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Tamburlaine muss sterben Gebundene Ausgabe – 4. März 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Kunstmann, A; Auflage: 1., Aufl. (4. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888973848
  • ISBN-13: 978-3888973840
  • Originaltitel: Tamburlaine must die
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 1,7 x 19,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 914.396 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Louise Welsh geht merkwürdige Wege. Absolviert ein Creative-Writing-Studium, erfindet den schwulen Auktionator Rilke, im Nebenberuf Hobbydetektiv, und schafft so einen absolut serientauglichen Helden. Nach Dunkelkammer, Welshs fulminantem Erstling, erwartete nun jeder eine Neuauflage dieses Erfolgsrezepts – und was macht die Autorin? Widmet sich in einem schmalen, novellenartigen Bändchen dem mysteriösen Leben und Sterben Christopher Marlowes, eines mythenumflorten elisabethanischen Dramatikers. Louise Welsh geht merkwürdige Wege.

Christopher Marlowe (1564–1593) war eine geheimnisumwitterte Gestalt. Als erster griff er den „Faust“-Stoff auf, und nicht wenige halten ihn für Shakespeares wichtigsten Einfluss. Seine blutrünstigen Bühnenstücke umkreisten heroische Themen, Marlowes Helden waren häufig Gescheiterte, von Ehrgeiz und Leidenschaft zerfressen. Der Dichter selbst führte bis zu seinem gewaltsamen, bis heute ungeklärten Tod, ein düsteres und gewalttätiges Dasein, unterstützt von Sir Walsingham, seinem schwulen Gönner. Marlowes unselige politische Verstrickungen, sein Doppelleben als Poet und Spion, dienten Welsh (die auf schwule Protagonisten abonniert zu sein scheint), als Ansporn, Licht ins Dunkel seiner Ermordung zu bringen.

Im kriegsgebeutelten und pestverseuchten London des Jahres 1593 erweckt sie kurzerhand Marlowes berühmteste literarische Figur zum Leben. Der mörderische Tamburlaine geistert nun durch Londons Gassen – derweil sein Schöpfer noch drei Tage zu leben hat! Marlowe, vom Kronrat der ketzerischen Schriften angeklagt, begibt sich auf die fieberhafte Suche nach seinem eigenen Geschöpf.

Louise Welshs neuestes Werk ist ein Zwitter, der einigermaßen ratlos zurücklässt. Historisierend, ohne Historienroman zu sein, für einen Thriller zu wenig spannend, von der Form her zu kurz, um ihrem Personal Fleisch auf die Knochen zu zaubern. Ein britischer Amazon-Leser brachte all dies auf seinen ganz privaten Punkt: „It felt like a sixth-form creative writing exercise, to be honest“. – Literarische Fingerübung, sechstklassig? Auch dies trifft wiederum nicht zu. Ein merkwürdiges Buch. Aber Louise Welsh geht merkwürdige Wege. --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

"Warum Marlowe Christopher Marlowe war ein temperamentvoller junger Mann mit einem erheblichen Strafregister, möglicherweise ein Spion und gleichzeitig ein Mann des Theaters. Sexuell war er nicht auf ein Geschlecht festgelegt. Seine Freunde wurden gefoltert. Er schrieb wunderschöne Liebesgedichte und äußerst brutale Theaterstücke. Wir begegnen ihm, als er die Kirche gegen sich aufgebracht hat, von der Unterwelt und der Staatsgewalt verfolgt wird in einer der gefährlichsten und aufregendsten Städte der Welt. Gibt es ein besseres Sujet für einen Kriminalroman?" Louise Welsh, geb. 1965 in London, hat Geschichte studiert, dann ein Creative Writing Studium abgeschlossen. Sie hat Kurzgeschichten und Artikel für diverse Zeitungen geschrieben. Ihr erster Roman "Dunkelkammer" wurde u.a. mit dem Crime Writers Association- und dem John Creasey Memorial Dagger Award ausgezeichnet, in Deutschland erhielt er den CORINE-Debut-Preis 2004. Er wurde in siebzehn Sprachen übersetzt. Louise Welsh lebt in Glasgow.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mel am 19. Dezember 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ein kleines, dünnes Buch bloß – aber was für eines! Auf nur 142 Seiten entfacht Louise Welsh ein fulminantes Feuerwerk. Ich habe wahrlich viel gelesen und gesehen über das elisabethanische Zeitalter, doch hier wird auf den wenigen Seiten eine Ära lebendiger, als viele farbenprächtige Filme es je geschafft haben.
Und dann natürlich die Handlung, die Figuren, die Orte... Überhaupt Christopher Marlowe. Welch unterschätzter Dichter – zumindest hierzulande. Shakespeares Zeitgenosse wird zwei Monate vor ihm geboren, am 06. Februar 1564, doch dessen Status wird er nie erreichen. Marlowe ist ein Sprachvirtuose, ein Freidenker, Atheist, Revoluzzer und Regierungsspion. Er lebt schnell und rastlos. Sein Leben endet am 30. Mai 1593 mit nur 29 Jahren tragisch. Ein Messer ist die Mordwaffe. Der Mörder wird nie gefunden.
Louise Welshs Roman setzt einen Tag vor Marlowes Tod ein. In einer Nacht und bei vier Kerzen rekapituliert er die letzten 10 Tage: Wie er sich betrunken hinreißen ließ gotteslästerliche und politisch unkorrekte Ansichten öffentlich zu äußern. Und doch ist es ihm bisher immer geglückt sich mit viel Geschick der Vernichtung zu entziehen. Doch die Zeit der Gönner ist vorbei, ein mörderischer Neider ist ihm auf den Fersen. Er hängt ketzerische Pamphlete an Londons Tore, unterzeichnet mit „Tamburlaine“. So heißt das Stück, das ihn einst berühmt machte. Darin preist er Tamburlaine, den Herrscher von Samarkand als Exzentriker und Ketzer.
Entsetzt muss Marlowe feststellen, dass er nur ein Faustpfand in einer von vielen Verschwörungen ist, obwohl selbst tief verstrickt in Intrigen, Machtspiele und viele sexuelle Ausschweifungen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Reinhard Busse TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. Mai 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Nach ihrem wahrlich aufsehenerregenden Roman "Dunkelkammer" verwirrt die britische Autorin Louise Welsh ihre Leser im ersten Moment - Eine kurze (141 Seiten), fragmentartige Geschichte: Letztendlich ist aber auch diese überzeugend.
~~~~~~~~~~
* [ London, 29. Mai 1593 ] Ich habe vier Kerzen und eine Nacht, um diesen Bericht zu schreiben. Morgen werde ich diese Blätter bei meinem letzten wahren Freund hinterlegen. Sollte ich den Tag überleben, werden wir damit unsere Pfeifen entzünden. Sollte ich nicht zurückkehren, hat er Anweisung, diese Aufzeichnungen an einem geheimen Ort zu verwahren, wo sie für lange Zeit unentdeckt bleiben werden, in der Hoffnung, dass die Zeit, wenn die Blätter schließlich entdeckt werden, eine andere sein wird und meine Worte von aufrichtigen Augen beurteilt werden mögen.*
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Der gewaltsame Tod Christopher Marlowes - Zeitgenosse Shakespeares, Stückeschreiber, Poet und Spion - ist bis heute mysteriös geblieben.
Louise Welshs furioser Kriminalroman folgt der Spur von Marlowes letzten Tagen und seiner Jagd nach dem mörderischen Tamburlaine, einem Killer, der seinem eigenen, äußerst gewalttätigen Theaterstück entsprungen zu sein scheint ...
Louise Welsh fordert den Leser nachdrücklich, sie fasziniert ihn und läßt ihn im selbigen Augenblick auch ratlos zurück - Dieses Buch muß man sich richtig 'erarbeiten': Aber es lohnt sich!
"Tamburlaine muss sterben" ist die abenteuerliche Geschichte eines Mannes, der Kirche und Staat herausfordert und entdeckt, dass es Schlimmeres gibt als die Verdammung.
Es grüßt - ein noch immer ein wenig verwirrter, zugleich aber beeindruckter - Reinhard Busse
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