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Taliban: The Story of Afghan's War Lords
 
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Taliban: The Story of Afghan's War Lords [Englisch] [Taschenbuch]

Ahmed Rashid
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: MacMillan (26. Oktober 2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0330492217
  • ISBN-13: 978-0330492218
  • Größe und/oder Gewicht: 13 x 1,8 x 19,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.673 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.co.uk

Ahmed Rashid's Taliban: The story of the Afghan Warlords is the single best book available on the subject of the regime in Afghanistan responsible for harbouring the terrorist Osama bin Laden. Rashid is a Pakistani journalist who has spent most of his career reporting on the region--he has personally met and interviewed many of the Taliban's shadowy leaders. Taliban was written and published before the massacres of September 11, 2001, yet it is essential reading for anyone who hopes to understand the aftermath of that black day. It includes details on how and why the Taliban came to power, the government's oppression of ordinary citizens (especially women), the heroin trade, oil intrigue, and--in a vitally relevant chapter--bin Laden's sinister rise to power. These pages contain stories of mass slaughter, beheadings and the Taliban's crushing war against freedom: Under Mullah Omar, it has banned everything from kite flying to singing and dancing at weddings. Rashid is for the most part an objective reporter, though his rage sometimes (and understandably) comes to the surface: "The Taliban were right, their interpretation of Islam was right, and everything else was wrong and an expression of human weakness and a lack of piety", he notes with sarcasm. He has produced a compelling portrait of modern evil. --John Miller

Kurzbeschreibung

The definitive account of the history of the Taliban and its uncertain future. This is the book that Tony Blair and Alistair Campbell consulted to gain a better impression of the unique circumstances of the Taliban. An exploration of the overwhelming complexity of Afghan politics, The Taliban: The Story behind the Afghan Warlords explains how it came in to being, how it is sustained and how Osama bin Laden has risen to such a figure of absolute power. Ahmed Rashid clarifies the often confusing racial and religious tensions that dominate this fractious land. And describes why the drug trade has exacerbated an already untenable situation. Rashid argues that Taliban is incapable of reform, and that, in the current crisis, it may implode due to defections. With the Northern Alliance an unpredictable alternative, Rashid concludes that without a multi-tribal government in which bordering states do not seek predominant influence, there will never be peace. 'Read this remarkable book and the bewildering complexity of Afghan politics and the deadly over-spill of chaos, narcotics and sectarian violence into the surrounding region will become clear.' Patrick Seale, Sunday Times 'Ahmed Rashid's book describes the stuff that Bond [films] are made of. Warring tribes, clashing empires, fanatics with dreams of world domination, violence and sex . If anyone understands the place Rashid does.' Jason Burke, Observer


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Das Standardwerk 24. Februar 2011
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Mit "Taliban: Islam, Oil and the New Great Game in Central Asia" hat Ahmed schon im Jahr 2000 ein Buch vorgelegt, das sich heute zu Recht als Standardwerk bezeichnen lässt. US-Soldaten die nach Afghanistan ziehen lesen es, an rund 200 US-Universitäten wird es sogar als Lehrbuch verwendet und Ahmed Rashid gilt mittlerweile als weltweit anerkannter Taliban-Experte, der Raubdrucken seines in der arabischen Welt weitgehend verbotenen Werks sogar schon in Saudi-Arabien begegnet ist. Da selbst neuere Auflagen (wie die des Jahres 2010) nur um das Kapitel "The Taliban Resurgent" ergänzt und jeweils aktualisiert wurden, unterscheidet sich die Urausgabe nur darin von ihnen dass sie dieses Kapitel nicht besitzt. Inhaltlich ist alles beim alten geblieben, weshalb das Werk heute schon mehr an einen Geschichtsexkurs erinnert.

Was Rashid beschreibt ist zunächst einmal der Aufstieg der Taliban als Hoffnungsträger in einem von Bürgerkriegen und Clanfehden ruinierten Land. Doch sind diese Taliban kein ideologisch monolithischer Block, sondern verfolgen oft auch widerstrebende und unklare Ziele. Für die Mehrheit der Taliban stellt Rashid jedoch fest, dass sie auch aus einem Patschtunen-Nationalismus heraus handeln, nachdem in Kabul vor allem während der Zeit des Kalten Krieges oft nationale Minderheiten den Ton angaben und während des Bürgerkrieges von unterschiedlichen Nachbarstaaten Unterstützung erhielten. Als die Taliban schließlich ihre Blutjustiz durchzusetzen begannen nahm es die von den zahllosen Bürgerkriegen erschöpfte und durch die Warlords ausgepresste Bevölkerung einfach hin, ebenso wie die völlige Entrechtung der Frauen, die Schließung aller Mädchenschulen und die Verbannung alles Weiblichen aus der Öffentlichkeit. In der Hoffnung auf lang ersehnte Ruhe, ein Ende der willkürlichen Gewalt und Kriminalität. Das Heer der Taliban selbst setzte sich vor allem aus Kriegswaisen zusammen, die in den Flüchtlingslagern Pakistans rekrutiert und in den dortigen Madrassen indoktriniert wurden. Dass sie den Kurs der Taliban beinahe bedingungslos und mit aller Härte umzusetzen bereit waren, deutet Rashid auch als ein Zeichen für ihre völlig Entwurzelung und die durch die Taliban angebotene Gemeinschaft, in die sich fügen konnten. Eine Wurzel für die Verachtung der Taliban gegenüber Frauen verortet Rashid bei den damaligen jungen Rekruten vor allem in der Tatsache dass die Halb- und Vollwaisen oft ohne weibliche Verwandte aufwuchsen und daher schon von sich aus ein gewisses Befremden gegenüber Frauen miteinbrachten.

Schon 1994 als die Taliban sich in Kandahar zu formieren begannen nutzte Rashid die Gelegenheit Interviews mit einigen der damaligen Führungskader zu führen, etwa Mullah Mohammed Hassan Rhmani, der Nummer zwei hinter Mullah Omar. Wie Omar gehörte auch Rhmani noch zur ersten Generation von Mudschaheddin, die noch gegen die Sowjets zu kämpfen hatten, während die von ihnen rekrutierten beinahe ausnahmslos Kinder dieses Krieges waren. Die Pakistanische Unterstützung der Taliban bei der Eroberung des Landes von den Warlords war jedoch alles andere als uneigennützig oder eine Geste der islamischen Solidarität, sondern geschah aus politischem Interesse, nämlich der Sicherung von Handelsrouten, womit sich die Taliban auch bei den einstigen Nomaden, der nach Rashid heutigen LKW-Mafia, Sympathien verschaffen konnten. Musste man bis dahin auf dem Weg durch das östliche Afghanistan dutzende Wachposten der Warlords auf den Fernhandelsstraßen bestechen, so wurden diese Aufwände nun erheblich verringert.

Nach dem Rashid den Aufstieg der Taliban nachgezeichnet hat, widmet er sich im zweiten großen Kapitel seines Buchs vor allem der Organisation der Taliban, wobei er zunächst den islamischen Fundamentalismus der Taliban genau unter die Lupe nimmt und dessen Herkunft untersucht. Doch auch die politische und militärische Organisation (zumindest bis ins Jahr 2000) sind Gegenstand Rashids Analysen. So sei der Fanatismus der Taliban nicht einmal so ungewöhnlich, da alle Afghanen sehr religiös seien und die Religion im multiethnischen Afghanistan einen Integrationsfaktor darstellt, auch wenn die Taliban ein patschtunisches Übergewicht aufzuweisen haben, der sich vor allem in ihrer Führungsriege ausgeprägt hat. Denn in der Obersten Schura, mit Sitz in Kandahar befanden sich vor allem Freunde und Vertraute Mullah Omars und diese "Kandaharis" sollten schließlich auch mit der Macht über Provinzen und diverse Posten betraut werden. Regionale Eliten wurden dabei sehr gerne vor den Kopf gestoßen, denn der revolutionäre Machtanspruch der Taliban und Mullah Omars Praxis der Postenvergabe sah keinen Platz für diese vor. Die Kabul-Schura welche auch die offizielle Regierung stellen sollte wurde zudem möglichst machtlos gehalten, um den Führungsanspruch Omars nicht zu untergraben. So wurden Minister aufgrund ihres Generalsrangs in der Bewegung oft wieder zurück an die Front geschickt, um zu vermeiden dass sie ihr Amt zum Aufbau eines eigenen Machtbereichs nutzen würden. Wichtige und für das Land notwendige Entscheidungen wurden so immer wieder vertagt. De facto ohne Regierung war das Land nun gänzlich ruiniert, da auch das Schulsystem zum Zusammenbruch gebracht wurde als tausende Lehrerinnen entließ. Finanziell konnte sich das Regime nur dadurch erhalten, dass selbst entgegen Verbots von Anbau und Konsum von Drogen im Koran, eine Drogenwirtschaft forciert wurde, die den Bauern durchaus ein kleines Vermögen verschaffen konnte.

Rashids drittes großes Kapitel beschäftigt sich schließlich explizit mit dem neuen Großen Spiel in der Region und den jeweiligen Machtinteressen der Anrainerstaaten und Großmächte. "Diktatoren und Ölbarone: Die Taliban und Zentralasien, Russland, die Türkei und Israel" beschäftigt sich vor allem intensiv mit der Pipelinepolitik in der Region, die selbst an Öl und Gasvorkommen arme Staaten aufgrund möglicher Transitrouten eine bedeutende Rolle einräumt. Neben den zentralasiatischen Republiken werden dadurch auch der Iran, die Türkei, USA und Russland auf den Plan gerufen. Aber Rashid belässt es nicht bei diesen energiepolitischen Interessen, er geht noch einmal in den Bürgerkrieg zurück, um etwa die Unterstützung des Irans für die afghanischen Schiiten und die damit im Stellvertreterkrieg ausgetragenen Konflikte mit Saudi-Arabien zu durchleuchten. Rashids Ausführungen zum Great Game enden mit einem Fazit zur Zukunft Afghanistans, aus dem Jahre 2000.

- Resümee -
Rashids Standardwerk mag teilweise zwar veraltet sein, was ein wenig befremdlich wirkt, aber in der Grundsubstanz ist es aktueller denn je. Gerade seine Zukunftsperspektiven sind etwas dem man nur höchste Glaubwürdigkeit zusprechen kann. Stilistisch ist Rashids Werk durchaus gelungen, eine Vielzahl an für den westlichen Leser zweifelsfrei völlig neuen Fakten wird verständlich vermittelt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Achmed Rashid kennt Afghanistan und Pakistan (woher er kommt) sein über zwanzig Jahren. Er ist eine anerkannter Spezialist zu politischen Fragen in dieser Region: Sein Wissen hat er sich mit der journalistischen Unabhängikeit erarbeitet, welche ihm auch Gespräche mit Talibanführern ermöglichte, die sonst keine Interviews geben.

Dieses Wissen gibt er hier weiter. Es ist eine chronologische Auflistung der Geschichte der Taliban seit dem Abzug der Russen aus Afghanistan. Diese Auflistung wirkt eher wie ein Geschichtsbuch. Es entbehrt des politischen Kommentars fast vollständig, sodass der Leser sich sein eigenes Bild machen kann.
Wer sich näher mit dem Afghanistan und Zentralasien von heute beschäftigen möchte, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Schade, dass es noch nicht auf Deutsch erschienen ist. Aber achten sie auf den Namen Rashid - ab und zu schreibt er Texte für die deutsche Presse!
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Von Amazon bestätigter Kauf
Ahmed Rashid schrieb das Buch vor den Anschlägen des 11. Septembers 2001 und dem anschließenden Afghanistankrieg, aber das Buch ist heute noch so aktuell wie Ende der 1990er-Jahre. Der Autor liefert die Hintergründe und Zusammenhänge, die man in den Massenmedien nicht findet. Er kennt die Kultur und Religion und hat sogar selbst einige der wichtigsten Akteure der Auseinandersetzungen getroffen. Wer sich über die Konflikte, die sich in Afghanistan und Pakistan abspielen, informieren möchte, sollte dieses Buch lesen.
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