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Tamara de Lempicka
 
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Tamara de Lempicka [Gebundene Ausgabe]

Tamara de Lempicka , Alain Blondel , Ingried Brugger , Tag Gronberg
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 143 Seiten
  • Verlag: Hatje Cantz Verlag; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3775714340
  • ISBN-13: 978-3775714341
  • Größe und/oder Gewicht: 29,8 x 23 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 911.936 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Ikone des Art déco«, »Femme fatale der zwanziger Jahre«, »Göttin des Autozeitalters«: Die Namen, die Anhänger für Tamara de Lempicka (1898-1980) fanden, sprechen von der Faszination für eine glamouröse Künstlerpersönlichkeit und ihr nicht minder schillerndes Werk. Berühmt wurde die in Moskau geborene Künstlerin vor allem für ihre kühl-erotischen Porträts von Mitgliedern der Pariser Haute Volée. 1917 war Tamara de Lempicka - nach der Heirat mit dem polnischen Juristen Tadeusz Lempicki - auf der Flucht vor der russischen Oktoberrevolution in die französische Metropole gekommen, in jener Zeit ein pulsierendes Zentrum der europäischen Aristokratie. Bereits Anfang der zwanziger Jahre leuchtete die junge Künstlerin als extravaganter Stern am Pariser Kunsthimmel. 1939 war sie, nun als wiederverheiratete Baronesse Kuffner, erneut gezwungen, Europa zu verlassen. Sie übersiedelte in die Vereinigten Staaten, später nach Mexiko, ohne jedoch an ihre frühen künstlerischen Erfolge anknüpfen zu können. Das durchgehend farbig bebilderte Buch konzentriert sich auf die ungemein schöpferische Pariser Phase Tamara de Lempickas. Mehr als sechzig zentrale Gemälde aus den Jahren zwischen 1922 und 1935 lassen ihren Rang als eine der bedeutendsten Malerinnen ihrer Generation nachvollziehen.

Ausstellungen: Royal Academy of Arts, London 15.5.-30.8.2004 · Kunstforum Wien ab September 2004


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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ino_w
Die im Paris der zwanziger und dreißiger Jahre berühmt gewordene polnische Künstlerin Tamara de Lempicka erfährt heute eine Neubewertung und gilt als Verkörperung des Art déco. In ihren sinnlich-erotischen Portraits und Akten, die der figurativen Malerei und dem Realismus verpflichtet sind, dominieren klare Konturen, satte, glatt aufgetragene Farben und eine metallische Kühle. In ihrer Malerei gelang Lempicka eine einzigartige Synthese verschiedener stilistischer Einflüsse. Die plastische Forschheit der von ihr gemalten Frauenkörper und die perfekte Inszenierung der menschlichen Gestalt rückt sie in die Nähe der Neuen Sachlichkeit. Virile weibliche Persönlichkeiten und träumerische junge Frauen vermag sie mit eleganter und zugleich lässiger Haltung darzustellen. In den klar konturierten Frauenkörpern spiegelt sich Sinnlichkeit und kraftvolle Vitalität wider. Wie Architektur setzten sich die Frauenkörper aus subtil abgestuften Modellierungen von Kugeln und Zylindern zusammen. Vor allem die späteren Werke sind an das herrschaftliche Portrait der Renaissance, die flämische Malerei und in der Lichtführung an Caravaggio angelehnt.
Zahlreiche zwischen 1922 und 1935 entstandene Portraits von Mitgliedern der Bourgeoisie und der italienischen Aristokratie wurden aus Privatsammlungen zusammengetragen um die schöpferische Pariser Phase der Künstlerin nachzuzeichnen. Daneben geben Aufsätze von renommierten Autoren Aufschluss über gesellschaftliche und künstlerische Hintergründe dieser Zeit.
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