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Tago Mago (Remastered)
 
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Tago Mago (Remastered)

Can
1. Januar 2014 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Februar 1971
  • Label: Spoon Records
  • Copyright: 2004 Spoon Records Limited under exclusive licence to Mute Artists Limited
  • Gesamtlänge: 1:13:24
  • Genres:
  • ASIN: B00HDP1IQU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.916 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde on 7. März 2002
Format: Audio CD
Die Kölner Band Can (gegründet 1968) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Krautrocks, jener Musikrichtung die sich zu Beginn der 1970er Jahre in Deutschland etablierte. Das Besondere an dieser neu aufkommenden Stilrichtung war die Unabhängigkeit und die Autonomie gegenüber der britischen und amerikanischen Musikhegemonie. Viele Bands begnügten sich bis dato Imitate des angloamerikanischen Vorbildes zu sein; dieser Zustand wurde nun aber durch die avantgardistische Krautrockbewegung durchbrochen. Erstmals reifte eine deutsche Klangwelt selbständig heran und erreichte weltweite Beachtung.
Can zeigen mit ihrem Album „Tago Mago“, welches ursprünglich als Doppel-LP erschien, in digitalisierter Form allerdings auf einem Tonträger zusammengefasst ist, eindrucksvoll zu welcher unglaublichen Schöpfung die „Krauts“, wie die entsprechenden Musiker im englischen Sprachraum scherzhaft bezeichnet wurden, befähigt waren.
Das Album durchbricht das konventionelle Rockschema und errichtet eine tosende Geräuschkulisse, deren Essenz aus frei assoziierten Klangbildern, Echo-Sequenzen und den Lauten herkömmlicher Instrumente geformt ist. Das Resultat dieser experimentellen Kreation ist ein beeindruckendes, psychedelisches Meisterwerk, welches die Definition des Wortes Krautrocks akustisch vermittelt: Der Hörer findet sich während des Konsums des Tonträgers in einer bizarren Welt aus Soundcollagen und grotesken Lyriken wieder.
„Tago Mago“ ist ein durchaus empfehlenswertes Stück deutscher Musikgeschichte, das auch Krautrockfremde in berauschende Klangwelten entführen kann.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Toshé TOP 500 REZENSENT on 18. Juli 2009
Format: Audio CD
Can, die einzige deutsche Band, die man wirklich als innovativ bezeichnen kann, und deren Einfluss noch heute, überall auf der Welt, relevante Impulse zu setzen vermag.
In Deutschland wird immer noch rumgeunkt, siehe diverse Re-zensionen hier... Schrecklich sowas...

Tago Mago hat sehr viel zu bieten. An Stimmungen und auch an gelungenen Experimenten, die immer noch exotische Einzigartigkeit versprühen.
Auch die künstlerische Radikalität und Expression der Gruppe ist unübertroffen. Sie haben mit einer Hingabe für "die Kunst" gelebt, die vieles andere völlig obsolet macht.
Wenn man von musikalischer Bewußtseinserweiterung spricht, dann gehört dieses Werk eindeutig dazu. Natürlich kann man das auch Krautrock nennen, aber man sollte sich nicht völlig verschätzen...

Can sind der Nukleus des freien Gedanken- und Musiziergutes. Die Jungs sind der Hammer! Unschlagbar für alle Ewigkeit!!!
Gruß und gesegnete Momente damit!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Uwe Smala TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER on 19. Januar 2011
Format: Audio CD
der "Soundtracks" mit dem Hyper-Psychedelic "Mothersky" ist
wieder völlig gegen alle damaligen wie auch heutigen
Hörgewohnheiten eingespielt worden.
Ich sehe das so, als ob alle Essenzen der damaligen Bands,
die auf "Ohr", "Pilz" oder "Kosmische Kuriere" veröffentlichten,
hier auf dieser Platte vereinigt wurden.
Es wird hier mit einer Unmenge an Effekten und Sounds experimentiert
und man versuchte sich auch mit Drum-Machines, sofern man das Verfremden
von Orgel-Rhythmus-Presets dazurechnen darf.

"Paperhouse"(7:29)beginnt balladesk und geht über in einen monotonen
Trommeltakt der von einer Psychedelic-Improvisation umrahmt wird bevor
es relaxt ausklingt.

Düster-Psychedelisch-Minimalistisch erklingt "Mushroom"(4:08) mit
monotonen Gesangsfragmenten.

Ein Regengewitter bringt "Oh Yeah"(7:22) zu einem monotonen Rhythmus
der von Orgelkaskaden und Gesangsfragmenten zu einem für "Can"-Verhältnisse
fast lockeren Rock gerät.

"Halleluhwah"(18:32) Ein hypnotisierender, funky Polyrhythmus wird von
diversen Sound-und Vocaleffekten zum tanzbaren Psychedelic improvisiert.

"Aumgn"(17:22)wird von Copy-Cat-Echoeffekten als monotone Mantra improvisiert.
Es gibt keinerlei Songstruktur und es wird mit vielen Soundeffekten
experimentiert. Hard Stuff

"Peking O"(11:35)führt das anfangs so weiter bevor ein Bossa Nova-Orgel-
Preset zum Extremtempo gebracht wird und ein dissonantes Piano sich mit
wirren Vocalparts zusammenmischt. Auch hier keinerlei Songstruktur sondern
hauptsächlich Soundeffekte.

"Bring Me Coffee Or Tea"(6:47) beendet die Platte als fernöstlich angehauchte
Hypno-Improvisation.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Hensel on 24. Februar 2010
Format: Audio CD
In ferner Zukunft wird die Musikwelt erst dieses Ausnahmealbum einer deutschen Ausnahmeband verstehen.
Dies ist das eigentliche Debüt des Strassensängers Kenji "Damo" Suzuki bei Can, der nicht nur für mich, DIE Can-Stimme war und ist.
Er singt nicht, seine Stimme ist das fünfte Element, das fünfte Instrument. Das erklären auch seine Texte; sinnlos, unverständlich (kann kaum englisch...), teils Rückwärtslaufend...

Tago Mago ist das was für die Beatles das weiße Album, für die Stones Exil On Mainstreet, für Pink Floyd Dark Side Of The Moon, Fleetwood Mac Tusk oder Genesis`Lamb Lies Down On Broadway ist, sind, waren, bleiben. Die Visitenkarte, der erste Eindruck, das was bleibt, worüber man nachdenkt hui oder pfui. In diesem Falle ein große H U I!!

Seitenlange Tracks, wie meist in langen Jams entstanden (wie gerne hätte ich so was mal als Bonus auf den CDs... Herr Czukay wie wärs!?).
Leider galt der Prophet im eigenen Land nicht viel, so mußten auch Can den Umweg über England nehmen um endlich Lorbeeren zu kassieren.
Viele Kritiker fanden Tago Mago zu lang, zum wummernd (obwohl Monster Movie wummeriger war), zu textlich nichtssagend usw usf
Verständnis? Null! Das sind Can. Keine Hitparadenlieferanten, sondern aus dem Jazz kommende Metronome (Liebezeit), Stockhausen-Schüler (Schmidt, Czukay). Der einzigste Rock`n`Roller ist Karoli (leider R.I.P.), selbst der spielt nicht normal Gitarre.

Verwirrende Rezesion? Verwirrende Sounds laufen gerade im Hintergrund...
Und das ganze ohne Drogen... Musik ist die Droge. Ich war Drei als dieses ehemalige Doppelabum erschien. Soweit ich weiss war ich 12 oder 13 als ich es mir gekauft hatte.
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