Kann man kaufenWas wollte man auch Großes erwarten? Blink werden plötzlich zu aggressiven Polit-Punks à la Propagandhi oder machen einfach was ganz anderes, wie zum Beispiel Synthie-Pop? Sicher nicht, und so ist auch "TOYPAJ" was für Leute, die mit der vorherigen Veröffentlichung "Enema of the state" gut leben konnten. Kein allzu straker Tiefgang, obwohl es bei Liedern wie "Anthem part 2" oder "Stay together for the children" durchaus nachdenklich zugeht. Auch Songs wie "Reckless abandon" oder "Happy holidays, you bastard", das gerade mal 50 Sekunden lang ist wissen zu gefallen, während so gut wie kein schlechtes Lied zu finden ist. Lustig vor allem ist die Sache mit den Bonustrascks, denn hier finden sich sogar zwei wobei der letzte aus der gerappten Zeile "Fucking and sucking and touching" besteht und den lieblichen Refrain "It`s mother`s day" hat. Was will ich gegen dieses Album sagen? Der Vorwurf der Kommerzialität ist, denke ich, nicht wirklich angebracht, denn eigentlich ist die Musik nicht wirklich auffallend massentauglich und den Vorwurf fehlender Ernsthaftigkeit müssten sich dann auch NOFX oder Die Ärzte gefallen lassen, zu denen Blink zwar noch ein gutes Stück fehlt, aber man muss mit ihnen rechnen.