Take Shelter 2012

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(43)
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Curtis LaForche lebt mit seiner Frau Samantha und der gemeinsamen sechsjährigen, tauben Tochter, Hannah in einer Kleinstadt in Ohio. Als Teamleiter einer Sandgewinnungs-Firma verfügt er über ein bescheidenes Einkommen. Samantha, Hausfrau und Mutter, verdient mit einem Teilzeitjob als Näherin dazu, indem sie ihre handgefertigten Artikel jedes Wochenende auf dem Flohmarkt verkauft. Das Geld ist?

Laufzeit:
1 Stunde, 56 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Take Shelter

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Details zu diesem Titel

Genre Thriller
Regisseur ---
Studio Hydraulx
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Scamander Riker am 8. April 2012
Format: DVD
Inhaltlich möchte ich nicht allzuviel verraten, da schon wenige Details den Genuss des Filmes vermiesen könnten. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass es sich um einen sehr intensiv gespielten Film handelt, dessen Fokus zu jedem Zeitpunkt auf den Hauptfiguren ist und eben nicht auf den auftauchenden Naturkatastrophen. Zwar gibt es einige visuell sehr beeindruckende Momente in dieser Hinsicht, das Schwergewicht liegt allerdings stets auf den handelnden Personen, die durch und durch überzeugend dargestellt werden.

Zusammen mit "Melancholia" und "Another Earth" gehört "Take Shelter" zu den drei sehr ungewöhnlichen Filmen der letzten Zeit, die auf neue Art und Weise Übernatürliches mit sehr intensiven Charakterdramen verbunden haben und dabei sicher nicht jedermanns Geschmack trafen. Man sollte sich bei diesem Film (und den anderen Filmen dieser Art) auf keinen Fall auf einen actionreichen, effektlastigen Katastrophenfilm im Stile von "Twister" oder gar "2012" freuen. Kein Blockbuster, sondern eher ein Film für ruhige, besinnliche Stunden, mit einem Ende, dass es wirklich in sich hat...
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Freddy K. am 24. Mai 2012
Format: DVD
(Achtung: Enthält Spoiler)

Genau wie die generelle Subjektivität bei der emotionalen Wahrnehmung eines Films ist auch jenes Gefühl so gnadenlos unberechenbar, welches ausgelöst wird, wenn ein Film den Zuschauer vor den Kopf stößt. Entweder ist man in einer begeisterten Form ratlos und nimmt selbige Verfasstheit möglicherweise zum Anlass, einer Ergründung des vom Film gestellten Rätsels nachzugehen oder aber man schüttelt nur enerviert den Kopf und verlässt fluchtartig das Kino, möge das Gesehene handwerklich auch noch so grandios gewesen sein.
"Take Shelter" war nun eines dieser seltenen Kinoereignisse, bei dem ich mich praktisch zwischen beiden Stühlen wiederfand. Darstellerisch atemberaubend und formal teilweise brilliant, wusste ich mit dem gänzlich irritierenden Ende beim besten Willen einfach kaum etwas anzufangen und erlangte auch bei allerlei Interpretationsversuchen in dieser Sache keine Zufriedenheit.

Mit einigem zeitlichen Abstand nun ist allerdings die tendenziell eher enttäuschte Stimmung doch wieder einer starken Faszination gewichen, welche wohl demnächst einen Kauf der DVD, mindestens aber ein weiteres Anschauen nach sich ziehen wird.

Zu sensationell ist einfach das Spiel von Michael Shannon, welcher für mich bis zu diesem Zeitpunkt (Mai) die bei weitem beste männliche Schauspielleistung des Jahres 2012 erbracht hat, zu dicht und einnehmend die Atmosphäre, zu großartig der Score von David Wingo - ebenso die für mich bisher beste Komponistenleistung des Jahres - , zu genial der hintersinnige Schnitt, zu treffsicher und doppelbödig Jeff Nicols von zahlreichen Stilbrüchen und -spagaten geprägte Regie und ...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 2. September 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
In Elyria, Ohio war mal alles in Ordnung. Zumindest für den Familienvater Curtis LaForche (Michael Shannon) und für seine Frau Samantha (Jessica Chastain), denn immerhin gibts inzwischen finanzielle Möglichkeiten der 6jährigen gehörlosen Tochter Hannah (Tova Stewart) eine Operation zu bezahlen, die die Heilung bedeuten könnte.
Ein Hund komplettiert die zufriedene amerikanische Familie. Curtis ist Vorarbeiter einer Firma zur Sandgewinnung und Samantha fertigt selbst Texilien an, die sie auf lokalen Märkten verkaufen kann.
Doch ein Sturm zieht auf - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Blätter rauschen in einem wild aufbrausenden Wind, Wolken türmen sich bombastisch auf. Der Himmel hängt tief und droht mit seltsamen Farben, das schwarzblau, rosa und lila Wechselspiel sorgt für Weltuntergangsstimmung. Als dann noch schmutzig-gelber Regen zäh wie frisches Motoröl auf die ausgestreckte Hand von Curtis tropt, wacht der Mann schweißgebadet auf von seinem Alptraum, der immer wiederkehrt und ihn immer öfters begleiten werden. Die Visionen werden schlimmer: Tote Vögel fallen aus riesigen aufgeschreckten Schwärmen vom Himmel. Immer versucht Curtis, seine Tochter zu retten. Und dann verwandelt sich die Menschen in seiner Umgebung, sogar Vertrauten und Freunde greifen ihn an. Er wird im Traum von seinem Hund gebissen, die Stelle schmerzt noch lange in den Wachzustand hinein.
Was ist los ? Sieht Curtis in die Zukunft. Immerhin fußt seine Vision auf einen realen Kern: Die Wirbelstürme im Inneren der USA werden durch den Klimawandel tatsächlich unberechenbarer und gefährlicher, und viele Menschen. Aber es gibt weit mehr Anhaltspunkte, dass Curtis schwer krank ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Florian am 6. Juli 2013
Format: DVD
Grandioser Film, der durch seine reduzierte, unterschwellige und vor allem dramaturgische Genialität besticht. Selten hat mich ein Film derart in den Bann gezogen, ohne dass ich genau sagen, wieso das so ist. Take Shelter ist auf jeden Fall fesselnd, ruhig und aufbrausend zu gleich. Zugegeben, eine merkwürdige Beschreibung. Ich könnte sicherlich auch noch etliche solcher Floskeln raushauen...

Der Film ist eine unbedingte Empfehlung für einen ruhigen Filmabend mit guten Freunden. Man sollte es allerdings verkraften können, dass der Film sich schlecht in ein gängiges Genre pressen lässt und auch das Ende mag den ein oder anderen enttäuschen.
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