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Taking the Long Way

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Produktinformation

  • Audio CD (16. Juni 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smi Col (Sony Music)
  • ASIN: B000F7MG4G
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 45 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. The long way around
  2. Easy silence
  3. Not ready to make nice
  4. Everybody knows
  5. Bitter end
  6. Lullaby
  7. Lubbock or leave it
  8. Silent house
  9. Favorite year
  10. Voice inside my head
  11. I like it
  12. Baby hold on
  13. So hard
  14. I hope

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

DIXIE CHICKS, TAKING THE LONG

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Nichts hinterlässt tiefere Einschnitte im Leben von Menschen als Nachwuchs und Krieg--und die Dixie Chicks sind, seit ihr letztes Album Home (2002) erschien, von beidem nachhaltig geprägt worden. Die kessen Mädels von damals wirken auf Taking the Long Way nun reifer und abgeklärter. Das neue Album wurde von dem gefeierten Rick Rubin (Johnny Cash, Red Hot Chili Peppers) produziert, der in den Chicks nach eigener Aussage eine Ausnahme-Rockband sah, die ein Countryalbum machen wollte, keine Countryband, die ein Rockalbum machen wollte. Das wie gewohnt mit Beatles-Anklängen durchsetzte Werk überzeugt aber nicht nur durch Soundästhetik, sondern ist auch eine schonungslose Momentaufnahme dreier Frauen, denen persönliche und politische Ereignisse der letzten Jahre zugesetzt haben.

Mit dem trotzigen "Not Ready to Make Nice" machen die Chicks klar, dass sie sich immer noch gekränkt von der massiven Ablehnung fühlen, auf die sie 2003 mit ihrer Kritik an George Bush st! ießen. Doch wie sie in dem gleichermaßen autobiographischen "The Long Way Around" feststellen, waren sie noch nie gewillt, sich anzubiedern oder nur ziel- und kritiklos vorgegebenen Pfaden zu folgen. Konkret bedeutet das, dass die Chicks ihren Starstatus einerseits mit Stolz und andererseits mit Distanz sehen ("Everybody Knows") und dass die frischgebackenen Mütter zunehmend Trost im Familienleben finden, abseits des Rampenlichts ("Easy Silence", "Lullaby", "Baby Hold On"). Von diesen Gefühlsgegensätzen lebt das Album, das auch persönliche Themen aufgreift wie die lange unerfüllten Kinderwünsche der Schwestern Martie Maguire und Emily Robison oder die Alzheimer-Erkrankung von Natalie Maines' Großmutter. Die Dixie Chicks haben die 14 Stücke mit Koautoren wie Sheryl Crow, Gary Louris, Mike Campbell und Keb' Mo' geschrieben und erzählen aus ihrem Leben so offen und ehrlich wie in einem Tagebuch. Dementsprechend scheint Taking the Long Way zunächst zu düster, um den Höre! r langfristig fesseln zu können. Das Album könnte mehr schnell! e Stücke wie "I Like It", eine freche Nummer mit Sechziger-Charme, und etwas mehr Unbeschwertheit vertragen. Außerdem entspricht das Songwriting scheinbar nicht dem Standard, den Darrell Scott, Patty Griffin and Bruce Robison auf Home setzten. Mehrmaliges Anhören zerstreut aber alle Skepsis. Bis zum letzten Titel, der R&B-Gospel-Nummer "I Hope", nimmt man Anteil an den Lebensgeschichten eines Trios, das Besinnlichkeit mit Chutzpe verbindet und Protest mit Sensibilität. --Alanna Nash

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Format: Audio CD
Sie sind wieder da, die texanischen Outlaw-Mädels, die sich nicht den Mund verbieten lassen! Und noch immer sind sie "not ready to make nice, not ready to back down", das ist erstrecht erfreulich. Sie lassen sich nicht nur musikalisch nicht kleinkriegen -- gut so!

Allerdings, sie haben sich weiterentwickelt seit ihrem Überflieger-Album "Home". Klar: Sie sind ja auch älter geworden, älter und erwachsener, -- ein bisschen wenigstens. Jedenfalls alt genug, um sich vom entwaffnenden Underdog-Charme weitgehend zu verabschieden, der "Home" zu einem dermaßen hinreißenden Album gemacht hatte.

Aber keine Frage, die drei können was. Und irgendwann kann man ja diesen Girlie-Charme der früheren Tage nimmer bringen, ohne sich zu blamieren... Wer rechtzeitig nach neuen Wegen Ausschau hält, beweist seine Klugheit. Wir hören also grad die Übergangsphase der Dixie Chicks, und die ist bemerkenswert ausgereift. Gleich der Einstieg zeigt, wo's diesmal langgeht: "The Long Way Around" hat alles, was ein solider Country-Rock braucht, und noch einiges mehr.

Dominiert wird diese CD allerdings nicht mehr von Hillbilly und Bluegrass; vorherrschend ist nun Rock mit Country-Einschlägen, auch gute langsamere Nummern (etwa "Not Ready to Make Nice", oder, richtig schön:"Bitter End" und "Lullaby") sind dabei, und nicht zu verwechseln ist zum Glück immer noch Natalie Maines' Stimme. Schließlich: Wenn alle drei zugleich loslegen mit ihrem Harmoniegesang und gekonnter Instrumentierung, dann merkt man, dass diese Band noch viel Potential hat, dass man da auch langfristig mit guter Musik und intelligenten Texten rechnen kann.
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Format: Audio CD
"Dixie Chicks machen jetzt Rock". So oder so ähnlich konnte man es im Vorfeld der Veröffentlichung von "Taking the long way" lesen. Aber keine Angst, Martie Maguire, Emily Robison und Natalie Maines bleiben ihren Wurzeln treu und legen erneut ein Country-Album vor, das seinesgleichen sucht. Trotzdem: Die Produktion ist in der Tat rockiger, mehr Mainstream und damit auch jenseits der Country-Charts absolut US-Radio-kompatibel. Es bedarf keiner großen Phantasie, sich vorzustellen, wie genial es sein muss, mit dieser Musik auf einem endlosen Highway in Richtung Sonnenuntergang zu cruisen.

Natürlich arbeiten die Chicks mit diesem Album auch die massive und angesichts europäischer Maßstäbe nicht verständliche Kritik auf, die sie angesichts ihrer Äußerung über George Bush erfahren mussten. Demgemäß ist auch "Not ready to make nice" der stärkste Titel des Albums, sowohl textlich, als auch musikalisch. Aber auch der Rest ist von vorne bis hinten gelungen und dürfte auch Hörern gefallen, die Countryrock bislang als "Cowboy-Gedudel" abgetan haben. Weitere Anspieltipps sind der Opener „The long way around“, das sehr eingängige „Baby hold on“ und „Favorite year“, das ebenfalls durch eine ausgefeilte Komposition besticht.

Ich denke, dieses Album liegt irgendwo zwischen Eagles und Crosby, Stills & Nash, es erinnert an America und an den Harmoniegesang von Wilson Phillips.

Fazit: Wer die Amazon-Compilation "Heartland - The best in female country" mochte, wird dieses Werk lieben. Bei mir läuft es jedenfalls rauf und runter.
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Von Herr P. am 31. Juli 2006
Format: Audio CD
Ich gehörte bisher nicht zu den Fans der Chicks! Mir war das alles ein bisschen zu ruhig und zu besinnlich... Auch bei dieser Scheibe habe ich beim ersten "Über-HÖREN" gedacht, was soll den bitte als SINGLE ausgekoppelt werden? Nichts blieb wirklich im Ohr hängen. Dann habe ich zufällig das Video zu "not ready to make nice" gesehen und war schlicht weg begeistert! Dies ist kein (typischer) Country, dies ist kein Pop und schon gar kein Rock!

Traditionelles Songwriting - schöner Harmoniegesang - sparsame, volkstümliche Instrumentierung ohne Schnickschnack!

Nach dem og. Video habe ich mir dieses Album noch mal gegeben und urplötzlich hat sich ein Refrain nach dem anderen in meine Öhrchen gebohrt. "Baby hold on" und " i hope" sind die ultimativen Anspieltipps, die den unentschlossenen Käufer sehr schnell und dann um so nachhaltiger überzeugen, dass dieses Album nicht nur schöne Musik beinhaltet sondern auch noch "aussagekräftige" Texte beinhaltet, bei denen es sich lohnt, das Booklet genauer zu studieren!

Eine Klasse-Scheibe, die man/frau immer dann hören kann, wenn man sich gefühlsmäßig gerade mal nicht so eindeutig einzuordnen weiß! Dies ist Gott-sei-Dank keine typische HITPARADEN-COUNTRY-POP-Scheibe. Gerade das, lässt dieses WERK aus der grauen Masse heraustreten!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Irgendwie muß ich geblendet gewesen sein. Ich sah die Damen irgendwann mal im TV und dachte, 'die haben's ja doch drauf' und bestellte online die neue CD. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht, sauber Stimmen, abgehender Rock mit Country Elementen die nie langweilig klingen, schöne Balladen, mal ein wenig Rock, eine durchgehend schöne CD die viel Spaß macht und dabei gute Laune verbreitet.
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