Produktinformation
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SPIELABLAUF: Beim Ziel des Spiels kann man wählen, ob man Vermögen oder Siegpunkte duch den Erwerb von Gemälden anhäufen möchte.
Zunächst gilt es Plantagen in festgelegten Anbaugebieten zu erstehen und mit Arbeitern auszustatten. Sodann sind die produzierten Waren an einer der zwei Börsen zu veräußern. Das so erwirtschaftete Geld wiederum hat man entweder in neue Plantagen, den Ausbau bestehender zu reinvestieren oder aber auf Auktionen für Gemälde auszugeben. All diese Aktionen sind aber nur dann möglich, wenn der Spieler sich am entsprechenden Ort (Plantage, Stadt mit Auktionshaus, usw.) aufhält. Eine der Hauptaufgaben der Spieler besteht also in der geschickten Planung der Reiseroute.
AUFMACHUNG, GRAFIK und SOUND: Der Sound kann als ausreichend bezeichnet werden. Effekte werden spärlich eingesetzt und die an sich passende Hintergrundmusik übersteht allenfalls fünf Minuten, bevor man zum Ausschaltknopf greift.
Die Graphiken sind recht abwechslungsreich und hübsch gezeichnet, ohne zu begeistern. Zweckmäßigerweise wurde nicht dem zwanghaften 3D-Grafiktrend nachgegeben. Sehr ansehnlich und stimmungsfördernd sind die Abbildungen der 36 lizensierten Original-Kunstwerke verschieder Epochen, für die ein kurzer Informationstext verfügbar ist.
Viele liebenswerte Dinge wurden einfach weggelassen
Wer das Spiel aus früheren Versionen kennt wird an vielen Stellen geliebte Funktionen suchen, meist aber nicht finden
Auf den Plantagen gibt es keine Bank, Arbeiter werden automatisch bei Ankunft bezahlt, was den Handel mit Aktien nahezu sinnlos macht, zwar steigen Aktien im Wert, aber so langsam, dass man sein Geld besser in neue Plantagen investiert
Es werden immer ganze Plantagen auf einmal gebaut, fester Preis, feste Grösse, der Spass einzelne Felder hinzuzufügen entfällt, dafür kann man aber jetzt mehr als 2 Plantagen pro Stadt bilden
Die Zentralbank gibt automatisch Kredit sobald man kein Geld mehr hat, in unbegrenzter Höhe, bis die Zinslast übermächtig wird, die Spannung mit dem letzten $ zu rechnen, 2 Wochen Aufenthalt bis ein Freund Geld schickt usw entfällt
Kurse an der Kunstakademie sind jetzt 100%ig sicher, wer einen Kurs absolviert hat wird alle Bilder dieser Kunstrichtig immer richtig als Original oder Fälschung erkennen, die mitgelieferte Brille, die es dem Kenner ermöglichen soll geheime Texte zu lesen ist nutzlos, die Texte sind ohne Brille problemlos lesbar, wodurch alle Mitspieler Fälschungen sofort erkennen wenn
Von einem Nachfolgeprodukt erwartet man für gewöhnlich einige Verbesserungen, leider wurde ich von diesem Spiel total enttäuscht:
Grafik: Wurde auf den Stand von 1999 gebracht!
Spielidee: Gegenüber Vermeer 1 fast gleich geblieben
Spielinhalt: Hat sich inhaltlich und/im Detail eher verschlechtert.
Musik: Neues Gedüdle in den jeweiligen Städten. (wunderschön!) einmal anhören, dann abschalten!
Pferderennen: Meist gewinnt nun das Pferd mit der niedrigsten Quote - man kann es lassen - reine Zeitverschwendung!
Aktienhandel: Blieb beim Alten: Man kann Aktien für die entsprechenden Handelslinien kaufen. Kursteigerungen fallen bei der Vermögensbildung kaum ins Gewicht - kann man ruhig bleiben lassen.
Warenhandel: - nichts Neues ! Warum nicht mal nach Öl bohren?
Expeditionen: Bloß unterlassen, bringen - wegen der langen Abwesenheit - nur Streiks auf den Plantagen!
Reisen:
Auf Reisen wird ständig geschnarcht (War wohl ein Phlegmatiker der das programmiert hat?) - passt aber zum Spiel !
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