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Tannöd
 
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Tannöd

Julia Jentsch , Monica Bleibtreu , Bettina Oberli    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Julia Jentsch, Monica Bleibtreu, Filip Peeters
  • Regisseur(e): Bettina Oberli
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 24. Juni 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002XQ2Q7O
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.457 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Hier wurde die gesamte Familie Danner brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es aber keinen, war doch der alte Danner (Vitus Zeplichal) ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem in der Umgebung verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau (Lisa Kreuzer) sprach mit niemandem, und die Kinder seiner Tochter Barbara (Brigitte Hobmeier) sollen auch von ihm gewesen sein ... Als zwei Jahre später die junge Kathrin (Julia Jentsch) im Dorf auftaucht, ist der Täter noch immer nicht gefunden. Bald erkennt sie hinter dem dichten Netz aus Lügen und Schweigen eine tiefe Schuld im Dorf und ahnt, dass der Fall mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb sein kann ...

PRESSENOTIZ

Tannöd ist ein packendes und atmosphärisch dichtes Drama nach dem gleichnamigen Bestseller von Andrea Maria Schenkel, die für ihren Roman mit dem Deutschen Krimipreis 2007 ausgezeichnet wurde. Bettina Oberli (Im Nordwind, Die Herbstzeitlosen) inszenierte die fesselnde Geschichte über ein Dorf und seine düsteren Geheimnisse mit einem herausragenden Darstellerensemble, zu dem neben Julia Jentsch, Monica Bleibtreu und Volker Bruch auch Brigitte Hobmeier, Vitus Zeplichal, Filip Peeters, Gundi Ellert und Lisa Kreuzer gehören.

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Verbrechen von Tannöd kann technisch nicht überzeugen. Da dies aber ein Vorserientest ist, kann die Bild-/ und Tonqualität bis zum finalen Produkt allerdings noch verbessert werden. Insgesamt wirkt die Produktion bis auf das einstimmende Menü lieblos.

Bild: Der Nebel im Wald zur ersten Szene ist von deutlichen stehenden Rauschmustern und Nachzieheffekten durchzogen. Die Abbildung von Schwarzwerten ist sehr gut. Der Film reduziert in Rückblicken die Szenerie bewusst auf blaugraue Töne. Die zahlreichen Bäume des Waldes (06.34) sind in den aktuellen Momenten sehr klar bis in einzelne Äste hinein erkennbar. Wenn die Frau durch den Wald läuft (08.17), dann verschwimmen die Bäume stark und es kommt ebenfalls zu Nachzieheffekten (auch 15.50, 33.20). Auch im restlichen Filmverlauf kommt es immer wieder und vor allem in dunkleren Momenten zu deutlichem Nachziehen und auch Kontrastverlusten. In den Szenen der „Jetzt-Zeit“ werden Farben wie Gras und Kleidung etwas übersättigt abgebildet (23.02). Die Schärfe ist in Rückblicken stark negativ von den Nachzieheffekten und Grieseln beschränkt. In den aktuellen Szenen ist die Schärfewirkung noch befriedigend und lässt gelegentlich auch Maserungen von Holzplanken noch gut erkennbar werden.

Ton: Tannöd bietet eine gute Breite und auch eine befriedigende Raumtiefe in der Abbildung von Raumeindrücken wie in der Scheune (17.30, Kühe). Die Wiedergabe von Sprache ist sehr direkt und auch von guter Obertonwiedergabe. Vögel und Kühe, sowie Wald- und Windgeräusche werden konsequent auch auf die vorderen äußeren Kanäle verteilt. Auf den hinteren Kanälen finden sich ebenfalls eine Reihe von Atmoeffekten, jedoch mit geringerem Volumen. Dolby und DTS bieten keine nennenswerten Unterschiede.

Extras: Der Blick hinter die Kulissen ist von erheblichem Blockrauschen/stehende Rauschmuster durchsetzt. Die Collage „Monika Bleibtreu“ ist sicher nett gemacht, aber man weiß nicht so recht, wozu man sich dies anschauen soll und warum diese Collagen nicht von allen anderen Darstellern auch vorliegen. --movieman.de


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37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Düsterer Heimatfilm mit strahlendem Mädchen, 28. November 2009
Von 
Helga Kurz "Helga Kurz" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tannöd (DVD)
Sechs Menschen sind vor zwei Jahren auf einem Aussiedlerhof erschlagen worden, der Mörder läuft noch frei herum. Ist es einer aus dem Dorf? Warum wurde eine Familie so grausam ausgelöscht?

Der Film ist bildgewaltig und düster - wenn Kathrin nicht im Bild ist. Den Geist von "Tannöd", von Leuschners "Hinterkaifeck" oder gar der damaligen Realität (an dem er sich bei dem Publikum, das sich mit Hinterkaifeck beschäftigt hat, eben auch messen muss) fängt der Film leider nur unzureichend ein.

Der Roman, auf dem er basiert, Schenkels "Tannöd", ist ein Puzzle aus Gedanken von sehr verschiedenen Menschen, die über die Opfer eines Verbrechens sinnieren. Durchsetzt sind die Monologe von der ewigen Litanei des Rosenkranzes; das Gemurmel, sofern man es kennt, ist fast hörbar. Außerdem ist "Tannöd" eine raffinierte Krimiquintessenz des realen Kriminalfalls von Hinterkaifeck, den der Journalist Leuschner vor Jahren im gleichnamigen Sachbuch akribisch beleuchtete. Allerdings legt sich Leuschner auf keinen Mörder fest. Wie auch.

Nah an Schenkels Buch zu bleiben, hätte wohl zur Folge gehabt, einen Nischenfilm fürs Programmkinopublikum zu schaffen. Im Film kommt nun neu die Hauptdarstellerin Kathrin (Julia Jentsch) als gleißende Lichtgestalt ins Spiel, die zwei Jahre nach dem grausigen Verbrechen ins "Morddorf" kommt, um ihre Mutter zu beerdigen. Ihr Schicksal wird mit dem Dannerhof verknüpft, vermutlich deshalb, um wenigstens halbwegs logisch erklären zu können, warum sie so stark als Katalysator wirkt. Fortan steht sie im Zentrum der unaufgeklärten Morde, genauso angewidert wie angezogen. Beinahe ebenso stark wird Traudl positioniert, die Schwester der ermordeten Magd. Sie hat die Marie nur wenige Stunden vor der Tat auf den Hof gebracht. Von Wut und Schuldgefühlen getrieben, gibt sie keine Ruhe. Sie will Wahrheit und Bestrafung, um Seelenfrieden zu finden. Monica Bleibtreu glänzt hier in ihrer letzten großen Rolle.

Die beiden Hauptdarstellerinnen agieren ambitioniert, was nichts daran ändert, dass ihre Figuren wesentlich dazu beitragen, dass man sich weit von der authentischen Atmosphäre entfernt, die "Tannöd" zu einem besonderen Buch gemacht hat. Gewiss, die Kulisse ist perfekt, Frisuren und Kleidung sowieso, auch auf Details wurde viel Sorgfalt verwandt, wenn man von den strahlend weißen, teuren Zähnen in älteren Gesichtern einmal absieht. Still steht der dräuende Wald und oft nicht so still, ganz wie dramaturgisch gewünscht. Karg ist die Landschaft, und tiefster Winter, als das Verbrechen geschieht; hell und leuchtend, wenn Kathrin rund zwei Jahre später in den Sog des unheimlichen Gehöfts gerät. Das ist in die Zeit des Mordes eingefroren, samt Rauchfleisch (durchsetzt mit ein paar Maden, immerhin), Blutflecken und Hofhund, der mit einem abgerissenen Strick um den Hals durch die Gegend streunt. Der Film nimmt Fahrt auf, und der so gewollte damalige Zeitgeist wird zum Opfer seines Fortkommens. Dieser hätte Mägden mit unehelichen Kindern keine "große" Beerdigung mit Leichenschmaus im Dorfwirtshaus gegönnt, den streunenden Hund schon längst erschossen, der Schwester der toten Magd das Maul verboten und dasselbige dem "Bankert" gegenüber hart verschlossen. Und ganz gewiss wäre der Herr Pfarrer nicht in den Wald gegangen, um, Bares hin oder her, der dekorativ auf Tannennadeln knienden Sünderin im Schatten des Gekreuzigten die Absolution zu erteilen. Das ist, mit Verlaub, Schmarr'n, genauso wie die geschwätzige Lagerfeuerromantik der Dorfbewohner. Die Figuren Kathrin und Traudl funktionieren nicht, sie nehmen, besonders Kathrin, in der strengen Hierarchie des Dorfes Plätze ein, die ihnen nicht zustehen und die man ihnen nicht überlassen würde.

Die Autorin mag der Regisseurin manche Freiheiten erlauben und mit der Verfilmung ganz zufrieden sein, das leise Bedauern jedoch bleibt bei den Betrachtern, die weder süßliche noch düstere Heimatfilme sehen wollen, wohl aber stimmige Filme über das komplexe, nur allzu oft brüchige Gefühl, das unter dem Oberbegriff "Heimat" haust. Bleibt also die Hoffnung, dass "Tannöd" noch einmal verfilmt wird, anders, vielleicht sogar auf der Grundlage des Sachbuchs, aus dem man viel über vergangene Polizeiarbeit und ihren aus heutiger Sicht so eingeschränkten Möglichkeiten erfahren kann. Bis es so weit ist, kann man sich mit der Dokumentation über Hinterkaifeck trösten, die, Tannöd sei Dank, nun auf DVD zu haben ist und der so gar nichts heimatfilmmäßiges anhaftet. Allerdings stellt sich hier wie in Leuschners Buch sehr schnell die Frage, ob "Hinterkaifeck" heute noch möglich wäre. Moderne Kriminal- und Medizintechnik würden vielleicht sehr schnell zur Aufklärung des Falls führen. Ob im realen Fall der Vater der Tochter tatsächlich auch der ihrer Kinder ist, ließe sich unter Umständen sogar noch heute feststellen. Aber vielleicht verstellt der die Fantasie erhitzende vermutliche Inzest ja den Blick auf das, was vielleicht wirklich geschah. Der Bauer von Hinterkaifeck war nicht nur ein finsterer Geselle, sondern vermutlich auch kriminell. Dass er mit Kriminellen Geschäfte machte, scheint erwiesen zu sein. Auch war er mit seinem ständig wechselnden Personal nicht wählerisch. Die harmlose Magd Marie allerdings scheint ein trauriges Beispiel perfekten Timings zu sein, sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten. Nicht alle aber waren so harmlos wie sie. Vielleicht mussten diese Menschen auch nur deshalb sterben, weil sich der oder die Täter aus unbekannten Gründen noch eine Weile auf den Hof aufhalten wollte(n) oder musste(n) und nach einem eskalierenden Streit oder Übergriffen oder gar Plan alle Zeugen kaltblütig ausschaltete(n). Der erste Weltkrieg war noch nicht lange zu Ende, er hatte seine Gespenster und Monster in einen brüchigen Frieden entlassen. "Tannöd" ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass das Leben allemal jeden Film übertrumpft: Ein Bruder des ermordeten Bauers bewirtschaftete noch geraume Zeit den Hof, bevor er abgerissen wurde. An diesem Ort wurden seine Verwandten nicht nur ermordet, sondern auch gleich unter freiem Himmel obduziert. Dabei wurden für spätere Untersuchungen die Köpfe von den Leibern getrennt. Die Opfer von Hinterkaifeck sind kopflos beerdigt worden. Da kommen einem Schenkels "Tannöd" und dieser Film schon beinahe idyllisch vor.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Gute Kulisse aber ohne wirklichen roten Faden, 10. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Tannöd (DVD)
Die filmische Darstellung der Umgebung des Dorfes, des Waldes, die Arbeits mit Farbe Licht und Schatten sind positiv an dem Film hervorzuheben, leider scheint sich aber die Regisseurin nicht richtig entscheiden zu können ob es nun mehr auf moralischer Schiene um die Gefühle und Zusammenhänge im Dorf geht oder ob krimihaft eine Familienmetzelei aufgeklärt werden soll. Für moralische oder psychologische Werte und Spannung arbeitet die Regisseurin aber die Beziehungen und Emotionen nicht gut genug heraus, für einen guten Krimi fehlt die Aufklärungsarbeit, die Szene und die Preisgabe des Täters entwickeln sich einfach Parallel zur Handlung und das Ende ist richtig schlecht. Kurz dem Film fehlt um richtig gut zu sein einfach ein roter Faden.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Tann öde - Was wollte der Regisseur erzählen?, 12. Juli 2010
Von 
Seth Gecko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tannöd (DVD)
Titelheldin ist die junge Kathrin (Julia Jentsch) diese wird in der Adaption von Maria Schenkels Krimi mit einem Mehrfachmord konfrontiert. Dabei stößt sie auf dunkle Familiengeheimnisse.

Positiv wirkt die vorherrschende Atmosphäre in diesem Film. Gerade die morbide Wirkung des Waldes wirkt gespenstig und ist gut eingefangen. Leider kommt dies zu selten zum Tragen, da es kaum Szenen gibt die im Wald spielen. Ich habe vor dem Film noch nie von diesen Mordfällen gehört und auch das Buch nicht gelesen. Maria Schenkels Buchvorlage zum Film wurde 2007 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Mit diesem Wissen ist es überraschend wie wenig Spannung und Nervenkitzel in diesen Film wiedergegeben wird.

Für mich der schwerwiegendste Kritikpunkt. Die Morde werden in Rückblenden erzählt. Damit sind brenzlige Situationen für den Hauptcharakter ausgeschlossen, da nie Gefahr drohen kann. Die Morde an sich werden einfallslos und plötzlich ohne Spannungsaufbau inszeniert. Der Mord an der Magd wird in Rückblenden gleich dreimal gezeigt. Einmal ist die Kamera hinter der Magd und ein anderes mal zeigt die Einstellung den Mord von vorne beziehungsweise von der Seite. Äußerst spannend wenn man nur auf die Spitzhacke wartet.

Die tatsächlichen Morde geschahen 1922. In diesem Film spielt die Handlung in den 1960er Jahren! Wäre die Darstellung des Jahres 1922 für diese kleine deutsche Produktion zu teuer gewesen? Nachforschungen oder die Suche nach einem Mörder finden gar nicht statt. Die Hauptcharaktere scheint nur ihre Mutter begraben und wieder heimfahren zu wollen. Natürlich ist mir klar, dass die Morde nie geklärt wurden. Doch hätte es dem Film gut getan, wenn sich der Regisseur getraut hätte etwas zu interpretieren. So wäre der Zuschauer zum miträtseln veranlasst worden, was passiert sein könnte. Nein ich finde es auch nicht gut, wenn eine Geschichte völlig verbogen wird um spannender zu sein. Denn gerade bei subtilen Filmen ist die Spannung durch die Vorstellungskraft des Zuschauers höher als bei "Schlachterfilmen". Doch hier wird nicht einmal ein Gerüst geboten um zu interpretieren. Wer hofft das die Tochter Nachforschungen anstellt oder gar auf Mörderjagt geht ist bei diesem Film falsch.

Wollte der Regisseur uns eine Milieustudie anbieten? Doch weshalb sollte er ein bäuerliches Kaff zeigen, dass von Klischeebewohnern bevölkert wird. Hier wird ein "typisches" Dorf gezeigt in dem die meisten kauzig und verschlossen sind. Man könnte fast schuldig vermuten aber ein Mörder wird ja hier irgendwie nicht gesucht. Zum Dorf gehört eine leicht verwirrte Frau die allen Dorfklatsch kennt und alle beschuldigt (Monica Bleibtreu in ihrer letzen Rolle die als einzige schauspielerisch überzeugen kann). Die Person die aus dem Dorf am meisten mit der Titelheldin zu tun hat, ist natürlich eine der wenigen gutmütigen. Einen Dorfpfarrer dem sich viele anvertrauen, doch dieser wirkt alles andere als vertrauenswürdig. Selbstverständlich gibt es auch ausgeprägten Inzest in dieser Gemeinde. Jener Inzest wird auch noch eine tragende Rolle in diesem Film übernehmen. Er ist auch der Grund weshalb fast das halbe Dorf zurückgeblieben scheint. Den männlichen Behinderten (ich glaube er hat im Film keinen Namen) präsentiert man zwischenzeitlich unmotiviert als möglichen Mörder um ihn dann doch nur als Zeugen zu zeigen. Ich wollte diesen Satz aus Bedenken zu viel verraten zu haben nicht schreiben, doch er nimmt diesem Film nichts an Spannung weg. Keine Mörderjagd und keine Milieustudie ich kann nicht sagen was dieser Film vorhatte oder einem erzählen wollte.

Fans deutscher Krimifilme können sicher einen Blick wagen. Wie gesagt die Atmosphäre ist klasse. Jeder der bei diesem Film im Vorfeld schon bedenken hat und Unterhaltung erwartet lässt es vielleicht besser sein.
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