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Talking Man. [Broschiert]

Terry Bisson
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1999
Eines Morgens ist 'Talking Man' wie vom Erdboden verschwunden. Die Suche nach dem mächtigen Zauberer wird zur Odyssee durch ein bizarres Amerika, zu einer mystischen reise durch Zeit und Raum - bis sich in den Weiten des Arktis die Verfechter von Hoffnung und Vernichtung die letzte Schlacht liefern.

Produktinformation

  • Broschiert: 188 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453162242
  • ISBN-13: 978-3453162242
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.958.475 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Talking Man ist ein Zauberer von der eher ungewöhnlichen Sorte. Zusammen mit seiner Tochter Crystal lebt er in einem Wohnwagen am Rande eines Schrottplatzes im Grenzgebiet zwischen Kentucky und Tennessee. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich damit, Autos zu reparieren. Crystal pflanzt Tabak an, um sich das Geld für einen Collegebesuch zusammenzusparen.

Als sie eines heißen Sommertages auf ihrem Traktor sitzt hört sie Schüsse und das Aufheulen eines Motors. Als sie endlich den Wohnwagen erreicht, ist Talking Man nirgends aufzufinden. Auch ein magisches Artifakt ist verschwunden, von dessen Wichtigkeit Crystal nur eine vage Ahnung besitzt.

William Tilden Hendricks Williams wiederum wollte eigentlich nur eine neue Windschutzscheibe für seinen Mustang vom Schrottplatz holen. Auf sein Studium hat er allerdings auch keine große Lust, und so ist es wenig verwunderlich, daß er sich von Crystal überreden läßt, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen. Wie hätte er auch wissen können, daß sie ihn bis an den Nordpol führen würde?

Was folgt, entspricht in Stil und Tempo einem guten Roadmovie. Die Handlung läuft entlang der endlosen Straßen, die die Weiten des nordamerikanischen Kontinents durchziehen. Die Welt rechts und links dieser Straßen unterscheidet sich zunehmend von den Erwartungen der Protagonisten (und auch der Leser!). Zeit und Raum scheinen ganz eigenen Gesetzen zu gehorchen, die Reise geht nicht nur in die Vergangenheit, sondern in eine ganz andere Welt.

Talking Man gehört zu jener kleinen Zahl von Romanen, die zwar der Fantasy zuzurechnen sind, jedoch nicht in der Tradition von J.R.R. Tolkien stehen. Vergleiche finden sich am ehesten noch im Umfeld des Magischen Realismus, einer moderneren Spielart der Fantasy, der wir das Kultbuch Fool on the Hill von Matt Ruff und die brilliante Nachtwache von Sean Stewart zu verdanken haben.

Terry Bisson ist für seine Erzählungen mehrfach mit den höchsten Preisen der angloamerikanischen Phantastik ausgezeichnet worden. Mit Talking Man beweist er, daß es durchaus möglich ist, einen knappen, stilsicheren und äußerst eigenwilligen Fantasy-Roman zu schreiben. Ob sich der Verlag allerdings bei dem Titelbild etwas gedacht hat, ist fraglich. In der ganzen Geschichte findet sich weder ein Wikinger noch ein zum Reittier umfunktionierter Drache. Eine Schneelandschaft allerdings schon, immerhin... --Felix Darwin


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen guter anfang, enttäuschendes ende 15. Mai 2008
eine gut geschriebene, rhythmische und sich langsam steigernde geschichte mit glaubhaften personen und einem interessanten magischen hintergrund.
während der erste teil viele fragen auffwirft und lange nachwirkt, wirft der zweite teil zwar viele fragen auf, lässt mich jedoch kalt: es wird nicht so recht klar, warum sich die "guten" so sehr engagieren - wissen sie überhaupt um was es geht? der show-down ist kurz und enttäuschend: die einen gewinnen und die anderen verlieren. nur warum?
100 seiten mehr hätten dem buch gut tun können - vorausgesetzt, der autor hat eine idee, wie man die geschichte glaubhaft auflösen kann.
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4.0 von 5 Sternen Ein Buch ohne Drachen! 5. März 2001
Von Ein Kunde
Obwohl uns das Cover einen Mann zeigt, der auf einem Drachen reitet, wartet man während des ganzen Verlaufs der Geschichte von Talking Man verzweifelt auf diesen Drachen. Macht aber nix, das Buch kommt auch ganz gut ohne aus (wer Drachen will, soll Bone lesen).

Talking Man ist witzig und absolut verrückt. Schön erzählt und niemals langweilig. Sicherlich ist es kein Buch für einen Nobelpreis, aber eine amüsante, leider viel zu kurze (180 Seiten) Geschichte für einen regnerischen Nachmittag.

Nichts für Leute, deren Bücher immer "einen Sinn" haben müssen. Trotzdem gute Fantasy.

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