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Tai Ji Quan (GU Multimedia)
 
 
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Tai Ji Quan (GU Multimedia) [Taschenbuch]

Andreas W. Friedrich
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 80 Seiten
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH; Auflage: 1 (15. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3774271976
  • ISBN-13: 978-3774271975
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 16,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 236.504 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Immer mehr Menschen fühlen sich angezogen von Taijiquan, dieser faszinierenden Bewegungskunst aus dem alten China. Denn Taijiquan ist viel mehr als nur eine wunderschön anzusehende fließende, ruhige Bewegung: Es dient der Gesundheitspflege und enthält Aspekte von Meditation und Selbstverteidigung. Der erfahrene Taijiquan-Lehrer Andreas W. Friedrich führt die Leser von Grundübungen über aufbauende Übungen bis zu einer von ihm zusammengestellt Kurzform des Taijiquan. Vorrangig für Anfänger konzipiert bietet dieses Buch durch seine bestechende Systematik im Aufbau auch Fortgeschrittenen die Möglichkeit, ihre Taijiquan-Praxis zu überprüfen und bereichern. Mit den geführten Übungseinheiten auf CD machen es noch mehr Spaß, die im Buch beschriebenen Übungen zu erlernen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tja... 6. April 2007
Von Amazon bestätigter Kauf
Nach den durchweg positiven Veröffentlichungen des Autors, wie zum Beispiel das Buch (BaDuanJin) oder aber DVDs wie Tele-Gym, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass dieser nun ein Buch über TaiJiQuan geschrieben hat.

...doch leider ist es bei der Vorfreude geblieben!

Im Grunde genommen wollte ich das Buch schon nach dem Lesen vom Vorwort wieder zurückschicken, so liest man hier:

"...habe ich meinen eigenen Ansatz entwickelt, den ich Ihnen vorstellen möchte..." OHA! Zumindest wird man als Leser schon sehr früh darauf hingewiesen, dass sich ein eigener Stil-Gründer manifestieren möchte. Subjektiver Weise geht bei mir dann instantan die Kernspecht und EWTO

Alarmglocke los und ich muss mich nahezu zwingen, weiterhin objektiv zu bleiben.

Die Information des "eigenen Stils" fehlt leider auf dem Klappentext des Buches, so dass ich an dieser Stelle einen Stern abziehen muss. Nichts gegen eigene Ansichten oder Interpretationen, aber da muss deutlicher darauf hingewiesen werden.

D.h. für alle Anfänger des TaiJiQuan, die zum Beispiel Einblick in die klassische Bewegungsfolge des Yang-Stils nehmen möchten, ist dies Büchlein somit nicht geeignet.

Die dann folgenden Texte und Ausführungen lesen sich fein und recht flüssig. Doch auch hier werden Böcke geschossen: Zum Beispiel stolpere ich über den folgenden Satz: "Auch die moderne Quantenphysik hat erkannt, was in Indien Prana, bei den Griechen (...) Qi genannt wird. Qi ist jene Urkraft, die sich in unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen und

Energiefeldern manifestiert..." Als Diplom-Physiker schwingt mein persönlicher Aggressions-Pegel in luftige Höhen, wenn ich solche Worter von einem Laien lese! Ich glaube kaum, dass der Autor ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Physik hinter sich hat. Insofern kann ich ihm nur raten, von solch Aussagen möglichst weiten Abstand zu nehmen, gleichwohl diese sehr eindrucksvoll klingen!

An dieser Stelle sei ihm (verdeutscht) das Prinzip des Konfuzianismus nahe gelegt: "Schuster, bleib bei deinen Leisten!"

Bei den Übungen gehen dann die Stolpersteine los, allerdings möchte ich nicht die Übungen kommentieren, sondern nur darauf hinweisen, dass auf knapp 26 Seiten mehr oder weniger stehende "Vorbereitungsübungen" dargestellt, die als Qi-Gomg verkauft werden, dann aber doch ein wenig die Motivation auf der Strecke lassen. Hier leider auch ein Stern weg,

da ein Anfänger in dieser Vielfalt keinen roten Faden mehr erkennen kann. Hier hätte man lieber eine kurze Qi-Gong-Folge ausführlich vorgestellt.

Den "krönenden" Abschluss des Buches bildet dann die "Tai-Ji-Form im Yin-Yang-Rhythmus", die aus den folgenden Bewegungen besteht:

(1) Qi wecken

(2) Abwehr nach links

(3) Spatzenschwanz fassen

(4) Drücken

(5) Stoßen

(...wohlgemerkt alles für die linke Seite...)

(6) Kranich breitet seine Flügel aus (...auch links...)

(7) Knie streifen

(8) Wu-Chi-Position und Ende

Begleitet werden die Folgen nicht von den üblichen Namen (die ich gewählt habe), sondern der Autor ersinnt sich welche, so zum

Beispiel: "Hochblocken und Lü", "den Tiger umarmen".

Was den Autor an dieser Stelle vor einem vernichtenden Urteil meinerseits rettet, das ist das Hintertürchen des eigenen Stils. Ansonsten ist da nicht mehr viel zu retten und wieder geht ein Stern weg! Die Idee, jede Übung ihrem Yin bzw. Yang Charakter zuzuordnen ist gut, aber diese Essenz kommt hier nicht rüber. Zumal nimmt man den beiden Models (sie muten recht hungrig an) die Bewegungen nicht wirklich ab.

Eine Sache, die mir gänzlich gefehlt hat: Der Aspekt der Selbstverteidigung. Natürlich wird dieser erwähnt und auch schön geredet, aber man erkennt sehr schön, was passiert, wenn eigene Stilgründer Bücher schreiben: Die Quelle wird nie als Ganzes weitergeben, sondern nur (subjektive) Teilaspekte. Zumal es doch bei der Mini-Form in 8 Schritten kein Problem gewesen wäre, einige zugehörige SV-Techniken zu demonstrieren. Daher auch an dieser Stelle ein Sternchen weg.

Fazit: Der Autor wagt ein Experiment (die Fusion von Qi-Gong und TaiJiQuan) und es geht meiner Ansicht nach in die Hosen! Man lasse doch die Quelle, wie sie ist und versuche nicht zu modifizieren, wo nichts verändert werden muss! Ganz der heutigen (oberflächlichen) Zeit folgend, liegt hier ein Büchlein vor, dass zwar mit großen Worten daher kommt "...das ist TaiJiQuan, die uralte Bewegungskunst aus China...", sich auch optisch nett aufbereitet präsentiert, wohl aber im Grunde genommen sehr wenig vermittelt.

Daher für Einsteiger, die sich mit dem klassischen TaiJiQuan möchten nicht empfehlenswert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Ede
Manchmal muss man vielleicht bei grundlegenden Informationen anfangen. Der klassische Yang-Stil des Tai Chi gliedert sich in drei Teile: Erde, Himmel und Mensch. Der Autor stellt in diesem Buch den ersten Teil des Yang-Stils (also Erde) vor.

Natürlich gibt es den Yang-Stil in verschiedenen Variationen. Der Autor stellt hier aber NICHT ein grundlegend neues, "selbst erfundenes" Tai Chi vor, sondern beschreitet nur eigene Konzepte in der Verbindung Daoistischer Übungen (meinetwegen auch Qi Gong) und klassisches Tai Chi.

Dementsprechend sind auch die Bezeichnungen der Bewegungen aus dem klassischen Tai Chi abgeleitet. Da es ohnehin nur Übersetzungen aus dem Chinesischen sind, ist natürlich ein Interpretationsspielraum gegeben.

ABER, ABER, ABER: Verwechselt das bitte NICHT mit den Bezeichnungen aus dem offiziellen Tai Chi (z.B. "Spatzenschwanz fangen", "den Affen vertreiben")! Offizielles Tai Chi (z.B. 24er Peking Form und 48er Form) ist eine ABGESPECKTE Variante des klassischen Yang-Stils. Soll nicht heissen, dass die Peking-Form schlecht sei. Wer aber beide Formen kennen gelernt hat, wird mir zustimmen, dass der klassische Stil tiefgreifender und vielfältiger ist (ähnlich vielleicht wie der Vergleich Foxtrott und Disco-Fox im abendländischen Bereich.)

Deshalb: Gutes Buch, um einen guten und einfachen Einstieg in den klassischen Yang-Stil zu bekommen (auch mal die Schriften von Frieder Anders lesen), nachdem das "offizielle" Tai-Chi die 70er-90er Jahre der deutschsprachigen Literatur dominiert hat.
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