Tanka ist neben Haiku eine weitere japanische Gedichtform.
Jede Gedicht ist fünfzeilig und besteht aus 31 Silben, die sich wie folgt auf die Zeilen 1- 5 verteilen: 5,7,5,7,7
Aufgrund der 31 Silben kann mehr beschrieben werden als beim 17 silbigen Haiku.
Die Themen der Tankas sind sehr unterschiedlich.
Sie reichen von der reinen Betrachtung der Natur bis zum Versuch das eigene Empfinden in der Beobachtung der Natur wiederzufinden.
Dabei werden auch häufig sehr vergängliche Ereignisse beschrieben wie z.B. das Fallen von Blütenblätter vom Ast, die dem normalen Betrachter aufgrund der Unaufmerksamkeit entgehen.
Man nimmt Alltägliches ganz anders wahr und verliert sich in der Betrachtung, wie z.B der Blick auf ein Gebirge, wo der Nebel drüber hinwegzieht.
Für einen Moment lang ist die ganze Aufmerksamkeit auf etwas gerichtet und man hält Inne, nimmt sich selbst ganz zurück,kommt zur Ruhe.
Es ist eine romantische Betrachtung subtiler Ereignisse die im Tanka festgehalten werden, als Erinnerung an einen Moment.
Man ist nach der Lektüre dieses Büchleins inspiriert selbst mal Tankas zu schreiben um die Welt man anders zu sehen.