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Tales from Topographic Oceans
 
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Tales from Topographic Oceans [Original Recording Remastered, Doppel-CD]

Yes Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (23. September 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Original Recording Remastered, Doppel-CD
  • Label: Atlantic (Warner)
  • ASIN: B000002J20
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Disk 1:

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Anhören  1. The Revealing Science Of God / Dance Of The Dawn (LP Version)22:01Nur Album
Anhören  2. The Remembering / High The Memory (LP Version)20:34Nur Album


Disk 2:

Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. The Ancient / Giants Under The Sun (LP Version)18:31Nur Album
Anhören  2. Ritual / Nous Sommes Du Soleil21:32Nur Album


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach dem epochalen Hammeralbum Close To The Edge (1972) konnten Yes eigentlich nur einbrechen, aber kaum zwölf Monate und eine famose Dreifach-Live-LP später standen sie bereits mit einem neuen, nicht minder ambitionierten Geniestreich auf der Matte. Statt drei Songs im Bereich zwischen neun und 19 Minuten gibt's auf Tales From Topographic Oceans vier 20-Minüter, die jeder eine komplette Seite des ursprünglichen Doppel-LP-Formats beanspruchten und genug musikalisches Potential enthalten, um einer weniger anspruchsvollen Band über zehn kreative Hungerjahre hinwegzuhelfen. Doch Yes jonglieren mit ihren Geistesblitzen, als wären sie etwas völlig Alltägliches. Ohne kommerzielle Zugeständnisse an den Mainstream-Markt negieren sie 80 Minuten lang alle bekannten Rock-Schemata und vertonen eine wunderbar philosophische, gefühlsaktive Geschichte, die in erster Linie auf Jon Andersons Meditationserfahrungen in Indien basiert. Einige etwas elegische, extrem relaxte Passagen sind da nur die logische Folge, fungieren bei näherem Hinhören aber als wichtiger Gegenpol zu den mörderisch frickeligen Parts. Schlußendlich fügt sich alles zu einer harmonischen, schlüssigen Einheit zusammen, wie es sie über diese lange Spielzeit im Prog-Bereich kein zweites Mal gibt. --Michael Rensen

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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tales from musical Oceans 2. November 2005
Format:Audio CD
1973 schufen Yes das wahrscheinlich größenwahnsinnigste, gigantischste und ambitionierteste musikalische Monumentalwerk des Progressive: Ohne Rücksicht auf Fans und Kritiker wurden die Schleusen der Kreativität aufgerissen um den Hörer mit völlig neuen
Erfahrungen zu überschwemmen...
Über die Entstehung des Albums ist viel gesagt worden, daher will ich die vier 20-minütigen Sätze etwas näher beleuchten:

The Revealing Science of God

Auch wenn sich eigentlich alle vier Kompositionen auf dem gleichen qualitativen Niveau befinden, stellt "The Revealing Science of God" für mich das beste Lied des Albums dar: Jedes Instrument passt perfekt, keine Sequenz ist zu lang, das Ganze ist absolut rund und geschlossen. Durch die verschiedenen Tempiwechsel und die abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Elektronik, Gesang und Sinphonik kommt nie Langeweile auf. Besonders schön ist der Anfang, mit den langsam lauter werdenden Brandungsgeräuschen und den immer stärker und druckvoller aufgetürmten Gesang, der sich schließlich in einem befreienden Keyboard- und Akustikgitarrensolo auflöst.

The Remembering

„The Remembering" ist der harmonischste und angenehmste der vier Songs. Besonders der Anfang mit seinen schwebenden, verträumten Sitarklängen und dem fast rezitierendem Mantragesang von Anderson verleiht dem Ganzen eine sehr geschlossene Atmosphäre, die sich durch das ganze Lied zieht. Die bescheidene Orgel im Hintergrund kontrastiert gut mit dem bombastischen Sequenzen, die von einer sphärischen und orchestralen Keyboardpassage abgelöst wird. Diese bricht jedoch überraschend ab, um für einen heiteren und fast übermütigen Gesangs- und Akustikgitarrenteil Platz zu machen. Auch wenn „Remembering" sehr schön ist, hat es ab und zu einen kleinen Durchhänger, weil manche Sequenzen etwas länger sind als nötig (vor allem die ausladenden Keyboardpassagen). Mit seiner ruhigen Anschmiegsamkeit dient „Remembering" aber auch als harmonischer Gegenpol zum wilden „Ancient".

The Ancient

Hier stelle ich mir immer einen Mann vor, der völlig gehetzt durch den Urwald rennt... Tatsächlich entfernen sich Yes in „The Ancient" vermutlich am weitesten von üblichen Hörgewohnheiten; anfangs hat man das Gefühl, Musik aus einem völlig anderen (und wilderen!) Kulturkreis zu hören: Die klirrenden Hi-Hats schaffen eine nächliche, geheimnisvolle Atmosphäre und die spannungsgeladene und treibende Percussion (so rhythmisch war Yes noch nie!) baut in kongenialer Verbindung mit Howes heulender Gitarre eine geradezu paranoide und unterschwellig aggressive Stimmung auf. Die hymnischen Zwischenspiele mit den fetzig nachhallenden Girtarren im Hintergrund bilden den perfekten Kontrast dazu. Etwa nach der Hälfte des Liedes baut sich dann plötzlich aus einer einsamen Akustiknummer ein wunderschöne und melodiöse Gegenwelt auf. Der Schluss trifft mich jedes Mal wie ein Schlag: Ein perfekt platziertes, aber viel zu kurzes, beinhartes Riff by Howe, das den Hörer aus dem Lied katapultiert.

Ritual

"Ritual" ist ähnlich abwechslungsreich wie "Revealing" aber dafür etwas ungeschliffener. Hier wird am meisten rumexperimentiert, einige Sachen sind noch anstrengender als „Ancient", aber es lohnt sich trotzdem. Vieles deutet bereits auf das furiose „Gates of Delirium" hin, doch das Lied hat auch ein paar wundervoll harmonische und packende Momente (z.Bsp. der Teil mit der summenden Gitarre (die auch am Anfang zu hören ist), der mich immer an einen afrikanischen Chor erinnert). Besonders schön sind vor allem die Nous-sommes-du-soleil-Parts. Doch gerade weil das Stück eigentlich recht gut ist, ärgert es mich jedes mal, dass das „lalala"-Thema am Anfang und der endlose Mittelteil unnötig in die Länge gezogen wurden; man wartet regelrecht darauf, das bald etwas neues passiert (aber das geschieht dann ja auch...).

Nach dem Meisterwerk „Close to the Edge" dachten eigentlich die meisten, dass das wohl nicht mehr zu überbieten sei, aber Yes haben es dennoch gewagt (übrigens spielt Wakeman in „Ritual" an der Stelle 4.25 tatsächlich ganz kurz „Close to the Edge" an). Tja, für die einen ist „Tales from Topographic Oceans" völlig aufgeblasen, überambitioniert und unzugänglich und für die anderen gehört es zum besten, mutigsten und kreativsten was Yes je geschaffen haben.
Man muss zwar zugeben, dass es bei rund achtzig Minuten Laufzeit den einen oder anderen Durchhänger gibt, aber das ist im Hinblick auf die gewaltige Leistung dieser Band eigentlich egal. Da halte ich es mit Mike Tiano, der im Booklet zur remasterten „Tales" Version am Schluss schreibt:
„Yes were fortunate to have had the creative freedom to produce this bold and innovative work - and we are fortunate that they did."
(Yes hatten Glück, die kreative Freiheit zu haben, dieses kühne und innovative Werk zu produzieren - und wir haben Glück, dass sie dies taten.)

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Mit CLOSE TO THE EDGE schienen sich die ProgRock-Götter Yes selbst übertroffen zu haben, doch ein Jahr später erschuf man mit dem Konzeptalbum TALES FROM TOPOGRAPHIC OCEANS etwas ebenbürtiges. Die Grundstimmung dieses Doppelalbums ist wesentlich ruhiger, entspannter und friedvoller als auf dem Vorgänger, auf chaotisches Gefrickel und filigranes Herumfuhrwerken mit jazzigen und klassischen Elementen wurde hier größtenteils verzichtet, dafür klingt alles getragener und sensibler, die Atmosphäre ist hier eher exotisch und fernöstlich, was nicht nur auf den spirituellen Text zurückzuführen ist. Gleich beim ersten der vier über 20-minütigen Stücke, nämlich REVEALING SCIENCE OF GOD kitzeln wundervolle und warme Melodien das Trommelfell. Eingeleitet wird das Stück durch einen wundervoll hypnotischen und melodischen Singsang des Sängers Jon Anderson, unterlegt von sehr dezenten Keybord- und Gitarrenklängen, ehe dann auch das Schlagzeug und der führ Yes charakteristische Bass einsetzen. Die Gesangsmelodien klingen auf kaum einen Yes-Song angenehmer und emotional berührender. Bei der nächsten Nummer THE REMEMBERING wird die absolut relaxte Atmosphäre durch den Verzicht auf Schlagzeug und den extensiven Einsatz von Synthesizer, Mellotron und tragbarer Pfeifenorgel, welche in der Rockmusik höchtens noch von Jethro Tull eingesetzt wurde, aufgebaut. Die Melodie zieht recht unbekümmert am Ohr des Hörers vorbei, der Refrain allerdings ("And I Do Think Very Well... etc.") ist vom Feinsten. Was bei diesem Song allerdings das Ohrenmerk des Hörers auf sich zieht, sind die herrlich getragenen Keybordsoli, die einen wie ein fliegender Teppich entführen.
Auf der zweiten CD wird dann ein wenig herumgefrickelt, allerdings nicht so intensiv wie auf CTTE. THE ANCIENT nimmt stilistisch und von der Struktur her schon den musikalischen Overkill von GATES OF DELIRIUM des Nachfolgealbums RELAYER ansatzweise vorweg. Die Percussion ist exzellent und fügt sich mit den stakktoartigen Orgelpassagen und den jaulenden E-Gitarren zu einem symphonischen Ganzen zusammen. Die E-Gitarre klingt beinahe schon wie Walgesang, während der Bass im Untergrund brodelt und den Rhythmus definiert. In den ersten zwölf Minuten dieser Instrumentalorgie werden nur ganze zwei kurze Strophen gesungen, der Rest des Textes wird im darauffolgenden akustischen Part vorgetragen. Auch hier stellt sich wieder die Frage, woher die Band diese herrlichen Melodien hernimmt. Die Soli der akustischen Gitarre streifen schon das Genre der spanischen Folklore a la Flamenco, etc.
Der letzte Song RITUAL kulminiert alle stilistischen Elemente der Band zu einem Furiosen Showdown, der seinesgleichen sucht. RITUAL ist neben THE ANCIENT der progressivste Song des Albums. Besonders der Bass kommt hier stellenweise als Leadinstrument zur Geltung. Das furiose Finale ist dann eine Art Duell zwischen Schlagzeug, ausgefeilter Percussion und exzentrischen Keybordeffekten. Die zwischenzeitlichen Gesangspassagen erinnern an die Beatles und stellen einen ruhigen Kontrast zum aufwühlenden Rest des Songs dar. Hier und dort finden sich im Song Melodiefetzen der vorangegangenen Songs wieder. TALES FROM TOPOGRAPHIC OCEANS ist jenseits des musikalisch vorstellbaren.
WUNDERVOLL !
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
K.U.N.S.T.! 14. Juli 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Dies IST ein legendäres Album. Nicht nur von Yes, aber im allgemeinen. Es ist ein Doppelalbum mit einer einzigen langen Nummer (die um die 20 Minuten dauert) auf jede Seite!

»The Revealing Science Of God« braucht keine weitere Präsentation. Heute noch gilt es als ein Yes-Klassiker. Die Stärke dieser Komposition ist nahezu religiösen Ursprungs. Eine ungewöhnliche, vielseitige, absolut hervorragende Komposition!

»The Remembering« hat auch eine große Vielseitigkeit - aber es ist nicht ganz so "komplett" wie »The Revealing Science Of God«. Das Refrain (when man bei 20-minütigen Epics von ein Refrain sprechen kann) ist sehr schön, und die Instrumentierung ist interessant, verschiedene Musikgenren berührend.

»The Ancient« enthält alles von brüllenden Trommel über weinenden Keyboards zu Singenden akustischen Gitarren. Dies macht die Komposition dynamisch aber auch "schwierig erreichbar". Ein sophistikiertes Stück Kunst.

»Ritual« ist das vielleicht beste Stück auf »Tales From Topographic Oceans«. Dem Risiko, blasphemisch zu klingen, bewußt, leide ich unter der Versuchung, es mit Queens »Bohemian Rhapsody« zu vergleichen. In »Ritual« durchlaufen Sie so viele Stimmungen, so viele Instrumente, so viele Geschichten. Sie erleben so viele Dinge in dieser langen Erzählung musischer Kunst.

DAS ist Yes!

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geringe überlänge
obwohl ich dieses album liebe,empfinde ich dennoch manche passagen als geringfügig gestreckt.
20% kürzere spielzeit und tales wäre vielleicht nicht ganz so... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von guido veröffentlicht
epochales Meisterwerk
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Vor 14 Monaten von Robert Heinrich veröffentlicht
Yes Klassisch
Tales From Topographic Oceans

Original Album 1973/74

Vocals: Jon Anderson
Guitar: Steve Howe
Keyboards: Rick Wakeman
Drums: Alan White... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Relayer veröffentlicht
Jaja..........."Genie" und "Wahnsinn"...........
Ich werde versuchen mich kurz zu fassen. Ich bin absolut kein YES-Kenner. Ich besitze lediglich "Close to the Edge", "Relayer", "Yessongs" und "90125". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2010 von Peter Schulz
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