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Tagebuch aus dem London des 17. Jahrhunderts Gebundene Ausgabe – 26. März 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 479 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (26. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150106931
  • ISBN-13: 978-3150106938
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3 x 19,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

kur' Der Text - eine Auswahl in einer gebundenen Ausgabe von Reclam wieder aufgelegt - gehört zu den großen der Literatur ohne literarische Absichten. Freimütig, gelegentlich ironisch, offenbar genau, erkennt man dabei die Anfänge der Gewissenserforschung, einer moralischen Buchführung über die Seele, deren Bezähmung - erfrischend und erleichternd - nur schwer gelingt. 'Neue Westfälische' Wenn es eine messerscharfe Innenansicht des Lebens eines höheren Angestellten im 17. Jahrhundert gibt, dann ist es das Tagebuch von Pepys. Es gibt nichts Besseres. 'Stuttgarter Zeitung'

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Helmut Winter, 1935-2004, war als Anglist an der Universität Gießen tätig. Für Reclam hat er eine Auswahl aus dem Tagebuch von James Boswell übersetzt und Erzählungen von Nadine Gordimer herausgegeben.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. August 2000
Format: Taschenbuch
All das, was die dicken Geschichtsbücher einem verschweigen, wird hier schamlos offengelegt. Zwar kennt der Verfasser des Tagesbuchs das Lotterleben König Charles II. auch nur vom Hörensagen, doch genau diese Dünste aus der Gerüchteküche kann man genüßlich bei der Lektüre genießen. Und was man schon immer wissen wollte, aber nie gesagt bekam, wir hier deutlichst beschrieben. Z.B.: Wohin scheißt man nachts, wenn einem der Nachttopf abhanden gekommen ist? Manchmal geht einem diese Selbstbespiegelung und männliche Eitelkeit ziemlich auf die Nerven, aber andererseits hätten wir nicht diese erfrischenden Informationen aus dem Alltag eines gehobenen bürgerlichen Alltags. Zu drollig, wie er selbst seine Sucht, an Frauen herumzufummeln und ständig ins Theater zu gehen, verdammt - und doch nichts dagegen machen kann. So ist die Lektüre auch sehr lehrreich, wenn man etwas über das Theater, die erste englische Oper und das Publikumsverhalten erfahren will. Ich hab das alles sehr genossen, würde mir allerdings wünschen, das gesamte Tagebuch ( also nicht nur die Auszüge, wie in dieser Ausgabe) in deutscher Übersetzung und mit noch ausführlicherem Kommentar lesen zu können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Schueler am 21. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Dennis Scheck hat nicht übertrieben! Dieser Auszug aus den Tagebüchern des Samuel Pepys (gesprochen PIEPS! :-)) ist eine Fundgrube für alle Geschichtsinteressierten. Und irgendwie hatten die Menschen damals schon die gleichen Probleme, Sorgen und Ängste wie heute. Statt (schlechte) Fernsehsendungen gab es (miese) Theaterstücke (die heute zur allgemeinbildenden Kunst gehören!), statt Party traf man sich in der Kneipe. Mein Gott, die waren ja ständig besoffen!!! Korruption, Krankheiten, Machtgerangel... Gott und König waren an allem Schuld oder enttäuschten auch mal die hohen Erwartungen der Menschen. Allerdings ist es für uns Leser aus der heutigen Zeit doch auch erschreckend, wie Unwissenheit zu fatalen Schlussfolgerungen führte (Waschen macht krank???). Ein Hoch auf die Bildung von heute! Auf jeden Fall gehört dieses Buch in jedes Bücherregal und wer es sich leisten kann und will, der sollte sich sogar für das 9-bändige Gesamtwerk entscheiden! Danke, Dennis Scheck, für diesen tollen Buchvorschlag!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von NML am 17. April 2007
Format: Taschenbuch
Zum Inhalt dieses Buches, es ist ein Tagebuch, von Samuel Pepy. Er schrieb dieses von 1.1.1660-31.5.1669. Ich habe mit groesster Spannung jeden Tagebucheintrag gelesen, Pepys war ein Lebeman, der nur zu gerne mit anderen Frauen was hatte und er war ein leidenschaftlicher Theaterfan! Er schrieb alle Theaterstuecke, die er besucht hatte nieder und meistens auch mit wem er es besucht hatte. Am Ende jedes Jahres, schrieb Herr Pepy immer eine Bilanz seines Vermoegens und Gesundheit. Die Pest, das Leben und die Politik in diesem Jahrhundert war einfach ein Kapitel fuer sich. Wer gerne persoenliche Einblicke in das Leben des 17. Jahrhunderts lesen moechte, wird von diesem Tagebuch begeistert sein. Dieses Buch ist auch NICHT die gesamte Ausgabe, sondern nur ein kleiner Teil. Das ganze Tagebuch von dieser Zeit umfasst mehr als 3000 Seiten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Guenther Lenhoff am 2. Februar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Wer eintauchen möchte in eine phaszinierende Zeitreise und einen wachen Beobachter seiner Tage in der englischen Gesellschaft des ausgehenden 17 Jahrhundert erleben möchte, der legt das Buch nicht mehr aus der Hand.Das Tagebuch ist eine echte bibliophile Rarität und leider viel zu wenig bekennt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wilfried Russ am 27. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Eine Kostbarkeit der Literatur, hier in Auszügen. Aber mehr als lesenswert über das Leben in London im 17. Jhdt. und speziell das des Mr. Pepys.
Wer mehr will: bei Zweitausendeins erscheint jetzt eine 10-bändige Gesamtausgabe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerda am 20. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses kleine,unscheinbare,vergilbte Büchlein gratis an einem Flohmarkt als Draufgabe erhalten.Erst als mein kompletter Lesevorrat aufgebraucht war, habe ich es zur Not in die Hand genommen. Und seit diesem Tag, vielleicht zwei Wochen her, kann ich es nur mehr aus der Hand nehmen, wenn die Pflicht ruft, oder mir die Augen zufallen.Ich freue mich, dass ich noch gut die Hälfte vor mir habe.
Es ist das beste, was ich je aus dieser Zeit gelesen habe.Vor ca.30 Jahren las ich einmal und danach noch ca.fünfmal ein Buch mit dem Titel"Amber"von "Kathleen Winsor". Dieses Buch hat mich begeistert und es kommen darin so viele Ereignisse vor, die ich jetzt bei Samuel Pepys Tagebuch wiederfinde.
Ich hoffe, dass ich einmal fündig werde und das ganze Tagebuch von Samuel Pepys lesen darf.
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