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Tagebuch 1966-1971 (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 1. Mai 1979


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 14 (1. Mai 1979)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518367560
  • ISBN-13: 978-3518367568
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 2,2 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 269.770 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt - um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: "Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb." Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen "Stiller", "Homo Faber" und "Sein Name sei Gantenbein" sowie Theaterstücken wie "Andorra" und "Triptychon".

Foto (c) Suhrkamp Verlag

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Tagebuch mag kein großes Werk sein, statt dessen handelt es sich um etwas, das uns in dieser Zeit der Superlative sogar noch nützlicher sein könnte, nämlich ein Buch, das zeigt, wie Verstand und Vorstellungskraft ihre Themen und Antriebe entdecken und wie Schreiben nicht einfach Chronik oder Traumbuch ist, sondern ein Lebensmittel des Menschseins." (The New York Times Book Review) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Dworschak am 26. Mai 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Frischs zweites Tagebuch ist keine leichte Lektüre. Eher Denksport. Selbsthinterfragung macht einen wesentlichen Teil dieses Bandes aus, und der Leser ist herzlich eingeladen, das Seine beizusteuern; mit diversen Fragebögen und vier Selbstverhören liefert Frisch Blaupause und Vorbild zugleich.
Ein weiterer Komplex in diesem durchaus zerrissenen Werk (was schon dadurch deutlich wird, daß vier verschiedene Schriftarten verwendet werden) bildet die Zeitkritik - kein Wunder in der bewegten Ära, in der Frisch sein Tagebuch schrieb. Er kommentiert das Tagesgeschehen sehr subtil anhand von Zeitungsausschnitten und Fernsehsendungen (über Euthanasie in den USA, Studentenkrawalle in Zürich, Krieg in Israel und Vietnam), scheut sich aber oft nicht, seine eigene Hilflosigkeit angesichts der Probleme von Gewalt, Widerstand oder Armut zu bekennen. Kurze Betrachtungen anhand von eigenen Erlebnissen - immer wieder besuchen ihn rebellische Studenten, beschimpfen ihn Landsleute - runden diese Thematik ab. Die zahlreichen Reisen - Japan, Sowjetunion, Polen, Tschechoslowakei, immer wieder USA - geben ihm die Gelegenheit, sich aus nächster Nähe ein Bild vom Alltag in den beiden Machtblöcken zu machen.
Einige Prosaskizzen, die meist um den Themenbereich Alter, Sinnverlust und Tod kreisen, sind ebenfalls eingestreut. Es sind aber eben nur Skizzen, längst keine ausgearbeiteten Erzählungen, obwohl sie meist zu einem Ende kommen und innerhalb kürzester Zeit Charaktere darstellen.
Trotz seiner Uneinheitlichkeit ist Frischs TAGEBUCH 1966-1971 ein höchst lesenswertes Buch, vor allem aufgrund seiner schonungslosen Kritik sowohl an der Politik als auch an der Person des Autors selbst und wegen der großen gedanklichen Konzentration, die durchweg herrscht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT am 9. Mai 2005
Format: Taschenbuch
Max Frischs "Tagebuch 1966-1971" ist eigentlich kein Tagebuch, wie man sich das vorstellen würde. Frisch berichtet in seinem Tagebuch nicht, was er von Tag zu Tag persönlich erlebt oder gedacht hat. Vielmehr sind die Schilderungen häufig sehr distanziert und Frisch versteckt sich meist hinter literarischen Figuren und Konzepten. Oder er hat keine Antwort auf die aufgeworfenen Fragen. Viel autobiographischer ist dagegen sein Buch "Montauk".
Das "Tagebuch 1966-1971" würde ich eher als Collage bezeichnen, worin Frisch die verschiedensten, eigentlich heterogenen Textgattungen zu einem einheitlichen Gesamten mixt. Die Mischung zeigt sich schon formal, indem Frisch verschiedene Schriftarten, Schriftgrössen und Absatzformatierungen gebraucht. Der Text ist völlig durchkomponiert und hat nichts zufälliges. Er beinhaltet Berichte von Reisen und Auslandaufenthalten (UdSSR, USA), Beschreibungen von Begegnungen (Brecht, Kissinger), politische Betrachtungen (Kalter Krieg, Jugendunruhen von 1968, "Verhör"), Erzählungen, Gedanken über die Endlichkeit des Lebens ("Handbuch"). Als roter Faden, welche die Themen des Tagebuchs weiter reflektieren, tauchen seine berühmten Fragebogen auf, die auch als seperates Buch erhältlich sind. Die Qualität der einzelnen Mosaiksteine ist ganz unterschiedlich. Die Fragebogen sind absolut genial, die Erzählung "Skizze eines Unglücks" ist ganz stark, währenddessen die politischen Betrachtungen teilweise etwas Staub angesetzt haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 14. Mai 2011
Format: Taschenbuch
"Füge dich nicht in das Gegebene als genüge es."
(Carlo Michelstädter in: Überzeugung und Rhetorik)

Die Frage aus dem Tagebuch: " Wenn Sie einen Toten sehen: welche Hoffnungen kommen Ihnen belanglos vor, die unerfüllten oder die erfüllten?"

Das ist Frisch (1911-1991) in den Jahren 1966-1971 und mit dem biblischen Gebot aus dem ersten Tagebuch (Tagebuch 1946-1949): "Du sollst Dir kein Bildnis machen!" experimentiert er auch hier mit dem Leser und sich selbst. Im dritten Tagebuch erst hörte Frisch mit der Imagination von Tod und Sterben auf, er söhnte sich aus mit dem Leben und mit dem Ich. Auch wenn die Phantasie eines "Lebensabendhauses" zu deutlich auf etwas Festes hinweist und somit alle notwendigen Illusionen einreißt, bleibt ein Potential von Hoffnung, welches auf Aufschub drängt und Raum und Zeit im Übergang für nichtig erklärt.

Seine hier erinnerten fünf Jahre sind in Schrift, Schriftbild und Inhalt sehr verschieden, sie mäandern zwischen Illusion, Phantasie und realer Welt, letztere immer da, wo der Zeitungsartikel Pate steht für eine Aussage. Doch alles erscheint nah und zugleich distanziert zu Frisch, in einer Bandbreite von sachlicher Wirklichkeit und hoffnungsfroher Möglichkeit. Er erklärt sich zum "Monsieur Teste" seiner selbst. Er spricht mit z.B.
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