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In den Händen der Kenner
"Gut, dass es Freunde gibt", trällerte einst Cliff Richard. Madame Hardy würde das heute unterschreiben. Hat sich doch die Creme De La Creme der französischem Musikszene ihres neuen Albums angenommen. Das war zwar schon bereits beim letzten Comeback-Versuch "Claire-Obscur" im Jahre 2000 der Fall, doch im Unterschied zu damals, hatte Frankreich damals noch keine neue Szene zu bieten. Auf "Tant De Belles Choses" sind sie nun alle versammlet: Benjamin Biolay, Thierry Stremler, Pascale Daniel und auch der langjährige Partner Alain Dubrano oder Irland neuer Geheimtipp Perry Blake. Auch der Shn der Chanteuse Thomas Dutronc darf sich hinterm Pult versuchen.
Back to the Sixties, hinein in die Moderne
Kann ein Album zugleich retro und modern sein? Es kann, wie "Tant De Belles Choses" beweist. Ohne Schwierigkeiten könnten sich die Songs in ihrer typisch hardyschen Mischung aus depressivem Chanson und fröhlicher Popzuversicht auch auf ihrem 68er Geniestreich "Comment Te Dire Adieu" finden lassen. Ein wenig ruhiger noch geht es zwar zu, aber die Verweise auf die alten Tage sind offensichtlich. Und doch haben Produzenten und Sängerin dem Zeitgeschmack Tribut gezollt, indem sie hier ein Knarzen, dort eine kleine Rhythmusmaschine und reichlich ungewöhnliches Instrumentarium hinzufügten. Zeitlos, wie es so schön heißt ist das Ergebnis, genau wie der Modelook, den Hardy mit schwarzem Rollkragenpullover, schwarzer Hose und schwarzen Stiefeln in den Sechzigern entwarf. Hauptsache Stil.
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