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Taking Woodstock [Blu-ray]

Demetri Martin , Imelda Staunton , Ang Lee    Freigegeben ab 6 Jahren   Blu-ray
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Demetri Martin, Imelda Staunton, Henry Goodman, Liev Schreiber, Mamie Gummer
  • Regisseur(e): Ang Lee
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 18. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0030Q32YC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.822 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

TAKING WOODSTOCK ist unterhaltsam, aber niemals so gut, wie er angesichts der am Film Beteiligten sein sollte. Das Drehbuch ist sehr ziellos. Die erste Stunde verläuft recht mäandernd und ziellos. Erst als Woodstock beginnt und die Hippies kommen, erwacht auch der Film etwas mehr zum Leben, was auch daran liegt, dass die Split-Screen-Technik, die hier eingesetzt wird, an den Woodstock-Konzert-Film erinnert. Ein paar der hier zu sehenden Szenen sehen phantastisch aus und wirken fast so, als hätte man sie gut vier Jahrzehnte zuvor aufgenommen. Einige Szenen des Films - besonders in der ersten Hälfte - wirken hilflos und planlos, so etwa jene, in der Elliot mit seiner Schwester spricht, die danach nie wieder auftaucht oder auch nur erwähnt wird. Ein etwas kompakterer Schnitt hätte hier Wunder wirken können. So bleibt ein Film, der durchaus seine amüsanten Momente hat und leichten Humor mit Tiefsinn kontrastiert, aber eben nie über sich hinauswächst. Fazit: Ein mit Makeln behafteter Film, der gut gemeint ist, der aber einfach noch besser sein müsste.

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Film wirkt vergleichsweise alt, was an den bewusst ausgebleichten Farben liegt. Dazu kommt, dass es nur wenig Rausch gibt und die Kompression gut arbeitet. Problematisch ist der Schärfewert, der bei Nahaufnahmen hervorragend ist, aber bei Aufziehen des Bildes schlagartig nachlässt (Gesichter oder aber die Zeitung bei 00:21:26). Helle Flächen wie weiße Hemden sind schwach konturiert. Der Kontrast ist hier deutlich schwächer als man erwarten würde. Die Vorlage ist gut erhalten. Der Ton ist phantastisch. In der ersten Hälfte hat man Umgebungsgeräusche wie das Zirpen von Grillen oder Vögel im Wald, in der zweiten Hälfte vernimmt man immer leise das Konzert. Die Dialoge sind im Deutschen jedoch etwas steril und aufgesetzt. Das Original gefällt hier mehr. Der Audiokommentar von Regisseur und Autor ist informativ. Die drei entfallenen Szenen tun nicht viel zur Sache. Während das Making Of nette Hintergrundeindrücke vermittelt, sind die beiden Featurettes der Kürze wegen vergleichsweise wertlos. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Eigentlich träumt der junge Elliot Tiber (Demetri Martin) von einer Karriere als Innendesigner. Doch das Motel seiner Eltern läuft alles andere als berauschend, und so hockt er weiter in seinem heimatlichen Kaff und sinnt nach einer Idee, wie man die Geschäfte wieder ins Laufen bringen könnte. Als er aus der Zeitung erfährt, dass einem groß angekündigten Open Air Konzert die Erlaubnis entzogen wurde, wittert Elliot die Chance: Er bietet er den Veranstaltern ganz einfach die Kuhwiese hinter dem elterlichen Grundstück als Austragungsort an - ohne zu ahnen, welche Welle er mit diesem Angebot losschlägt. Denn schon bald zieht nicht nur eine Bataillon von Organisatoren und schrillen Musikern in die kleine, konservative Gemeinde; auf den Weg machen sich auch mehr als eine halbe Millionen Musikfans und Hippies, um das größte Happening aller Zeiten zu feiern. Nach diesem Wochenende mit "Love, Peace and Understanding" wird nichts mehr so sein

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Geh und sieh dir das an!" 21. Februar 2010
Format:DVD
Als Mr.Tiber(Henry Goodman) das zu seinem Sohn Elliot(Demetri Martin) sagt, hat das Woodstock Festival bereits begonnen. Und genau um dieses Festival geht es in Ang Lees Film nicht. Der taiwanesiche Ausnahmeregiseur hat sich vielmehr die Vorgeschichte des größten Rockkonzerts aller Zeiten für einen besinnlichen, hervorragend gestalteten Ausschnitt einer kleinen Zeitepoche ausgesucht. Lees Stärke, die ruhigen, exakt beobachteten Bilder, die Liebe zum Detail und zu den Menschen, kommt in -Taking Woodstock- voll zum Tragen.

Elliot ist der Sohn des Ehepaares Tiber, zweier jüdisch-russicher Emigranten, die durchaus als "Originale" bezeichnet werden können. Deren kleines Motel "El Monaco" steht vor der Pleite. Elliot, der ebenfalls nicht mit Reichtum gesegnet ist, versucht den Eltern zu helfen. Aber gerade bei seiner schrägen Mutter(Imelda Staunton) ist das nicht gerade einfach. Elliot, der als Maler, Geschäftsmann und Gemeindevorstand agiert, erfährt aus der Zeitung, dass die Nachbargemeinde ein großes Rockkonzert verhindert hat. Er sieht seine Chance, holt den Macher des Konzertes, Michael Lang(Jonathan Groff), zu sich nach Hause. Mit Hilfe des Farmers Yasgur(Eugene Levy) werden die gesuchten Flächen gefunden und das Konzert soll starten. Das bringt aber nicht nur Tausende von Hippies in die Gegend, sondern auch einen Teil der Gemeinde gegen Elliot und seine Familie auf. Wie das Konzert, trotz dieser Schwierigkeiten, dann doch noch zustande kommt, das ist überaus sehenswert...

Ang Lee hat sich die Autobiografie von Elliot Tiber(geborener Teichberg) als Grundlage für seinen Blick auf Woodstock genommen. So schafft er es wieder einmal, den Zuschauer positiv zu überraschen, denn: In zwei Stunden Film gibt es weder eine Janis Joplin, noch einen Jimi Hendrix oder Joe Cocker zu sehen. Dafür hält Ang Lee voll auf die "kleinen Leute" der Umgebung. Egal, ob das die schrullige Familie Tiber oder die völlig abgefahrene Theatergruppe Earth Lights, unter der Führung von Deff(Dan Fogler) ist.

Herausgekommen ist ein sehenswerter Film über eine große Idee, Liebe, Freundschaft, Frieden und jeder Menge Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Ang Lee hat den Streifen sehr gut besetzt. Mir hat vor allem Imelda Staunton als Mrs. Tiber gefallen. Aber auch die Auftritte von Emile Hirsch als verschrobenem Vietnam Veteran Billy oder der "Sicherheitschefin" Vilma, die von Liev Schreiber gegeben wird, sind eine Klasse für sich.

Ang Lee hat wieder einmal alles anders gemacht und doch sehr gut hinbekommen. Ein Film über Woodstock ohne auch nur einen Blick auf die Bühne zu werfen. Geht das? Aber sicher! Lassen sie sich überzeugen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Musikfilm! 25. Februar 2010
Von M. Opitz
Format:Blu-ray
Wer hier einen Musikfilm erwartet, wird entäuscht! Es wird eine autobiographische Geschichte erzählt, daher ist der Film ganz besonders für Leute interessant, die den Mythos Wodstoock erforschen wollen.
Der Film ist von Ang Lee, damit ist eigentlich schon alles gesagt: Ang Lee liebt die Menschen, so werden auch seine Filme erzählt. Nicht nur, dass er detailverliebt Stimmungen und Gefühlswelten darstellen kann, er baut einen Spannungsbogen mit der Darstellung der zunehmenden Größe des Festivals auf - keiner der Beteiligten wußte im Voraus, wie viele Besucher das Festival haben wird. Elemente, die im Woodstock-Konzertfilm vorkommen, werden hier zitiert.

Handwerklich ist der Film auch hervorragend: Schauspieler, Kamerafahrten und Einstellungen sind excellent.

Die Blu Ray Qualität ist ordentlich (Note 2), aber nicht hervorragend.

Für mich ist der Film das Highlight 2009!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Elliot Teichberg (Demetri Martin) arbeitet als Innenarchitekt im New Yorker Stadtteil Greenwich Village, lebt aber als 34jähriger Sohn immer noch brav bei seinen Eltern, die in der Kleinstadt Bethel ein etwas heruntergekommenes Motel betreiben. Um das Geschäft für Mom (Imelda Staunton) und Dad (Henry Goodman) zu verbessern, die immer wieder vor der drohenden Pleite stehen, organisiert Elliot immer wieder kleine Musikabende oder Theateraufführungen.
Als Präsident der lokalen Handelskammer hat er auch schon lange eine Lizenz, um in diesem verschlafenen Nest Musikfestivals durchzuführen.
In diesem Jahr wartet eine experimentelle Theatergruppe mit exhibitionistischen Neigungen nur darauf endlich ihren Auftritt zu haben. Sie haben sich bereits hinter der Scheune des Motels einquartiert.
Als Elliot erfährt, dass der Musikproduzent Michael Lang (Jonathan Groff), den er von früher kennt, ein großes Musikfestival mit Megaacts wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, The Who, Joan Baez und vielleicht sogar Bob Dylan plant, nimmt er Kontakt mit Lang auf und bietet ihm das große Areal des Motels als Ort der Veranstaltung an.
Doch erst das Gelände des befreundeten Farmers Max Yasgur (Eugene Levy), auf dem friedlich Kühe weiden, hat die optimalen Voraussetzungen für ein Musikfestival dieser Größe.
Elliot und seine Eltern bilden aber das Organisationsteam mit Kartenverkauf, endlich ist Geld da und zwar recht viel.
Allerdings gerät auch die gesamte Bevölkerung aus Bethel zunehmend aus dem Häuschen, der junge traumatisierte Vietnamveteran Billy (Emile Hirsch) unterstützt Elliot zumindest mental, was man von dessen Bruder nicht sagen kann. Der organisiert die Protestwelle gegen das Festival, denn die meisten Bürger haben Angst vor soviel Flower-Power Jugendbewegung, sie fürchten Sodom und Gomorrha auf sie zukommmen.
Tatsächlich wird das legendäre Festival auch bald zum geistigen Umbruch für Elliot, der in den kommenden Tagen langsam aber sicher auch sein Coming out als Schwuler durchmacht und sich gegen die möglichen Prosteste der Eltern ein eigenes Leben aufbauen will. Freiheit und Selbstverwirklichung ist angesagt, dazu immer wieder mal einige Drogen, die inzwischen laufend angeboten werden.
Der krasse gesellschaftliche Wechsel ist auch bei Transvestit Wilma (Liev Schreiber) zu sehen, noch vor kurzer Zeit war der schräge, sympathische Vogel ein US-Marine in Vietnam...
Ang Lees "Taking Woodstock" ist ein interessanter Bilderbogen einer sehr kurzen Zeit bzw. einer Momentaufnahme, die erst in einer Rückschau zu dieser Legende wurde.
Das Festival läuft bei Ang Lees Zeitreise auch lediglich im Hintergrund ab, er skizziert die Menschen, die in unmittelbarer Umgebung Woodstock erlebt haben und dieses Festival organisierten. Woodstock ist Zeitgeistlieferant, ein Überbau und ein Blick in den damals begonnenen Hippie-Lebensentwurfs, der bereits kurze Zeit später keine Gültigkeit mehr hatte.
Ang Lee nähert sich in "Taking Woodstock" dem Festival durch die Hintertür. Die Musik weht als ferner Klang herüber, die Bühne erstahlt von Ferne im Lichterglanz. Dominierend wird das damals existierende Lebensgefühl an den Rändern skizziert.
In der beeindruckendsten und besten Szene des Films schlängelt sich ein Motorrad eines Bullen mit Elliot als Beifahrer die von unzähligen Autos verstopfte Straße nach Bethel hinauf. Die Blumenkinder ziehen ihr Ding ab.
Wie so oft in Ang Lees Filmen geht es um Harmonie, um Coming out. So steht "Taking Woodstock" auch für die Veränderung einzelner Menschen, auch wenn die gesellschaftliche Revolution nie stattfand.
Elliot ist mittendrin, aber er kommt nie ans Zentrum. Ang Lee lässt ihn absichtlich nicht dort ankommen, aber er entdeckt in diesen Momenten immer wieder eine Vielzahl von Inspirationen, die sein Leben fortan prägen sollen.
Ein angenehmer Film, der vor allem auch meditativ und nachhaltig wirkt...
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Ein Film über Woodstock - leider ohne Woodstock
Ang Lee ist für mich ein absoluter Meisterregisseur. Vielleicht mit Ausnahme von "Hulk" lohnt es sich alle seine Filme anzuschauen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von M. Rupp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Echt cool
Der Film wurde mir von einem Freund empfohlen. Anfangs war ich von der Thematik gar nicht begeistert, aber als dann reinschaute, fand ich den Film echt cool. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Adieu veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ang Lee macht keine schlechten Filme!
Story (5)
Man darf nicht mit der Erwartungshaltung, nun einen Film über das Woodstock-Konzert zu sehen, an dieses Werk herangehen, sonst wird man grenzenlos... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Amadis veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Woodstock? Planung trifft es besser
Der Film an sich war nicht schlecht, das einzigste, was ich jedoch vermisse, ist das eigentliche Woodstock Festival. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Daniel Harsche veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Topp
ist einfach nur genial. Wer aber glaubt ein paar Videosequenzen zu sehen, der liegt falsch. Es geht einfach nur um die Geschichte, wie es zum Festival gekommen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Klaus veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Da fehlt doch was...
Leider konnte der Film mich nicht überzeugen. Der Trailer suggeriert ein gewisses Tempo und einen gewissen Witz, wobei man hier wieder die besten Szenen zusammen geschnitten... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Der Lauscher an der Wand veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen So könnte es gewesen sein...
Ein guter Film, mit realistischer Darstellung und glaubwürdigen Schauspielern! Leider ist der Film sehr langatmig und zeigt keine Bands. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2011 von hdtvliebhaber
2.0 von 5 Sternen Puh ..., großer Ang Lee-Fan wirft erstmals den Fehdehandschuh!
2 Sterne
und mit viel erwartender Gegenkritik, werfe ich mal so ziemlich als erster hier im Amazonforum den Fehdehandschuh mit meiner "schlechten Bewertung" in die Runde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2010 von W. Walz
5.0 von 5 Sternen Wunderschön!
Es gibt Filme, die sind wie eine Art Rausch, die könnten Stunden um Stunden laufen und trotzdem würden die Leute gucken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2010 von Jack McPhee
3.0 von 5 Sternen Interesting little ditty, sort of a docku-comedy
First off, this is not a Woodstock documentary. I it is a story that just happens to center around the event. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2010 von bernie
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