Die CD vereint die ersten beiden LPs, die Donna Hightower komplett unter eigenem Namen aufnahm. In den Jahren zuvor (1951-1956) waren von ihr diverse Singles bei Decca und RPM erschienen. 1958 folgte dann "Take One", ein Jahr später "Gee Baby Ain't I Good to You", beide für Capitol. Den Liner Notes zufolge sprang sie beim ersten Album für Dakota Staton ein. Ähnlich wie diese singt sie wie ein "Blues Shouter", hin und wieder denkt man auch an Dinah Washington. Ihre Begleitung bestand aus einer All Star Gruppe mit Joe Wilder (tp), Ben Webster (ts), Hank Jones (p), Mundell Lowe (g(, George Duvivier (b) und Don Lamond (dr). Insbesondere Webster und Wilder heben das Ganze ungemein.
Auf den 12 Songs von "Gee Baby Ain't I Good to You" wird Donna Hightower von einem Studioorchester begleitet, inklusive Woodwinds, wobei sich keiner mehr besonders solistisch hervortut. Für mein Gefühl ist ihr Gesang auf diesem zweiten Album jazziger, nicht mehr nur Blues-betont.
Wie immer bei Fresh Sound findet man genaueste diskographische Angaben sowie 4 Seiten Liner Notes.