|
|||||
Produktinformation
|
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Natuerlich gibt es wieder die fuer Sigur Rós typischen Glockenspiele, Streicher- und Pianoparts(ja, Blaeser sind auch wieder mit von der Partie), aber es hat sich auch vieles geaendert. Das beste Beispiel dafuer ist wohl 'Sæglópur', der nach zwei Minuten in ein Konglomerat aus Gitarrengewitter, Blastbeats und Krach ausbricht(fuer ihre Verhaeltnisse, versteht sich), dass es einen glatt aus den Socken haut, aber wie immer nicht ohne davor ein Laecheln auf das Gesicht des geneigten Hoerers zu zaubern. Mit 'Mílanó'(in meinen Augen neben 'Hoppípolla' der vielleicht typischste Sigur-Song) wird dann ein Song hinterhergeworfen, der sehr (-esque ist, der naechste biegt dann aber gleich wieder um eine komplett andere Ecke und ist wohl das fragilste und rhythmisch abwechslungreichste Stueck des gesamten Albums: 'Gong', das auch ein weiteres, grosses Plus des Albums offenbart: die Drums, die so viel zur neugewonnen Dynamik des Albums beitragen. In 'Glósóli', der ersten "Single" bilden diese den Spannungsbogen und im Aufbauen und entladen von Spannungen sind Sigur Rós ja bekanntermassen die Meister. So auch zu hoeren bei 'Svo Hljótt', einem der schoensten Songs des Albums.
Viel mehr will ich auch gar nicht schreiben, ich setz' mich gleich wieder hin und hoere mir das Album an. Jeder hat sowieso eine andere Empfaengnis fuer ihre Songs, also sollte auch jeder das Album fuer sich selber hoeren und interpretieren. Nur noch das: Vielerorts konnte man lesen, dass "Takk..." benutzerfreundlicher sei als der Vorgaenger, das stimmt zwar, aendert aber nichts daran, dass man dem Album immer noch seine volle Aufmerksamkeit schenken muss, um die Vielschichtigkeit zu erfassen. "Takk..." ist halt eine eierlegende Wollmilchsau.
Auf der Bühne präsentierte sich Sigur Rós schon etwas gitarrenlastiger als man es von den Studioalben her gewöhnt war - aber der Effekt war unglaublich.
Genau diese Atmosphäre haben die Isländer auf ihrer neuen CD perfekt eingefangen. Sanfte, nach einem Kinderxylophon klingende Töne wandeln sich in Minuten zu E-Gitarren dominierten Klanggewittern, um den Zuhörer dann wieder sanft in das nächste Lied überzuleiten.
Ich kenne keine Band, die es schafft, mich in sechs bis acht Minuten auf eine solche Achterbahn der Gefühle mitzunehmen und mich dazu bringt, jeden Ton gleichermaßen zu geniessen.
Am Ende bleibe ich in der Achterbahn sitzen, drücke auf Start und eine neue Fahrt, auf der ich wieder etwas Neues entdecke, beginnt.
Dieses Album kann ich wirklich jedem ans Herz legen, der sich für Musik begeistern kann... 5 Sterne und mehr!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|