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Produktinformation
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Drei Gebiete sind es, die hauptsächlich in diesem Buch behandelt werden. Für sie werden gut nachzuvollziehbare, wirksame Tips angeboten, die in der Realität auch einfach angewandt werden können und auch funktionieren:
1. Die schnelle Aneignung eines umfangreichen Wortschatzes. Es ist
wirklich unglaublich, wie schnell man Vokabeln lernen kann, wenn man
gelernt hat, (sie) richtig zu lernen.
2. Auch die Aussprache des Englischen wird verbessert, hier bekommt man
Vorschläge, die trotz aller mittlerweile im Sprachunterricht eingesetzten Elektronik beim Sprachenlernen die Aussprache korrigieren und erleichtern. (Cum grano salis wird so der bei Deutschen typische Hatschilaut bei Wörtern wie connection [konnäk(Ha)tschi n] u.ä. vermieden.)
3. Jetzt aber zum m.E. wichtigsten Teil des Buches: zur Grammatik. Dietmar
Urmes bietet dem Englischanfänger eine - zugegebenermaßen - grob- schlächtige, einfache Grammatik an, die einen jedoch sofort in die Lage versetzt, richtig zu sprechen ohne dabei ständig bewußt auf Grammatikregeln achten zu müssen.
Diese Kurzgrammatik deutet darauf hin, daß Urmes zu Recht der Meinung ist,
daß jede Grammatik ein System von Konventionen ist und keinStrafgesetz-
buch. Er führt behutsam einige wenige, neue Konzepte ein, die mit den an
Altgriechisch und Latein sich orientierenden üblichen Grammatikwerken nicht
besonders kompatibel sind, aber: sie führen sofort zu einem Aha-Erlebnis!
Der Schüler lernt dabei zwei Dinge:
a) Wozu dient eine Grammatik? (Mal ehrlich: Wer von uns bekam diese
Frage in der Schule jemals beantwortet?);
b) Welche grammatikalischen Regeln brauche ich, um mich sinnvoll
und richtig im Englischen auszudrücken?
Es wird also sowohl auf semantischer als auch pragmatischer Ebene Auskunft
gegeben.
Facit: Der leicht zu verstehende Text ermöglicht bei gründlicher Durcharbeitung dem Sprachschüler in die beneidenswerten Präsensform von „Er hat's gelernt" zu kommen: Er kann's!
PS: Im übrigen wird das "Lernkartei-Verfahren" sehr wohl besprochen (ab S. 396!)
Und die drei Grammatikregeln?
Arrangieren Sie alte Stammformen einfach neu: begnügen Sie sich mit zwei Zeitformen.
Lernen Sie den wirklichen Unterschied zwischen Infinitiv und der -ing-Form.
Gönnen Sie sich eine verlässliche Schablone für den Satzbau.
Das alles wird verständlich und nachvollziehbar und ausführlichst dokumentiert, erklärt, bewiesen, geübt.
Ein ganz erstaunliches Buch. Zu einem schülerfreundlichen Preis. In einem mutigen Verlag.
Ich wette, dass dieser Mann gern Lehrer ist und seine Schüler ihn lieben und verehren.
Und bin wieder mal ein bisschen neidisch. Wie immer, wenn ich auf Kompetenz stoße.
Kritik am Rand:
Der Autor kennt offensichtlich nicht das Lernverfahren mit der 3- oder 5-Fächer-Box - oder er hat es verworfen. Sie ist gerade für das Vokabellernen die optimale Methode, weil die Vokabeln, die man nicht kann, solange täglich wiederholt werden, bis man sie kann und die, die man kann, nur so oft, bis sie dauerhaft im Langzeitgedächtnis verankert sind. Ein Lernverfahren, mit dem inzwischen jeder 6. Schüler in Deutschland Vokabeln lernt. Urmes - übernehmen Sie!
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