Produktinformation
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Extras:
1. HauptfilmNach einer längeren Krankheit fahren die beiden Geschwister Su-Mi und Su-Yeon mit ihrem Vater zu einem bezauberndem Landhaus. Dort erwartet sie bereits ihre Schwiegermutter, Eun-Joo. Sehr schnell wird die Spannung zwischen den beiden Geschwister und der Schwiegermutter klar und es häufen sich merkwürdige Ereignisse, die keinen Zweifel daran lassen, dass in dieser Familie einiges nicht stimmt...
Viel mehr möchte ich über den Plot eigentlich nicht verraten.
Der koreanische Regisseur Ji-Woon Kim hat mit "A Tale of two sisters" ein beeindruckendes Werk geschaffen. Sein Film ist Horrorfilm, Psycho-Thriller und tiefgründiges Familiendrama zugleich und dadurch so viel besser als "reine" Gruselfilme a la Dark Water oder The Ring (die ich ebenfalls sehr gut fand).
Die drückende Stimmung des Films, der bedrohliche, subtile Soundtrack, die glaubwürdigen Darsteller, der hochgradig spannende Plot und die hinreißende Optik verbinden sich zu einem bewegenden und schockierendem Psychospiel, dass mich nachdenklich und mit erhöhtem Puls zurückgelassen hat.
Der Film beginnt sehr langsam und hält auch im weiteren Verlauf nur ein eher moderates Tempo aufrecht. Manche werden das sicherlich als ein wenig langweilig empfinden, andere (so wie ich) spüren geradezu die sich aufbauende Spannung und die wahnsinnig dichte Atmosphäre, die den Film überhaupt erst so intensiv werden lassen. Die gruselige Grundstimmung und einige effektiv gesetzte Schockmomente sorgen so für eine solide Gänsehaut.
Die Story ist nicht ganz einfach nachzuvollziehen und entwirrt sich erst sehr langsam. Man muß schon gut aufpassen, um die einzelnen Versatzstücke am Ende stimmig zu einem Gesamtbild zusammensetzen zu können, aber es wird bis auf kleinere Unklarheiten, die ich als angenehem mysteriös empfand, alles aufgedeckt.
Fast der komplette Film spielt in dem besagten Haus ab, dass für sich genommen schon eine tolle Atmospähre austrahlt. Die gelunge Kameraarbeit tut ihr Übriges, um dem Film eine berrauschende Optik zu verleihen. Die häufig klassische Filmmusik unterstreicht die Atmosphäre perfekt und trägt zu der einnehmenden Wirkung des Films enorm bei. Die Charaktere empfand ich allesamt als sehr gut konzeptioniert und entwickelt und die Schauspieler porträtieren diese gekonnt und sehr überzeugend.
Ich möchte "A Tale of two sisters" wirklich jedem Fan von intelligent gemachten Horrorfilmen/Thrillern ans Herz legen, der/die eine langsam getragene Stimmung platten Schockern vorzieht und eine clever gemachte Story zu schätzen weiß.
Selten war ich emotional sehr bewegt, zum Denken angeregt und konnte mich gleichzeitig so wunderbar gruseln.
Zur Qualität der UK-DVD Fassung kann ich leider nichts sagen, da ich die HK-Fassung (Panorama) gesehen habe. Diese hat sehr guten Ton und ausgezeichnetes Bild, allerdings keine Extras.
P.S. die Rechte für das Remake sind bereits nach Hollywood verkauft. Während ich das Ringu-Remake (The Ring) in manchen Bereichen besser als das Original fand (insbesondere FX), kann ich mir nicht im Geringsten vorstellen, wie man A Tale of Two Sisters noch irgendwie besser machen könnte.
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