Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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97 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verpasste Fotosituationen - adé!, 1. April 2009
Auch ich bin mittlerweile stolzer Besitzer dieses Wunderobjektivs.
Bislang besaß ich 2 Objektive für unterwegs (18-55mm und 70-300mm) und jeder Reise-, Städte- und Naturfotograf kennt das Problem: Die Brennweite passt mal wieder nicht zum Foto-Objekt.
Sehr ärgerlich - vorallem, wenn man wenig Zeit für das Foto hat. Die Situation ist längst Geschichte, bis man das Objektiv gewechselt hat. Genau aus dem Grund bin ich auf das Tamron 18-270mm aufmerksam geworden.
Der erste Eindruck, den das Objektiv auf mich machte, war: "Was für ein Brocken."
Es gibt mehrere Punkte, die man in Foren und Rezensionen immer und immer wieder liest. Da wäre die Schwergängigkeit des Zooms, dann das Herausrutschen bei Senkrecht-nach-unten-Haltung etc.
Wenn man aber nun bedenkt, dass das Objektiv 18 Linsen in 13 Gruppen besitzt, ist es kein Wunder, dass die Schwerkraft bei der Senkrecht-nach-unten-Haltung zupackt. Wenn dort mehr Widerstand wäre, wäre der Zoom in Normalstellung NOCH schwerer... Bei mir rutscht es allerdings NICHT heraus! Die Schwergängigkeit des Zooms hält sich in einem Rahmen, an den man sich nach den ersten 5 Fotos gewöhnt hat. Für mich kein Grund, das Objektiv nicht zu kaufen.
Am ersten Tag habe ich dann auch bereits 150+ Fotos damit geschossen und jedesmal war ich mir sicher: das war die richtige Entscheidung!
Kein lästiges Wechseln der Objektive mehr unterwegs; immer die richtige Brennweite für die jeweilige Situation; ein hervorragender Bildstabilisator (vorallem im Telebereich genial!) und Bilder, die mich für die Qualität eines Superzooms absolut überzeugen!
Eine Streulichtblende wird ebenfalls mitgeliefert - vorbildlich!
Unterm Strich ist das Tamron 18-270mm für mich mit meinen Ansprüchen das perfekte Objektiv.
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68 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr guter Kompromiss, 20. März 2009
Eigentlich wusste ich schon sehr genau, was ich wollte: ein lichtstarkes Teleobjektiv, nicht zu schwer, weil ich es meistens ohne Stativ benützen würde - deshalb bitte auch Bildstabilisierung -, leisten musste ich es mir können, also ein ca. mittlerer dreistelliger Preis, es sollte schon an die 300 mm haben und bitte natürlich auch gute Bilder liefern.
Und da ich für meine Feld-, Wald- und Wiesensafaris dann auch nicht nur eine Brennweite wollte, musste es ein ordentliches Zoom-Objektiv sein.
Kurz, wie ich es drehte und wendete, "mein" Objektiv gibt es nicht, es musste ein Kompromiss her - eben das Tamron. Bin ja kein Profi.
Lichtstark ist es nicht unbedingt, aber nach meiner Erfahrung macht es auch mit Blende 6,3 bei 270 mm und bedecktem Himmel durchaus gelungene Aufnahmen. Das Gewicht stört mich kein bisschen, auch nicht die Schwergängigkeit: So weit, wie das Teil sich herausfahren lässt, muss da wohl schon etwas Widerstand sein, damit es nicht von selbst "verrutscht".
Den Weitwinkelbereich nutze ich kaum und kann ihn nicht beurteilen. Die Bilder im mittleren Bereich finde ich, gemessen daran, dass es sich um ein Superzoom handelt, prima, und selbst bei 270 mm habe ich sehr schöne Tier- und Pflanzenaufnahmen gemacht. Vor allem komme ich damit endlich mal so nahe an Wildvögel heran, dass richtig gute Aufnahmen möglich sind.
Mit meiner EOS 50D habe ich nur wenig von Farbsäumen bemerkt, auch im äußeren Tele-Bereich. Die Verzeichnungen finde ich auch nicht gravierend. Den Rezensenten, die sich über eher geringe Kontraste beschweren, muss ich recht geben, aber als Nicht-Profi kann ich mit diesem Maß noch gut leben und ggf. Bildbearbeitung durchführen.
Der Stabilisator ist effektiv und nützlich, das Bokeh schön, das Objektiv insgesamt durchaus handlich. Anders als bei Canon ist die Gegenlichtblende schon im Lieferumfang enthalten - toll!
Dieses Objektiv ist so ein bisschen die "eierlegende Wollmilchsau" für aufstrebende Hobbyfotografen, die ein einziges Objektiv für diverse Anwendungen wünschen: Landschaft und dergleichen ebenso wie Tiere fast aller Größen, Pflanzen und Portraits. Für keine Einzelanwendung das optimale Produkt, aber eben ein richtig guter Kompromiss!
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190 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Tamron 18-270 VC oder Canon 18-200 IS, 7. Januar 2009
Dass ein solches Super-Mega-Zoom mit 15-fachem Brennweitenbereich nicht die gleiche Abbildungsqualität wie normale Zoomobjektive oder gar Festbrennweiten liefern kann, dürfte jedem ambitionierten Fotografen klar sein. Chromatische Abberation und Verzeichnung sind zwangsläufig größer, ansonsten wird es viel teurer. Dafür erspart ein solches Megazoom den häufigen Objektivwechsel, der nicht nur auf Reisen sehr lästig sein kann.
Die erste Frage lautet also: Reicht die Qualität für den Normalfall aus? Urlaubsbilder, Schnappschüsse, Personen- und Tierportraits, das alles bei normalen Lichtverhältnissen und für eine Vergrößerung im Fotobuchformat? Diese Frage kann eindeutig mit "Ja" beantwortet werden.
Die zweite Frage lautet dann: Wie ist die Qualität im Vergleich zu anderen Reisezooms? Sind die anderen besser?
Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe zwei aktuelle Konkurrenten miteinander verglichen: Das hier zu bewertende "Tamron AF18-270mm 3,5/6,3 Di II VC" und das "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS".
Details dieses Tests - vorgenommen mit einer Canon 40D (an Testtafel und Landschaft) - sind unter den Rezensionen zum "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS" zu finden, und müssen daher an dieser Stelle nicht wiederholt werden.
Hier nur das Ergebnis in Kurzform:
Beim direkten Vergleich liegt das Tamron 18-270 VC bei Schärfe und Kontrast hinter dem Canon 18-200 IS. Die Schärfe ist zwar rel. gut, das Canon-Objektiv ist jedoch ein wenig schärfer und vor allen Dingen kontrastreicher.
Auch die Farbsäume (Chromatische Abberation) sind stärker und im Randbereich nicht zu übersehen.
Die Verzeichnung ist Megazoom-üblich (tonnenförmig bei 18mmm und ab 35mm leicht kissenförmig) und bei beiden Objektiven ähnlich.
Lediglich bei der Vignettierung liefert dieses Tamron-Objektiv gute Werte (d. h. wenig Ecken-/Randabschattung im gesamten Zoombereich) und liegt in dieser Disziplin vor dem Canon. Aber auch nur in dieser!
Aber: Das Tamron-Objektiv wurden von mir an einer Canon 40D getestet. Nur für diese Kombination gilt diese Rezension. Mag sein, dass das 18-270 an einer Nikon bessere Ergebnisse liefert. Aktuelle Testberichte scheinen dies zu bestätigen.
Weitere Ergebnisse: Die Fokussierung arbeit zuverlässig (nur wenige Ausrutscher) und auch der Bildstabilisator macht seine Sache sehr gut.
Vergleicht man das neue Tamron mit seinem hauseigenen Vorgänger, dem "AF18-200 4,5/6,3 XR Di II" (noch ohne Stabilisator), so sind die Abbildungseigenschaften des neuen Objektivs - trotz des größeren Zoombereichs - deutlich besser.
Leider muss hier noch ein Nachteil erwähnt werden: Hält man das Zoom nach unten - um z. B. ein Objekt in Bodennähe zu fotografieren - so blockiert der Zoomring. Nichts geht mehr, der Zoombereich lässt sich in dieser Haltung nicht mehr verstellen. Erst in waagerechter Position kann die Brennweite wieder verkleinert werden. Da ist eine Nachbesserung nötig und hoffentlich möglich.
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