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Tagebuch der Italienischen Reise 1786: Notizen und Briefe aus Italien (insel taschenbuch)
 
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Tagebuch der Italienischen Reise 1786: Notizen und Briefe aus Italien (insel taschenbuch) [Sondereinband]

Johann Wolfgang Goethe , Christoph Michel
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Goethes Aufzeichnungen während seiner Reise von Karlsbad nach Rom (1786), erst hundert Jahre später veröffentlicht, werden in dieser Ausgabe vollständig und in der originalen Orthographie vorgelegt. Damit ist der in vielen Goethe-Ausgaben nicht enthaltene Text wieder greifbar.

Über den Autor

1749
Am 28. August wird Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt am Main geboren als Sohn des Kaiserlichen Rats Johann Caspar Goethe und seiner Frau Catharina Elisabeth, geb. Textor.

1750
12. Dezember: Geburt der Schwester Cornelia.

1765-1768
Studium der Rechte in Leipzig; Liebesbeziehung zu Anna Katharina (Käthchen) Schönkopf, Sammlung der Gedichte für sie im Liederbuch ›Annette‹.

1768-1770
Aufenthalt im Elternhaus, Krankheit und Rekonvaleszenz. Kontakte zu pietistischen Zirkeln.

1770
Fortsetzung des Studiums in Straßburg; enger Austausch mit Herder (Shakespeare, Ossian); seit Oktober Liebe zu Friederike Brion.

1771
6. August: Promotion zum ›Licentiatus juris‹. 7. August: Abschied von Friederike. 9. August: Rückreise nach Frankfurt. Anfang September: Zulassung zur Advokatur in Frankfurt a.M. November bis Dezember: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen dramatisiert.

1772
Praktikum am Reichskammergericht in Wetzlar. Liebe zu Charlotte Buff (verlobt mit Johann Christian Kestner).

1773
Götz von Berlichingen (2. Fassung der Geschichte Gottfriedens) erscheint anonym. Satyros, Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, erste Arbeit an Faust.

1774
Februar-April: Die Leiden des jungen Werthers (erscheinen zur Herbstmesse). Juli-August: Rheinreise mit Lavater, Schmoll und Basedow.

1775
Aprilmesse: Verlobung mit Lili Schönemann. Mai-Juli: erste Schweizer Reise. September: Einladung an den Weimarer Hof durch Herzog Carl August. Herbstmesse: Aufhebung
der Verlobung mit Lili Schönemann. 7. November: Ankunft in Weimar. 11. November: Begegnung mit Charlotte von Stein.

1776
11. Juni: Ernennung zum ›Geheimen Legationsrat‹.

1777
16. Februar: erste Arbeit an Wilhelm Meisters theatralischer Sendung. 8. Juni: Tod der Schwester Cornelia. 29. November- 19. Dezember: Harzreise (Harzreise im Winter).

1779
6. April: Uraufführung von Iphigenie auf Tauris. 5. September: Ernennung zum ›Geheimen Rat‹. 

1780
Zweite Schweizer Reise (als Begleiter des Herzogs). September: Reise durch Thüringen (»Über allen Wipfeln ist Ruh«).

1781
Oktober-November: Goethe hört in Jena anatomische Vorlesungen und beginnt in der Weimarer Zeichen-Akademie mit Vorträgen über Anatomie.

1782
April: Adelsdiplom von Joseph II. 25. Mai: Tod von Johann Caspar Goethe.

1785
Juli: erste Kur in Karlsbad.

1786
März: Beginn der botanischen Studien. Ende Juli-August: zweite Kur in Karlsbad.

1786-1788
Erste Reise nach Italien.

1787-1790
Goethe’s Schriften. 8 Bde., Leipzig.

1788
Juni: Aufgabe aller Regierungsgeschäfte mit Ausnahme der Ilmenauer Kommissionen. 12. Juli: Christiane Vulpius begegnet Goethe (fortan Lebensgemeinschaft, Heirat 1806). September: erstes Treffen mit Schiller in Rudolstadt. Römische Elegien (1788-1790)

1789
Juni: Lösung des Verhältnisses mit Frau von Stein. 2. August: Abschluß von Tasso. 25.Dezember: Geburt des Sohns August.

1790
Faust. Ein Fragment.

1791
Wiederaufnahme von Wilhelm Meister.

1792-1800
Goethe’s neue Schriften, 7 Bde., Berlin.

1792
8. August-16. Dezember: Campagne in Frankreich.

1793
12. Mai-22. August: Belagerung von Mainz. Reineke Fuchs.

1794
Gespräch mit Schiller über die ›Urpflanze‹.

1796
Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hermann und Dorothea (erscheint 1798).

1804
13. September: ›Wirklicher Geheimer Rat‹.

1805
9. Mai: Tod Schillers. Goethes Werke, 14 Bde., Tübingen
  
1806
21. April: Abschluß von Faust I.

1808
13. September: Tod der Mutter. Faust I erscheint.

1809
April-Oktober:Die Wahlverwandtschaften erscheinen zur Herbstmesse). Herbst: erstes ›Autobiographisches Schema‹.

1810
Die Farbenlehre erscheint zur Ostermesse.

1811
September: 1. Teil von Dichtung und Wahrheit abgeschlossen (erscheint 1812).

1812
April-September: Karlsbad und Teplitz (Begegnung mit Beethoven).

1813
20. Januar: Tod Wielands.

1814
25. Juni-25. Oktober: erste Reise an Rhein, Main und Neckar.

1815-1819
Goethe’s Werke, 20 Bde., Stuttgart und Tübingen.

1815
Heidelberg (September): Letzte Begegnung mit Marianne von Willemer.

1816
6. Juni: Tod Christianes. Teil I der Italienischen Reise.

1817
August: Abschluß von Teil II der Italienischen Reise.

1819
West-östlicher Divan.

1821
Juli-September: Marienbad und Eger, Begegnung mit Ulrike von Levetzow. Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1. Fassung.

1822
Juni-August: Marienbad (Familie von Levetzow), Eger.

1823
Juni-September: Marienbad (nicht akzeptierter Heiratsantrag an Ulrike von Levetzow), Eger.    19. September: Reinschrift der Elegie abgeschlossen.

1824 
2. Oktober: Heinrich Heine besucht Goethe.

1827-1830
Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 40 Bde., Stuttgart und Tübingen.

1829
Wilhelm Meisters Wanderjahre, 2. Fassung.

1830
26. Oktober: Tod des Sohns August in Rom.

1831
Juli: Faust II nach Abschluß des V. Akts versiegelt.

1832
Goethe stirbt am 22. März in Weimar.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Tagebuch ist wunderbar. Ein Tagebuch eben, dass uns teilhaben läßt am Leben am erleben, den Gefühlen und der Zeit.

Wer Goethe nur auf irgendeinen Teil seines Lebens reduziert und hinter jedem niedergeschriebenen Wort eine tiefgründige Dichtung und hinter jeder Skizze ein epochales Werk erhofft liegt ganz falsch. Jemandem der so weitreichende Interessen und Fähigkeiten hatte wie Goethe kann hier ganz über die Schulter seines Lebens geschaut werden. Ein wahrhaftiges Buch.
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21 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Goethe mal ganz unspektakulär. Im Urlaub. Nett zum Durchblättern, doch auch ausgesprochen verzeihlich es nicht zu lesen. Die vorliegende Fassung enthält den Text in Goethes originaler Ortographie, das liest sich dann wie folgt: „um 12. In Eger bey heisem Sonnenschein. Der Morgen war bedeckt gewesen, die oberen Wolcken streifig und wollig". Das ist nicht der beeindruckende Umgang mit der deutschen Sprache, der Goethe so berühmt gemacht hat. Auch das was Goethe zu den Stationen seiner Reise mitzuteilen hat ist wenig ergiebig, kein Beitrag über Pompeji etwa. Und zum prachtvollen Pantheon in Rom fiel ihm gerade mal das hier ein: „Das größte Werck der inneren Großheit nach die Rotonde". Solch eine Wortkargheit, noch dazu von einem Dichter, wirft die Frage auf, welchen Zweck dieses Buch überhaupt erfüllen soll. Doch der Leser ist vorgewarnt, denn bereits im Klappentext steht das folgende: „Dem Reisenden werden sie zwar nicht als „zuverlässiger Führer", aber, was mehr ist, als eine „Anleitung zum Sehen" hilfreich sein. Das kann ein handelsüblicher Reiseführer besser! Dennoch hat es schon etwas erhebendes, gerade wenn man nach Italien reisen will, sich bewußt zu machen, daß bereits der Dichterfürst vom wunderschönen Italien fasziniert war.
Das Buch enthält 30 kleine (meist 10 x 10 cm) Skizzen und Zeichnungen, die Goethe etwa von Landschaften, Gebäuden, Pflanzen etc. angefertigt hat. Briefe, Erläuterungen und Register verleihen dem Buch mehr Umfang, das eigentliche Reisetagebuch ist nur 173 Seiten lang.
Stationen der Reise: Regensburg, Carlsbad, Brenner, Verona, Padua, Venedig, Rom u.a.

„Tagebuch der Italienischen Reise 1786" ist ein Buch für Goethe- Komplettisten und Germanisten.

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