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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Täglich bewusstes Üben fördert das Talent,
Von
Rezension bezieht sich auf: Talent wird überschätzt: Welche Erfolgsfaktoren wirklich zählen (Gebundene Ausgabe)
Tiger Woods schaute bereits mit sieben Monaten von der Babytrage aus seinem Vater beim Golfen zu. Die Ungarinnen Zsófia und Judit Polgár gehörten bereits als Teens und Twens zu den weltbesten Schachspielerinnen, und das, obwohl ihre Eltern selbst mit Schach überhaupt nichts am Hut hatten. Außer dass sie ihren Kindern eine Bibliothek mit 10 000 Schachbüchern aufbauten, in der diese nahezu ihre gesamte Kindheit und Jugend verbrachten. Wer mit 20 Jahren schon mehr Zeit in seiner Disziplin verbracht hat als andere im ganzen Leben, wird auf jeden Fall überdurchschnittliche Leistungen hervorbringen. Was wiegt also mehr: Talent oder harte Arbeit? Geoff Colvins Buch gibt Antworten darauf. Wer bereit ist, viele Jahre täglich einige Stunden bei seinem Thema zu bleiben, wird zwangsweise richtig gut darin werden. Und dabei ist es egal, ob man bereits mit sieben Monaten anfängt oder irgendwann nach einem durchschnittlichen Studienabschluss. Wichtig sind ein klar definiertes Ziel und die nahezu kompromisslose Bereitschaft, sich mit dem Weg zu diesem Ziel mit diesem Thema zu beschäftigen. Das nennt Colvin bewusstes Üben". Zum bewussten Üben gehören Disziplin, Hartnäckigkeit und die Bereitschaft, auf kreative Weise nach neuen Lösungen und Trainingsmöglichkeiten zu suchen. Das muss man übrigens nicht alleine tun. Im Gegenteil: die richtig Talentierten haben sich immer auch als stetig Lernende begriffen! Ihre Lehrer sind manchmal Coaches, Trainer oder an deren Stelle eine gute Feedback-Kultur im Unternehmen. Colvins Buch macht Schluss mit der Ausrede, großartige Leistungen hingen vorrangig von Begabungen oder gar von den Genen ab.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
....kurzer Einwurf,
Von counterman (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Talent wird überschätzt: Welche Erfolgsfaktoren wirklich zählen (Gebundene Ausgabe)
Dass Erfolg regelmäßig harte Arbeit und hohe Einsatzbereitschaft erfordert ist nun wahrlich nichts Neues. Streitig ist seit jeher, welchen Anteil letztlich die Übung, und welchen Anteil das Talent hat. Genau dieser Frage geht Colvin in diesem Buch nach. Legt der Titel des Buches noch nahe, dass der Autor, dem Talent lediglich eine geringere Rolle bei der Entwicklung von Fähigkeiten zubilligen möchte, so versteigt er sich doch im Laufe der Ausführungen immer mehr zu der These, dass so etwas wie Talent, also eine begünstigende Veranlagung im Hinblick auf bestimmte Fähigkeiten, überhaupt nicht existiert. Gerade diesem Punkt verdankt das Buch jedoch seine größte Schwäche. Was zum Beweis dieser These angeführt wird, ist alles andere als überzeugend, und zum Teil sogar widersprüchlich. So wird zum Beispiel behauptet, die Nichtexistenz von Talent zeige sich an jemandem wie Tiger Woods, der, durch regelmäßiges Üben, zum weltweit erfolgreichsten Golfspieler wurde, obwohl er nachweislich UNTALENTIERT gewesen sei. Eine Kleinigkeit, gewiss. Jedoch mutet der Versuch des Autors jenen Beweis immer wieder, und zwar mit ähnlich unglücklichen Beispielen zu führen, zunehmend kleinkariert an. Die Ausführungen des Autors über das Wesen von Talent fallen gar so dünn aus, dass die Vermutung nahe liegt, dass eine tiefergehende Beschäftigung hiermit gar nicht stattgefunden hat.Der Schwerpunkt der Arbeit liegt demgegenüber eindeutig bei der Untersuchung der Frage, welchen Stellenwert stetes und zielgerichtetes Üben bei der Ausbildung einzelner Fertigkeiten hat. Die Ausführungen hierzu sind dann jedoch äußerst lesenswert und lehrreich (wie von anderen Rezensenten bereits zutreffend hervorgehoben), und hierauf hätte sich der Autor auch beschränken sollen. Für den etwas fehlgeleiteten missionarischen Eifer, ohne den populärwissenschaftliche Sachbücher heutzutage wohl nicht mehr auskommen, gibt's jedenfalls Abzüge. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ohne Fleiß kein Preis,
Von
Rezension bezieht sich auf: Talent wird überschätzt: Welche Erfolgsfaktoren wirklich zählen (Gebundene Ausgabe)
Neu mag die Erkenntnis nicht sein, aber hier wird sie anhand zahlreicher Beispiele auf den Punkt gebracht: eine außerordentliche Leistung ist eher das Ergebnis langjähriger, harter Arbeit (bewusstes Üben) als durch angeborenes Talent (das zwar gerne vermutet wird, sich aber bisher nicht nachweisen läßt) zu erklären.Wolfang Amadeus Mozart wurde zum Wunderkind, weil sein Vater schon sehr früh begann, sich der intensiven Ausbildung des Jungen zu widmen und der kleine Wolfgang in einem Alter, in dem andere Kinder gerade erst anfangen, ein Instrument zu spielen, schon Tausende von Übungsstunden hinter sich hatte. Bewusstes Üben fordert in der Regel hohe Konzentration und macht keinen Spaß (etwas, das man nicht gut beherrscht, wird solange wiederholt, bis man es richtig gut kann), es ist anstrengend und meist erschöpfend - wohl ein Grund dafür, dass viele Menschen sich gar nicht erst darauf einlassen. (Wie sollen die heutigen Kinder "bewusstes Üben" lernen, nachdem die Spaßgesellschaft schon in allzu viele Schulen Einzug gehalten hat?) Ständiges Üben hilft, Automatismen zu vermeiden, und konzentriertes Arbeiten (der Autopilot bleibt ausgeschaltet) führt zu Leistungssteigerung. Um Spitzenleistungen zu erreicht, bedarf es dauerhafter Anstrengung - das gilt nicht nur für Sportler, sondern auch in allen anderen Bereichen, und wirklich herausragende Leistungen, so einige Forscher, werden frühestens nach zehnjähriger intensiver Arbeit erreicht. Colvin betont immer wieder, dass grundsätzlich jeder Mensch zu Spitzenleistungen fähig ist und dass diese keine angeborene Begabung oder überragende Intelligenz voraussetzen. Er gibt konkrete Anregungen und praktische Beispiele, gerade auch aus dem Unternehmensalltag, um zu zeigen, wie Firmen hervorragende Leistungen ihrer Mitarbeiter fördern können. Da Colvin als US-Amerikaner ein Buch für andere US-Amerikaner geschrieben hat, verwendet er als Beispiele weitgehend Amerikaner - und in Bezug darauf hätte ich mir nicht nur eine Übersetzung des Buches (keine Spitzenleistung) sondern auch eine Anpassung an europäisches Verständnis gewünscht - viele der erwähnten Personen sind mir völlig unbekannt und interessieren mich nicht wirklich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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