbar aufbereitete Füllhorn voll von deftigen wie zarten, nüchternen wie wehmütig-traurigen und dennoch optimistischen Erzählungen. Wem Joseph Roth, Anton Kuh, Robert Musil, Jörg Mauthe, Karl Farkas und manch andere nahe stehen, wird Friedrich Torberg nicht missen wollen, weder gedruckt noch - wie im vorliegenden opus der Fall -akustisch verewigt.
Liebhaber des Buches "Die Tante Jolesch" mögen auf der CD ihre persönlich bevorzugten Sottisen und Anekdoten vergeblich suchen und sich wundern, warum etwa der Advokat Sperber ("Räuber, Mörder, Kindsverderber") vertreten ist, die jüdische Emigrantenszene jedoch zu kurz kommt. Mein Antwortvorschlag: Mag sein, dass für den Juden und Emigranten Torberg, der an der Auswahl der CD-Titel nicht mehr beteiligt war, die Zeit für eine anekdotisch-literarische Präsentation dieses Themas als noch nicht reif erschienen wäre - noch dazu im verdrängungserprobten Österreich, wo Zeitzeugen (damals) noch keine Lobby hatten.
G.J.Wlasich, Berlin,
Auslandsösterreicher seit 1979
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Erbsenzähler am 12. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eines der besten Bücher, die je in deutscher Sprache geschrieben wurden - noch dazu mit dieser Sprachgenauigkeit, diesem Sprachwitz, diesem Spiel mit der Sprache!

Auch wenn die Umstände in diesem Buch tragisch genug sind, bleibt mehr als nur ein Lächeln auf dem Gesicht des Lesers - ganz zu schweigen von der Unzahl an täglich verwendbaren Zitaten, die man daraus mitnehmen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. H. Feuerlein am 26. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es beschreibt eine Zeitepoche, die ausgelöscht ist. Ein Buch in eine Art von Humor mit herzzerreißendem Tiefsinn. Es beschreibt auch diese Form der Sorge um die eigene Verwandschaft und Freundschaften, deren Lieblichkeit so selten geworden ist. Eigentlich stellt es unsere Zeit in ein schlechtes Licht, wenn es um Toleranz und Lockerheit mit anderen geht!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 2. Januar 2005
Format: Audio CD
Über die "Tante Jolesch" Lobendes beizusteuern heißt, Kaffee (oder besser Einspänner, Braune usw. usw.) ins Kaffeehaus zu tragen. Was Torberg hier an Anekdoten überliefert, gehört zum Weltkulturerbe (zumindest wäre das der Fall, wenn ich zu bestimmen hätte) und lässt eine Welt wiedererstehen, wie sie es nie wieder geben wird: Die des k.u.k. Kaffeehauses.
Aber Torberg steigert noch das Vergnügen; er liest ausgewählte Passagen aus der "Tante Jolesch" höchstpersönlich vor.
Allerdings scheint mir die Auswahl des Gelesenen auf dieser CD nicht ganz gelungen. Da sie von einer bereits älteren LP übernommen wurde, könnte man sich die Auslassung der allerallerwunderbarsten, bzw. die Auswahl nicht ganz so glänzender Kapitel mit allerlei historischen Gründen erklären. Und außerdem: Was heißt in diesem Falle schon "nicht ganz so glänzend"? Was Torberg hier liest, gehört allemal zum Feinsten.
Ärgerlich allerdings ist, dass diese CD nicht ausschließlich der "Tante Jolesch" gewidmet ist; sie enthält auch Torbergs Lesungen von Gedichten Peter Hammerschlags. Es ehrt Torberg, dass er damit seinen Freund der Vergessenheit entreißen wollte, doch leider fallen Hammerschlags Gedichte im Vergleich zu Torbergs vorangehendem Feuerwerk deutlich ab. Man ärgert sich ganz einfach, dass man nun Hammerschlag da zu hören bekommt, wo "Torberg" draufsteht.
Inzwischen allerdings dürfte diese Rezension obsolet sein, denn seit kurzem gibt es vom Langen/Müller-Verlag eine Doppel-CD, prallvoll mit großen Teilen des Buches (Die Tante Jolesch, 2 Audio-CDs).
Quantitativ gesagt: Es gibt auf jener Doppel-CD dreimal so viel Tante Jolesch zum halben Preis.
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