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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
76 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Definition von Wahnsinn: 1) Rückkehr bei Nacht 2) Lisa J. Smith...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch eines Vampirs - Rückkehr bei Nacht: Band 5 (Taschenbuch)
Ich habe ja sehr lange mit mir gerungen, ob ich das Buch überhaupt kaufen bzw. lesen sollte. Der vierte Teil lag schon weit über ein Jahr zurück, aber dieses sehr skurrile Ende hat sich mir ins Gedächtnis eingebrannt. Elena - zurück von wo auch immer, so wie Gott sie schuf. Ach komm, dachte ich mir, kann ja eigentlich nur noch besser werden. Und nachdem aus dem Rohmaterial der ersten vier Bände eine recht erfolgreiche Serie zustande gekommen ist, war ich ja guter Hoffnung, denn Lisa J. Smith wird doch kein Unsinn machen und die Drehbuchautoren ins Schwitzen bringen. Oder? Har, har...Elena ist nun also wieder unter den Lebenden. Jedoch hat die Rückkehr bei ihr eine ordentliche Klatsche hinterlassen, mit der sich in erster Linie Stefano auseinandersetzen muss. Elena ist nämlich so eine Art Engel geworden. Sie kann nicht mehr reden, dafür aber fliegen und irgendwie Gedankenlesen und ist ganz gierig darauf, dass ihr Liebster sie anzapft und von ihrem Superblut neue Kräfte tankt. Der Dreier Bonnie, Meredith und Matt sind zunächst ratlos, aber Probleme sind am schönsten, wenn sie sich von selbst lösen und so findet Elena recht schnell zu alter Stärke. Aber nun bahnen sich erst die richtige Katastrophe an. Stefano verschwindet plötzlich und Fell's Church wird von einer neuen Bedrohung heimgesucht. Die Bäume im umliegenden Wald verselbstständigen sich, unheimliche Monster machen die Gegend unsicher und kleine Mädchen scheinen wie besessen verrückt zu spielen. Das Vierergespann ist natürlich sofort involviert und auch Damon kann sich dem nicht entziehen. Schlimmer noch, er wird sogar zur Marionette der beiden Widersacher... Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. "Rückkehr bei Nacht" ist gelinde gesagt... erschütternd. Ich habe jetzt noch eine Ganzkörpergänsehaut, wenn ich an dieses Ding zurückdenke. Von wegen, es kann nicht schlimmer werden, die Autorin hat alle Kritiker in ihre Schranken verwiesen und gezeigt, das man nie nie sagen sollte und immer noch einen drauf setzen kann. Und um es weniger abstrakt zu formulieren: Da müssen Drogen kreisen bei der Autorin, das haben einige Rezensenten hier schon ganz richtig erkannt. Fangen wir mal bei der Charakteren an und da war wohl wirklich nur eine Person, die sich treu geblieben ist: Caroline Forbes. Die fiese und gemeine Giftspritze zeigt sich hier wieder von ihrer ekligsten Seite und scheut sich nun auch nicht mehr, dem Bösen aus der anderen Dimension Einlass zu gewähren. Die drei Fragezeichen hingegen habe den letzten Rest Sympathie verspielt, den ich ihnen im letzten Band noch zugestanden habe. Matt ist der absolute Softball, Bonnie entweder unheimlich nervig oder völlig naiv und Meredith wirkt weitgehend überflüssig (hinsichtlich der Serie also durchaus passend, denn da wurde ihre Rolle von Anfang an gestrichen). Stefano ist insofern der Alte geblieben als das man seine unheimlich wehmütige und sanfte Art beibehalten hat - nachträglich hat sich aber herausgestellt, dass er doch ein Supermann ist und eigentlich viel stärker als sein Bruder, den er in einer Szene mal eben so fertig macht. Herrlich! Damon hat wohl den größten Wandel durchgemacht. Irgendwie ist er ja noch der kleine Schurke geblieben, aber nun zeigt sich auch mehr und mehr, dass er auch seine anderen Seiten hat. Dass er auf Elena abfährt, ist ja nun nichts Neues, bloß was soll jetzt diese Anbandelung mit Bonnie? Es war ja fast rührend, wie er sie nackig macht, sie mit Blut füttert und dann beklagenswerter Weise feststellt, dass Bonnie nur ein A-Körbchen hat. Ohhh... Elena hingegen entzieht sich jeglicher Beschreibung; erst macht sie auf Lady Gaga, mit kleinen Flügelchen und viel übersinnlichem Blabla und eines Morgens wacht sie auf und scheint plötzlich geheilt. Ihr passt es auch überhaupt nicht in den Kram, dass Stefano den Mut hat, sie, ja SIE, einfach zu verlassen. Das kann ja nicht angehen; wer wen verlässt, dass hat hier nur eine zu entscheiden. Und so reiben sich ihre Untergebenen genüsslich die Hände und freuen sich, endlich wieder zu Kreuze kriechen zu können und aktiv an der Rückholaktion beteiligt zu sein. Wenden wir uns dem Plot zu. Welcher Plot, fragt sich jetzt der eine oder andere Insider und an der Stelle muss ich sagen, dass dieses Buch vergeblich versucht hat, irgendeine Form von Inhalt zu rechtfertigen. Vielmehr bekommt man 600 Seiten über jede Menge Kuriositäten geboten. Eine skurrile Szene reiht sich an die nächste und bei jedem Kapital habe ich mich gefragt, wer dieses Mal Amok laufen darf. Mal drehen die Bäume ab, dann spielen minderjährige Mädchen verrückt, piercen sich um Sinn und Verstand oder ergehen sich in ihrer Wolllust. Dann gibt es noch die seltsamen, tentakelartigen Wesen, die so unterwegs sind und manchmal ist es auch einfach nur Damon, der plötzlich wie besessen schmutzige Filmchen mit Elena und Matt in den Hauptrollen drehen will. Und überhaupt, seit wann ist die Autorin so versaut geworden? In den bisherigen sieben Büchern, die ich von der Frau Smith gelesen habe, ist nicht einmal ansatzweise das Wort Sex vorgekommen, geschweige denn irgendwelche Andeutungen in die Richtung. Das Höchste der Gefühle war vielleicht mal ein Küsschen oder eine nette Umarmung, aber scheinbar wollte sie die Ersparnisse der letzten Jahrzehnte ihrer Erscheinungen in diesem Buch mal so richtig auf den Kopf hauen. Es wird weder an Zwei- noch an Eindeutigkeiten gespart und ich habe viele Male entsetzt auf das Cover gestarrt, nur um festzustellen, dass es doch tatsächlich dieselbe Frau ist. Die Topneuheit sind übrigens diese beiden Fuchs-Manga-weißwasich-Zwillinge. Welche Daseinsberechtigung haben die Beiden und warum muss eigentlich jedes Übel dieser Welt es auf dieses kleine Kaff abgesehen haben? Immer größer, immer stärker und so was von an den Haaren herbei gezogen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses komische Verhalten aller Personen, die ständigen Sprünge zwischen Traum und Wirklichkeit, der ganze abgedrehte Unsinn nur halb so ätzend gewesen wäre, wenn das Buch nicht so unfangreich ausgefallen wäre. 600 Seiten, ein Klopper. Unzählige Kapitel, seitenlanges Geplänkel, viele wirre Momente (und da spreche ich nur von meinen Eindrücken) und dann schafft die Autorin es nicht einmal, die Geschichte zu Ende zu bringen. Stattdessen, Cliffhanger und die Erkenntnis, dass man am selben Punkt angelangt ist wie vor dem Buch - nur ohne Stefano im Gepäck, der jetzt in seiner düsteren Zelle schmoren darf. Neben all dem Ablästern muss ich jedoch auch mal etwas Gutes vermelden. Über die Jahre hinweg scheint die Autorin schriftstellerisch in ihren Fähigkeiten gewachsen zu sein. Früher, um es nett zu formulieren, waren die Bücher eher schlicht geschrieben - es dominierten die 5-Wörter-Sätze. Da hat sich einiges getan. Wenn das Ganze jetzt aber auf Kosten des Inhalts geht, möchte ich lieber die alte Lisa J. Smith zurück haben. Und genau das ist ja der Status Quo. Wirklich Schade. Ansonsten fand ich die Perspektivenwechsel noch sehr gelungen, obwohl die gegen Ende sehr stark nachgelassen haben. Die Rezension ist viel länger geworden, als ich das geplant hatte. Aber je größer die Qual, desto länger fällt es nun mal aus, den Leidensweg zu beschreiben. Ich hätte natürlich das Buch nach 150 Seiten abbrechen können, weil spätestens da war mir klar, dass es nicht besser werden würde, aber ich habe mich mein Leben lang immer mir Verbissenheit durch jedes Monster gequält und irgendwo, manchmal ganz versteckt, versiegt die Hoffnung bei mir nie, dass es auf der nächsten Seite vielleicht doch besser wird; davon abgesehen spielt der Preis auch keine unerhebliche Rolle. "Rückkehr bei Nacht" bleibt sich aber treu und ist durch die Bank weg krude, verwirrend und nicht von dieser Welt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend!,
Von Wolfbooks.de "Wolf Books" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch eines Vampirs - Rückkehr bei Nacht: Band 5 (Taschenbuch)
Elena ist wieder zurück! Sie lebt und Stefano ist überglücklich. Doch er merkt, dass Elena, die anfangs noch einmal alles lernen muss und noch völlig fremd in der neuen alten Welt wirkt, ein besonderes Geschenk bekommen hat. Tief in Elena schlummert eine mächtige Quelle der Macht und diese ist es, die das Böse nach Fell's Church zieht.Gleichzeitig treibt auch Damon wieder sein Unwesen in Fell's Church und beobachtet auch bei Caroline, dass etwas nicht stimmt, doch da bekommt er einen Mückenstich und nichts scheint mehr wie es ist. Teenager geraten außer Kontrolle, Bäume werden zu Feinden und Damon zu einer Marionette des Bösen... Als dann auch noch Stefano verschwindet, ist das Chaos perfekt. Zwanzig Jahr liegen fast zwischen dem 4. und dem 5. Band. Zwanzig Jahre die man beim lesen spürbar merkt. Der 5 Band ist diesmal doppelt so dick, wie es die anderen waren und versprechen längeren Lesespaß und eine längere Handlung. Aber Rückkehr bei Nacht war eine kleine Enttäuschung! Der 5. Band ist voller Gewallt und Sexismus. Das die kleinen Mädchen von diesem Wesen besessen sind und sich förmlich vor Matt hingeben, war übertrieben. Diese ekelhaften kleinen Wesen, die in Körper schlüpfen, waren eklig. Die zwei neuen Feinde, wirkten Fehl am Platz, sie passten einfach nicht nach Fell's Church. Die Handlungen waren über lange Passagen zu lang. 40 Seiten für einen kleinen Unfall? Auch die Vermischung von realem Leben und Traum wirkten manchmal unübersichtlich und falsch. Auch Elenas "Superkräfte", waren ein wenig kitschig. Kaum ist sie wieder am Leben, ist Elena schon wieder Mittelpunkt des Geschehens. Dabei durfte man im 4. Band feststellen, dass Elena auch gerne nur am Rand mitspielen kann und gerade Meredith und Bonnie an Sympathie gewonnen haben. Natürlich bleiben nun auch viele Fragen offen: wo ist Stefano? Was wird aus Damon? Welcher der drei Verehrer wird es für Elena am Ende sein? Und vor allem: was hat Bonnie vor? Man konnte das Buch lesen, aber passt nicht wirklich in die Reihe. Wenn "The Return" noch 2 Bände so bleibt, kann man viele verstehen, die bei den ersten 4 Bänden bleiben wollen und die anderen drei Bände weglassen. Auch wenn die ersten 4 Bände manchmal "langsam" wirkten, waren sie für sich gesehen etwas besonderes, dem 5. Band fehlt dieser Glanz. Schade. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ich bin sprachlos,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch eines Vampirs - Rückkehr bei Nacht: Band 5 (Taschenbuch)
Ich habe mich durch die 606 (!) Seiten richtig durchkämpfen müssen. Schlechte Grammatik, grottenschlechte Beschreibungen und schlechte Ausdrucksweise machen dieses Buch zu einer richtigen Tortur!!Die ersten vier Bände waren auch nicht berauschend aber einfach zu lesen und relativ spannend. Das vierte wirkte schon ein wenig abgehoben aber dieses hier, hebt alles vorherige aus den Angeln. Die Thematik gleicht nichts aus den vorherigen Büchern und ist nicht einmal annähernd nachzuvollziehen. Die Handlungen und Sichtweisen der Hauptcharaktere wurden komplett umgeworfen und geändert. Man kann sich nicht mehr hineinversetzen und nichts mehr nachvollziehen. Und dann diese sexistischen, perversen Szenen.....was soll das?? Hätte man das nicht anders beschreiben können. Und was bitte ist Elena nun?? Flügel und unterbewusste Kräfte....absolut zu weit hergeholt und zu weit von der Vampirthematik entfernt! Für mich absolut nicht empfehlenswert! Man muss kämpfen um es zu verstehen, man macht sich die Vorstellungen der Charaktere zunichte und muss einige Passagen doppelt lesen um wenigstens ansatzweise etwas nachvollziehen zu können. Ein grottenschlechter Versuch den Vampir-Hype auszunutzen und noch ein Buch und noch eins und noch eins herauszubringen! Nach dem vierten (eigentlich schon nach dem dritten) Band war die Handlung zuende und abgehandelt und dabei hätte es bleiben sollen!!!! Ein schlechter Versuch aus dem ganzen noch mehr Profit zu schlagen!!! Am Ende des Buches nennt Elena die ganze Situation einen: ,,kindlichen Alptraum"-----genau DAS ist dieses ,,Buch"! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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