Die Anfänge des Malers und Graphikers HAP Grieshaber liegen bisher im dunkeln: Was führte den dreiundzwanzigjährigen >gries< nach einem halbjährigen Aufenthalt in London nach Ägypten und bald darauf nach Griechenland? Was traf er an bei seiner Rückkehr >ins Dunkel< der Schwäbischen Alb? Die Publikation des Grieshaber-Kenners Rudolf Mayer schildert anhand von Briefen und Berichten des Künstlers sowie der Niederschriften Klaus Vrieslanders die prägenden Jahre zwischen 1930 und 1946. Er erzählt vom ersten, von der arabischen Bildkunst inspirierten Druckwerk >von den häusern<, von Grieshabers Sammlung arabischer Volkskunst und seiner Leidenschaft für das Karaghiozi-Schattentheater, von seinem Athener wie Reutlinger Freundeskreis und der Begegnung mit dem Maler Klaus Vrieslander, von seiner ersten Veröffentlichung in der >Vogue< und den >Reutlinger Drucken< der dreißiger Jahre, die nun im Kontext politisch-künstlerischer Bezüge erfahrbar werden. Reich bebildert und mit ausführlichen biographischen Daten schließt das Buch damit an Grieshabers lithographisches Mappenwerk >Tagröte< an, das 1947 erschienen ist.