Einerseits ein recht chaotisches Buch. Aber ich habe mich gezwungen, durchzuhalten, was aber eigentlich nicht schwer war, da alle Passagen, in welch unordentlicher Reihenfolge sie auch auftreten mögen, trotz allem erstklassig sind. Erinnert an Hornby, Ray und von Stuckrad-Barre. Ist aber dennoch anders, da irgendwie brutaler, vielleicht sogar realistischer und besser. Die herzzereissende Geschichte eines jungen Iren, der aus irgendeinem Kuhkaff in die Grossstadt Dublin zieht, merken muss, wie hart und anstrengend das Leben ist und vor allem, wie grausam auch die Liebe sein kann. Für mich äusserst nachvollziehbar berichtet er von seinen schmerzhaften Erlebnissen in seiner Beziehung zu Francesca, die ihn letztendendes zu einer verzweifelten, verhängnisvollen Tat bringen. So, wie es wahrscheinlich überall auf der Welt immer wieder passiert und vorzugsweise Männern. Ein sehr gutes Buch über den Alltag, über Irland und über die Liebe.