Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Precious Things (Reworked Greatest Hits Version) | |||
| 2. Angels (Album Version) | |||
| 3. Silent All These Years (Reworked Greatest Hits Version) | |||
| 4. Cornflake Girl (Reworked Greatist Hits Version) | |||
| 5. Mary (Re-recorded Album Version) | |||
| 6. GOD (Reworked Greatest Hits Version) | |||
| 7. Winter (Reworked Greatest Hits Version) | |||
| 8. Spark (Reworked Greatest Hits Version) | |||
| 9. Way Down (Reworked Greatest Hits Version) | |||
| 10. Professional Widow (Reworked Greatest Hits Version) | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Pretty Good Year (Video In Surround Sound) | |||
| 2. Honey (Video In Surround Sound) | |||
| 3. Northern Lad (Video In Surround Sound) | |||
| 4. Putting The Damage On (Video In Surround Sound) | |||
| 5. Mr. Zebra (Video In Surround Sound) | |||
Zu einem großen Teil wurde bei diesem Neu-Arrangement die gesamte Begleitmusik verändert, insbesondere Schlagzeug und Background-Gesang (eine der größten Stärken von Amos). Dies hat zur Folge, dass die frühen Tracks jetzt viel moderner und ausgereifter klingen. Dieses Album wird dadurch für neue Zuhörer leichter zugänglich sein. Der größte Unterschied liegt jedoch im Gesang, der jetzt noch eindringlicher und persönlicher wirkt, wobei die Originalversionen bereits erschütternd intim wirkten.
Wenn irgendetwas verloren gegangen ist, dann ist es diese gewisse Zerbrechlichkeit, diese Augenblicke, in denen Amos unter der Musik begraben zu sein schien und einem wie zum Schweigen verurteilt vorkam. Das ist schade. Dennoch ist und bleibt es ein interessantes Projekt, und die Songs sind natürlich fantastisch. Viele ihrer besten sind hier zu finden: "Winter", "Cornflake Girl", "Crucify", "Baker Baker". Mehr als genug, um auch den gierigsten Fan zufrieden zu stellen. --Dominic Wills
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Mit insgesamt 20 Songs und einer Spielzeit von annähernd 80 Minuten ist Tales Of A Librarian ein sehr voll gepacktes Album, trotzdem kann kein einziger Song als Füllmaterial bezeichnet werden. Es handelt sich nicht um eines dieser Best Of Alben, bei denen drei gute Songs am Anfang durch zehn weitere ergänzt werden, die sich alle gleich anhören.
Wer schon einmal das Vergnügen hatte, Songs von Tori Amos zu hören, wird bestätigen, dass diese Frau der Inbegriff von anspruchsvoller Musik ist, die sich nur schwer einem Genre zuordnen lässt und wohl irgendwo zwischen Rock, Pop, Alternative und Jazz anzusiedeln ist. Dominierend sind in den meisten Songs das von Tori Amos gespielte Piano sowie ihre tolle Stimme, mit der sie die Emotionen der Songs transportiert. Darüber hinaus werden die Songs durch unterschiedlichste Elemente wie z.B. einem Gospelchor (Way Down) bereichert. Die Songs sind ausnahmslos perfekt arrangiert, zeichnen sich durch großartige Melodien aus und sind trotz des hohen künstlerischen Anspruchs eingängig.
Das Außergewöhnliche an Tori Amos sind aber zweifelsohne ihre Texte, sie beschreibt Situationen und drückt Empfindungen aus, die man selten in dieser Form in Songtexten wieder findet. Das a capella vorgetragene Me And A Gun beispielsweise beschreibt eine Vergewaltigung (Me And A Gun And A Man On My Back...), während Crucify durch Zeilen wie I Wanna Spit In Their Faces auffällt - diese Liste ließe sich beliebig erweitern.
Die Vielseitigkeit von Tales Of A Librarian reicht von wunderschönen Balladen, die weit über Kuschelrock-Niveau liegen (Winter, Angels, Spark, Silent All These Years, Baker Baker, Jackie's Strength und Snow Cherries From France), über perfekt arrangierte Mid-Tempo Songs, die durch ungewöhnliche Rhythmus-Muster und / oder gekonnt hinzugefügte e-Gitarren überzeugen (God, Bliss, Tear In Your Hand, Sweet Dreams und Cornflake Girl), bis hin zu schon fast hymnenartigen Songs (Precious Things und das geniale Crucify). Darüber hinaus finden sich noch Ausflüge in die Welt des Gospels (Mary und Way Down) sowie das mit Blechbläsern bereicherte (wirklich bereichernd!) Mr. Zebra auf dem Album. Playboy Mommy ist schließlich ein wunderbar arrangiertes Werk, das sich mit dem Thema Fehlgeburt auseinandersetzt.
An dieser Stelle sei zudem darauf hingewiesen, dass das Booklet sehr gut gelungen ist und im Gegensatz zu vielen Best Of Alben nebst originellem Design auch die Songtexte enthält.
Tales Of A Librarian ist der perfekte Einstieg in die Welt der Tori Amos, die man danach nicht so schnell wieder verlassen möchte. Auch wenn prinzipiell fast alle Songs der Künstlerin auf ein Best Of Album gehören, so sind hier doch sehr gute Auswahlentscheidungen getroffen worden, selbst der Dance Remix von Professional Widow reiht sich perfekt in das Gesamtwerk ein und unterstreicht einmal mehr die Vielseitigkeit der Künstlerin.
Anspieltipps: Crucify, Me And A Gun, Playboy Mommy, Bliss, Mary, Mr. Zebra, Way Down, Winter, Silent All These Years, Cornflake Girl, Jackie's Strength, Precious Things
Tori hat es nicht nur vermieden, ein "Greatest Hits" Album im herkömmlichen Sinne aufzunehmen, nein sie hat eine Zusammenstellung ihrer Werke so
überarbeitet, dass aus alt neu wurde und es erscheint, als höre man ihre Lieder zum allerersten mal.
Besonders die Songs aus ihrem offiziellen Debut "Little Earthquakes" wirken durch die Wegnahme des Halls auf Ihrer Lead-Stimme wesentlich authentischer, persönlicher.
Sie hat es geschafft bei "Baker, Baker" ("Under The Pink") reifer zu klingen und bei "Bliss" ("To Venus And Back") jünger.
"Playboy Mommy" ("From The Choir Girl Hotel") merkt man erstmalig an, wie sehr er doch an das Songschreiben der ersten beiden Alben anknüpft und durch die neue klangtechnische Klarheit von "Spark" ("From The Choir Girl Hotel") erkennt man endlich die Zartheit und die musikalische Struktur des Songs.
So könnte ich bei jedem einzelnen Track verweilen.
Doch ich möchte nur noch das letzte der beiden neuen Stücke erwähnen:
Gottseidank hat es 7 Jahre gedauert, bis "Snow Cherries From France" fertig war und auf ein Album "passte" - eine wunderbare, poetische Ballade und ein perfektes Ende für ein perfektes Album.
Danke Tori.
Das Material der Bonus DVD ist klein aber fein.
Die drei Aufnahmen beim Soundcheck zur 2003er Tour sind ein auditiver Hochgenuss von Studioqualität.
Ich empfehle zum Hören der CD-Kompilation als optische Untermalung die Bildergalerie der DVD in der Endlosschleife laufen zu lassen, nun noch ein Glas Wein, 'ne Kerze und Voilá!
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