Packende, fesselnde, in Passagen bestürzend schöne, zuweilen aber auch beunruhigende Musik, die mit dem Söderqvist'schen Einfallsreichtum und experimentell anmutenden Klängen arbeitet und von der ersten bis zur letzten Minute fasziniert, ohne dabei mit plakativ schrillen Klängen die Nerven zu strapazieren.
"Tannöd" ist nicht gerade easy listening, aber sie geht auch nicht auf die Nerven, wenn man der Musik gestattet, auch Gefühle auszuloten, die eher auf der dunklen Seite liegen.
Obwohl die Musik eindeutig die Handschrift von Johan Söderqvist trägt, ist sie weder einseitig noch ein Selbstzitat.
Meine wärmste Empfehlung!