Das Buch führt einen ganz schön in die Irre. Mal wird der Tagebuchschreiber als ein Mittdreißiger beschrieben, dann gibt es Klassenkameraden Anfang 20. Was denn nun?
Die Rechtschreibung schafft einen auch. Hat denn keiner Korrektur gelesen? Der Stil wechselt wahnsinnig oft. Das nervt beim lesen.
Die Geschichte an sich ist recht einfach. Ich hatte das Buch innert 2 Tagen durch. Es fesselt einen, man will immer was kommt. Aber so ist das sicher bei allen Tagebüchern, die man in der Hand hat.
Mich stört, dass es eine absolute Verherrlichung von starken Drogen und Alkohol gibt. Es wird oft darüber geschrieben, dass man sich auf einen Abend mit Koks trifft. Dann wird anscheinend jeden Abend getrunken.
Das ganze Buch über zeiht es sich hin, dass der Verfasser Magenprobleme hat. Irgendwie finde ich es unmöglich, sowas in ein Buch zu schreiben. Fast jeder zweite Tag beginnt mit dem Satz: Mal wieder der Magen....
Alles in allem: Ein einfaches Buch- aber haben muss man es nicht unbedingt. Man wird nicht schlauer aber auch nicht dümmer. Ein Mittelklassebuch, das vorher eine Rezension gebrauchen hätte können.