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Tai-Pan. Bild Bestseller Bibliothek Band 10
 
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Tai-Pan. Bild Bestseller Bibliothek Band 10 [Gebundene Ausgabe]

James Clavell , Werner von Grünau
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 815 Seiten
  • Verlag: Weltbild Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (22. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898971163
  • ISBN-13: 978-3898971164
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 363.698 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Tai-Pan heiát in China der "Oberste Fhrer", der die Macht wirklich in H„nden h„lt. Ein solcher Tai-Pan ist der rothaarige, grn„ugige Schotte Dirk Struan, ein Riese von einem Mann mit einem Willen aus Granit. Der Seefahrer und begnadete Kaufmann ist von dem Traum beseelt, Hongkong, die Insel vor der Kste Chinas, zum Sprungbrett in das geheimnisvolle Reich der Mitte und zur Britischen Kronkolonie zu machen. 1841 erreicht er schlieálich sein Ziel - trotz aller hinterlistigen Fallgruben und kulturellen Gegens„tze ...

Über den Autor

James Clavell ist nach seinen eigenen Worten ein halbirischer Engländer mit ein paar schottischen Glanzlichtern, in Australien geboren, Bürger der Vereinigten Staaten mit Wohnsitz in Kalifornien und Kanada oder sonst wo. Als der Krieg ausbrach, besuchte er in England noch die Public School. Von 1940 bis 1946 diente er in der britischen Armee. 1954 begann er zu schreiben. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, verfilmt und waren allesamt Welterfolge. James Clavell verstarb 1994.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nichts weiter als ein öder Felshaufen im Meer, auf dem eine Handvoll chinesischer Fischer haust, ist Hongkong im Jahr 1841. Aber: Die Insel hat den sichersten Hafen der Welt, in dem, wenn's sein muss, eine ganze Flotte Schutz finden kann. Und sie ist das Sprungbrett nach dem geheimnisvollen Riesenreich China. Wie unerhört wichtig für England und den Handel mit Fernost dieses unfruchtbare Inselchen ist, das hat Dirk Struan längst erkannt, der Herr der Handelsgesellschaft Noble House und nach chinesischer Sitte Tai-Pan genannt - der Große Herr. Zwanzig Jahre war er besessen von dem Plan, Hongkong »in ein Juwel der britischen Krone« zu verwandeln; nun, da die Insel nach dem ersten Opiumkrieg England zugefallen ist, kann er an die Verwirklichung seines Lebensziels gehen. Dieser rothaarige, grünäugige Schotte, der Typ des Abenteurers aus Leidenschaft, zum Befehlen und Herrschen geboren, vor Intrige und Mord nicht zurückschreckend, ist seinem Jahrhundert weit voraus - in dem Bestreben nämlich, China als gleichberechtigtes Mitglied in die Familie der Völker einzubeziehen, und in der Einsicht, dass auch Europa von China zu lernen hat. Um die Zentralgestalt Dirk Struan gruppieren sielt die Haupt- und Nebenakteure der Handlung: sein Widersacher Tyler Brock, Chinahändler wie er, ein Bösewicht mit einem Ehrenkodex eigener Prägung, seine beiden Söhne - Culum, der weltfremde Idealist, den das Leben, das sein Vater führt, abstößt und der doch in die Aufgaben des Tai-Pan hineinwachsen muss, und der Mischling Gordon, intelligent, gerissen, ein genialer Geschäftemacher -, May-may, seine chinesische Geliebte, blumenhaft zart, kindlich heiter, großherzig und weise und eine raffinierte Liebeskünstlerin. Dazu Piratengesindel, plündernder Pöbel, Matrosen und Offiziere, englische und portugiesische Händler, Mandarins und zwielichtige Chinesen und mitten darunter ein herrlich kauziger Maler. Ein Abenteuerroman also. Gewiss. Noch dazu einer, wie er bunter, vielschichtiger und spannender nicht gedacht werden kann. Aber ein Abenteuerroman mit Tiefgang, der die Spannungsfelder der internationalen Politik aufdeckt, sich mit den Anfechtungen und Problemen eines Machtmenschen auseinandersetzt und die fremdartige, von Europäern wohl nie ganz zu erfassende Mentalität des Chinesen mit unheimlicher Eindringlichkeit deutlich werden lässt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Roman spielt unmittelbar nach dem ersten sogenannten Opiumkrieg, der 1842 endete, und unter anderem die Abtretung Hongkongs an England zur Folge hatte. Das Kaiserreich China war dadurch geschwächt worden, die Geschäfte der Chinahändler, die vorzugsweise mit Tee und Opium handelten, befanden sich in voller Blüte.
Vor dem Hintergrund dieser im Buch mehrfach erwähnten und diskutierten geopolitischen Situation, in der natürlich auch andere Mächte wie Portugal, Russland und die zu dieser Zeit besonders erstarkenden USA eine Rolle spielen, hat das Buch den unerbittlichen Konkurrenzkampf um die Vormachtstellung unter den Chinahändlern zum Gegenstand.
Kontrahenten sind die beiden Handelshäuser Struan und Brock. Dies hört sich zunächst nach einer recht trockenen Handlung an, der Autor versteht es aber, durch das Herabbrechen der Konflikte auf die persönliche Ebene der Protagonisten für reichlich Spannung zu sorgen. Die handelnden Personen beider Parteien erhalten im Roman ihre menschliche Dimension durch die einfühlsame und nachvollziehbare Schilderung ihrer persönlichen Wünsche, Ängste und geheimen Sehnsüchte.
Clavell versteht es, alle diese Ebenen so miteinander zu verbinden, dass ein hochspannendes Gesamtwerk entsteht, das den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Ein ganz kleiner Wermutstropfen ist das relativ schmucklose Ende. Kurzweilige Unterhaltung und genug Stoff zum Nachdenken auch nach Beendigung der Lektüre bietet das Buch allemal.
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15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
TAI-PAN ist zweifellos ein toller Roman... hier kann ich aber nur einen Stern geben, wobei sich die schlechte Bewertung jedoch nicht auf James Clavells Werk bezieht, sondern auf die mangelhafte Umsetzung von WELTBILD: Da wimmelt es von Rechtschreibfehlern, chinesische Begriffe ändern ihren Namen (z.B. taucht "Joss" immer wieder auch als "Toss" auf) und massenhaft fehlenden Anführungszeichen.
Wer sich einen schlecht lektorierten Roman antun will - okay. Allen anderen rate ich von dieser Ausgabe von TAI-PAN ab.
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