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Tagrichter: DSA Roman 134
 
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Tagrichter: DSA Roman 134 [Broschiert]

Dorothea Bergermann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Fantasy Productions; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890641261
  • ISBN-13: 978-3890641263
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.723 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dorothea Bergermann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Elenvina und die Wehrhalle des Praios. Für viele Pilger ist diese Stadt und ihr berühmter Praios-Tempel Ziel ihrer langen Reise. Adara sieht nicht ein, dass sie sich als Phex-Geweihte bei Stadt und Kirche anmelden soll und gibt sich und ihre Begleiter als Pilger aus. Aber bevor sie Gastrecht als Pilger beanspruchen können, erkennt sie ein alter Feind und Ritter des Ordens vom Bannstrahl Praios', und der Inquisitor Praiodan hat einen kleinen Auftrag, den in dieser praiosgefälligen Stadt nur Phexensjünger erfüllen können.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Monta
Format:Broschiert
Für mich ist Tagrichter ein absolut gelungener Nachfolger zu Nachtrichter.
Die drei Protagonisten sind einem inzwischen, mit ihren Stärken und Schwächen, sehr ans Herz gewachsen.
Die Story knüpft nahtlos an den ersten Teil an und man kommt gut in die Story rein, auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben.

Mir persönlich gefällt sehr gut der tiefe Einblick in die Arbeiten eines Phexkirchen bzw. der Phexkirche insbesondere.
Deutlich sieht man das Ansehen von Phexgeweihten in einer Stadt wie Elenvina.

Das einzige was mich stört ist, dass Adara sich zu oft entarnt, bzw. preis gibt das sie eine Phexgeweihte ist, an anderen Stellen aber wieder versucht heimlich vorzugehen. Da fehlt mir ein wenig die Linie...
Und sich damit "retten" zu wollen, indem man preisgibt, dass man eine Phexgeweihte ist, geht gar nicht aus meiner Sicht ;-)
Auch wenn es storymäßig natürlich passte...aber gut bei Phex gehen die Meinungen eh weit auseinander.

Auf jeden Fall ist Tagrichter ein sehr spanndener und vielschichtiger Roman.
Am besten hat mir die Rolle von Phejanca der "Wirtin" gefallen :-)
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hoffnung für die DSA-Reihe 11. November 2011
Format:Broschiert
Rezensenten haben geschrieben es wäre schwierig Tagrichter mit Abstand zum oder ganz ohne den Vorgänger zu lesen... Lustig. Ich habe den Roman im Glauben gelesen, es WÄRE der erste Band (typisch) und war begeistert von der brillanten Einführung. Das was man an Hintergrund wissen muss wird schnell und klar vermittelt, ohne nervtötendes Wiederholen der Vorgeschichte, und wen tatsächlich Wissenslücken plagen, dessen Irritation wird leicht von der wunderbar prompten Atmosphäre hinfortgefegt. Keine Sekunde fragt man sich, ob es einen Vorgängerband gibt.

Ich bin ein (sehr) langjähriger Kenner des Schwarzen Auges, habe allerdings mit dem zwanzigsten oder so aufgehört die Romanreihe zu verfolgen; unstimmige oder aufgeblasene Weltbedeutung, kaum Atmosphäre und - nun - schlechte Qualität. Aber wenn die Verlobte einem einen DSA-Roman in die Hände drückt muss man sich überwinden... Hätte ich geahnt welch Lesevergnügen Tagrichter wird, hätte ich sicher nicht die Nase gerümpft:

Schauplatz ist Elenvina, eine Stadt mit starkem Einfluss der wahrheitsliebenden, rechtschaffenen und magieverachtenden Praioskirche. Die Diener des zwielichtigen Gottes Phex haben es dagegen schwer. Wenn der höchste Geweihte des Sonnengottes die Diener des Phex um (heimliche) Hilfe bittet, wird es interessant. Dabei darf man lebendige und sympathische Charaktere erleben, auf allen Seiten. Die drei Hauptcharaktere Adara, Faisal und Ragnar latschen dabei nicht plump ein Abenteuer ab; die Geschichte verläuft komplex, aber plausibel. Die Autorin gibt der Stimmung und dem Miterleben der Welt Vorrang - warum auch nicht, es ist der mittlere Band einer vielversprechenden Trilogie.

Ich habe noch keine schönere Darstellungen von Geweihten, Liturgien und Glauben in Aventurien gelesen (zugegeben ich habe Lücken in DSA-Romanserie). Ich wünschte die Autorin würde an Götterthemen im Rollenspielbereich von DSA mitwirken...

Der Stil demonstriert eine lebhafte Bildsprache und eine Fülle spritziger Beschreibungen, die gelegentlich etwas überfordern mit großer Zahl und rasantem Wechsel. Persönlich gefiel mir das sehr gut, aber ich stelle mir vor, dass es etwas anstrengen kann. An manchen Stellen entwickelt sich die Geschichte über einige gestellt wirkende Ereignisse - für Fantasy leider allzu typisch -, auch wenn die meisten zumindest im Nachhinein begründet werden können (man muss aber mitdenken). Ich hätte dem Buch vielleicht einen oder einen halben Stern weniger gegeben - Weltklassefantasy ist es noch nicht (und wird ein DSA-Roman wohl nie sein) -, wenn es eben kein DSA-Roman wäre, dafür ist es brillant!

Noch ein Wort zur "Welt-Stimmigkeit", bei der ich als DSA-Spieler sehr pingelig bin. Autoren haben es bei einem derart komplexen Welthintergrund ganz sicher nicht leicht, aber in diesem Roman stimmt's und vieles bekommt zusätzlich Tiefe.

Ich werde wohl wieder in die DSA-Romanreihe einsteigen und hoffe dass Frau Bergermanns Werk keine positive Ausnahme bleibt.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
In Elenvina benehmen sich die Novizen des Praios-Tempels eigenartig. Da den Geweihten des Sonnengottes heimliches Vorgehen verboten ist, werden die Phex-Geweihte Adara, ihr Akoluth Feisal und der Novize Ragnar damit beauftragt, nach dem rechten zu sehen...

"Tagrichter" fängt mehr oder weniger direkt da an, wo "Nachtrichter" endete, und das ist die erste Schwäche des Buchs. Wer den Vorgängerband erst kürzlich gelesen hat, hat damit keine Probleme, aber wer "Nachtrichter" gleich bei Erscheinen vor anderthalb Jahren gelesen hat (und seitdem vielleicht noch ein paar andere Bücher), hat wahrscheinlich Schwierigkeiten, sich an alle Details zu erinnern. Zwar lässt sich anhand des Textes grob erkennen, was im Vorgänger passiert ist, aber ein "Was bisher geschah"-Kapitel hätte dem Buch gut getan.

Die zweite große Schwäche des Buchs ist das (scheinbare) Fehlen eines roten Fadens. Die einzelnen Kapitel wirken zusammenhangslos und man hat oft das Gefühl, dass die Autorin sich in Nebenhandlungen verzettelt. Dadurch liest sich die Geschichte verhältnismäßig zäh. Die Auflösung, in der die Puzzlestücke endlich ineinandergreifen, kommt leider zu spät. Ein paar Spannungsspitzen auf dem Weg zu den letzten 60 Seiten hätten dem Buch ebenfalls gut getan.

Dritte Schwäche ist die durchwachsene aventurische Stimmigkeit. Besonders im Bereich Magie sollte die Autorin besser recherchieren, denn Einflusszauber, die eine physische Barriere erzeugen, oder ein Weißmagier, der wegen eines magischen Verbrechens vor einem Nicht-Gildengericht steht (in einer praios- und gesetzestreuen Stadt wie Elenvina schon fast Blasphemie), passen nicht zum Hintergrund.
Auch an der karmalen Front schwächelt es: Bei verdeckten Phex-Geweihten gilt es als der Fauxpas schlechthin, sich auf seinen Status als Geweihter zu berufen, wenn es Schwierigkeiten gibt - Adara und ihre Freunde haben keine Probleme, trotzdem damit hausieren zu gehen. Positiv dagegen ist die Darstellung der Praios-Dienerschaft. Vom Klischee-Bannstrahler bis zum Inquisitor, der für das größere Wohl auch einen Verstoß gegen seine Gebote in Kauf nimmt, sind alle möglichen Typen vertreten. So zeigt die Autorin schön, dass es sich bei der Praios-Kirche eben nicht um einen homogenen Haufen von Fanatikern handelt. Lediglich Isida trübt das Bild ein bisschen. Ihr merkt man deutlich an, dass die Autorin unbedingt einen Sympathieträger bei den Praioten unterbringen wollte. Im allgemeinen wissen die Szenen mit den Praios-Novizen aber zu überzeugen und zeigen, dass auch die Novizen des Sonnengottes ganz normale Jugendliche sind. Frostig!
Ebenfalls gut getroffen sind die Tsa-Liturgie, die nicht nur wie im Regelbuch abgehandelt wird, und die Weihe.

Bei den Hauptfiguren schließlich gibt es mehr Licht als Schatten. Adara, im letzten Band noch eine grauenvolle Mary Sue, darf endlich mal Schwächen zeigen (wobei es aber etwas übertrieben ist, dass sie in jeder zweiten Szene in Ohnmacht fällt); Ragnar hat viel dazugelernt und besonders der vielschichtige Feisal, der so gar nicht dem Klischee vom bösen Schwarzmagier entspricht, ist gut gelungen - allerdings sollte er sein Tulamidengeschwurbel konsequenter durchhalten.

Fans des Vorgängers sollten probelesen, werden aber wahrscheinlich Spaß an den neuen Abenteuern des phexischen Trios haben. Wer "Nachtrichter" nicht kennt, wird mit "Tagrichter" aufgrund der zahlreichen Verweise auf den Vorgängerband eher wenig anfangen können.

Im übrigen sollte der Verlag zur alten Klebetechnik zurückkehren, mit der die Bücher wesentlich angenehmer zu lesen waren.
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