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Tagebuch einer Kammerzofe


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Produktinformation

  • Darsteller: Jeanne Moreau, Michel Piccoli, Georges Geret, Françoise Lugagne, Daniel Ivernel
  • Künstler: Luis Buñuel, Roger Fellous, Serge Silberman, Michel Safra, Jean-Claude Carrière
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Französisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. März 2010
  • Produktionsjahr: 1964
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0032HC0PG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.672 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Die Kammerzofe Celestine, eine sorglose, leichtlebige Pariserin, kommt zur Gutsbesitzerfamilie Monteil in die Normandie, wo sie mehr als nur für gemachte Betten sorgt. Hinter der Maske bürgerlicher Wohlanständigkeit trifft sie auf ein Panoptikum der absonderlichsten Charakter: Madame ist frigide, ihr Mann ein Lüstling, der Schwiegervater besessen von seiner Vorliebe für Damenstiefelchen und der Hausdiener Joseph ein fanatischer Faschist. Celestine verrät Joseph und heiratet den reichen Nachbarn. Damit hat sie ihr Ziel erreicht: den gesellschaftlichen Aufstieg um jeden Preis.

VideoMarkt

Das Pariser Zimmermädchen Célestine tritt eine neue Stelle bei der Familie Monteuil in der französischen Provinz an. Ihre neue Herrin entpuppt sich als frigide Nörglerin, Mme. Monteuils Vater als Schuhfetischist und ihr Gatte als begeisterter Jäger, der alles schwängert, was ihm vor die Flinte kommt. Als in der Nähe ein kleines Mädchen vergewaltigt und ermordet wird, fällt Célestines Verdacht auf das Faktotum der Monteuils, den intriganten Faschisten Joseph. Sie nähert sich ihm und versucht mangels Beweisen, selbst welche zu fabrizieren.

Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von theSilentNoirFreak am 21. März 2010
Format: DVD
Im Rahmen der vergleichsweise spät eingeleiteten Phase von Luis Bunuel-Filmveröffentlichungen auf DVD in Deutschland erscheint jetzt endlich eine Reihe von Werken des eigenwilligen Regisseurs, die, über die längst populären Klassiker hinaus, zuvor vermutlich eher nur einer ausgewählten Gruppe von Cineasten bereits bekannt und vertraut gewesen sind. Und dazu gehört sicherlich die französisch/italienische Produktion "Tagebuch Einer Kammerzofe" aus dem Jahr 1964.
Bunuel hatte sich zwar bereits in frühester Zeit ("Ein Andalusischer Hund", 1929 in Zusammenarbeit mit Salvador Dali realisiert) einen Namen für seine surrealistischen Inszenierungen gemacht, begleitend kehrte aber eines seiner charakteristischen Leitmotive durch sein gesamtes, filmisches Lebenswerk hindurch ebenfalls immer wieder: Die Kritik an der Bourgeoisie, der Angriff auf die selbige. In seinem oscarprämierten Werk "Der Diskrete Charme Der Bourgeoisie" verstand es Bunuel meisterhaft, die Darstellung eines degenerierten Gesellschaftsbildes mit surrealen Szenarios zu kombinieren - "Tagebuch Einer Kammerzofe" basiert auf einem anderen Regie Konzept: Surrealistische Elemente sind geringfügig und ausgesprochen unterschwellig tatsächlich vorhanden, werden sich vermutlich aber nur einem 'Bunuel-Routinier' sofort enthüllen, der 'durchschnittliche' Zuschauer wird sich (zumindest beim ersten Ansehen des Films) eher mit dem zufrieden geben müssen, was ihm augenscheinlich präsentiert wird: Die Darstellung einer degenerierten 'Upper Class', zu einem Teil ein politisch-reaktionärer Aspekt und nicht zuletzt auch eine Kriminalstory.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 3. Juli 2013
Format: DVD
Kein Regisseur hat den diskreten Charme der Bourgeoisie so gekonnt in ihrer Abartigkeit gegeißelt wie Luis Bunuel. Und in der Überzeichnung lag immer ein Körnchen Wahrheit. Doch von alle dem ist hier nichts zu sehen (wenn man mal von dem Highheels Stiletto Fetischisten Monsieur Rabour einmal absieht). Hier ergeht sich Bunuel nur in Andeutungen und vagen Unklarheiten.
Alle Männer sind hinter der Kammerzofe Célestine (Jeanne Moreau) her.
- ‘Wo kann ich sie denn mal…‘
- ‘Du Schwein!‘
Auch das ist eben so wenig ungewöhnlich wie die üblichen Animositäten unter den Dienstboten. Da überzeugt Michel Piccoli als hochnotgeiler Schwiegersohn M. Monteil schon eher. Das Vergehen an der Kleinen Claire wird nur halbherzig verfolgt und der Krieg der Nachbarn über die Gartenmauer hat Komödienstadl-Qualität. Sogar am Faschismus ist verbal kurz etwas auszusetzen. Dann läuft alles auf ein aufgesetztes Happy End hinaus. Unglaublich! Letzten Endes folgt Bunuel hier den bürgerlichen Spuren, die er sonst so genial bloßstellt. Es scheint wie eine Gebrauchsanweisung für den Weg in die Bürgerlichkeit.
Die guten Darsteller lindern den flachen ideellen Gehalt des Films. Dieses Tagebuch ist eine Gute Nacht Lektüre.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andrea am 10. Juni 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Schön, intelligent, mutig und etwas morbid. So kennen und lieben wir sie. Und immer einen guten Spruch auf der Lippe.
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Rezension zum falschen Film 0 13.09.2012
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