Die Geschichte des erfolglosen Ganoven Virgil Starkwell bietet vieles von dem, was Woody Allen auch in seine großen Hauptwerken auszeichnet.
Zu nennen wären der witzige und melancholische Blick auf das Dasein des jüdischen Intellektuellen (der sich oft selbst im Wege steht), das angespannte Verhältnis zu Frauen und vor allem das Streben nach Glück und Erfolg in einer stets unzulänglichen (Um-)Welt.
Neben diesen thematischen Schwerpunkten finde ich es beeindruckend, wie souverän W. Allen bereits in seinem Erstlingswerk die Technik der fiktiven Dokumentation beherrscht, die er gut 15 Jahre später in "Zelig" zur Perfektion gebracht hat.
Zu guter Letzt bietet "Take the money and run" zahlreiche gelungene Slapstick-Szenen, ebenfalls ein Merkmal, das bis zum heutigen Tage, wenngleich in subtilerer Form, in Allens Filmen präsent ist. Besonders unvergeßlich ist Virgil als Cellist in der marschierenden Blaskapelle.
Dieser Film ist also eine Empfehlung wert, besonders sogar für diejenigen, die einen Einstieg in das Werk Woody Allens suchen.