Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Strandspielzeug calendarGirl Prime Photos Philips Multiroom Learn More madamet saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen11
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
10
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:36,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. Mai 2014
Das Buch enthält zahllose bunte Bilder, dazu kurze Texte und Zitate. Der Titel "Tagebücher des ersten Weltkriegs" ist irreführend - "Zitate aus Tagebüchern..." trifft es besser. Es sind meist nur wenige Sätze, nicht selten wirken sie aus dem Zusammenhang gerissen. Man erfährt im Anhang Näheres über den Fotografen Fuhrmann, Anmerkungen zu den Lebenswegen der Tagebuchautoren, vor allem der weniger bekannten, fehlen leider. So bleibt das Ganze doch sehr oberflächlich. Daneben stören Formulierungen ("Deutschland, 1900. 43 Jahre hat es Frieden gegeben..." Die 43 bezieht sich wohl auf 1914. "Berneck, Deutschland" mit Foto. Es gibt mindestens 4 Bernecks in D. Ich wohnte mal bei einem, zu welchem das Foto gehört konnte ich nicht klären. Genauer wird's an anderer Stelle: "Paris, Frankreich", "Berlin, Deutschland",... nervige US-Formate vermutlich für diejenigen, die bei Paris inklusive Bild vom Eiffelturm zuerst an Texas und bei Berlin zuerst an North Dakota denken)
Insgesamt ist das Buch optisch schön gemacht, inhaltlich aber doch sehr schwach. Man bekommt den Eindruck, der Leser sollte nicht überfordert werden, und das ist gelungen. Ähnliche Fotos findet man mit wenigen Mausklicks im Netz, mit einigem Stöbern auch Originaltexte. Vielleicht ist der Film, zu dem das Buch gehört, besser, ich kenne ihn nicht, Geld werde ich dafür sicher nicht bezahlen.
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2014
100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges ist die Gelegenheit Zeitzeugen zu dem für alle Nationen der Welt prägenden Ereignis der Geschichte zu befragen endgültig verstrichen. Umso wichtiger ist es, dass Forscher und Privatpersonen sich mit den Tagebüchern, Feldpostbriefen, Bild- und Filmdokumenten auseinandersetzen, um dazu beizutragen, das Vergessen zu verhindern. Bei diesem Einblick, geht es um weit mehr, als beim Leser Mitgefühl und emotionale Bindung zu den Betroffenen zu erwecken. Aus der Beschäftigung mit Einzelschicksalen können neue Erkenntnisse zur Geschichte gewonnen werden. Die Einordnung einzelner Ego-Dokumente in den größeren geschichtlichen Zusammenhang ist deshalb in der Geschichtswissenschaft unabdingbar. Die einzelnen, im Werk berücksichtigten Zeitdokumente, sind genau jene Puzzle-Teile, die in ihrer Gesamtheit das Geschichtsbild prägen.

Die Autoren dieses Werkes haben erkannt, dass eine bloße auf Daten und Fakten bezogene Geschichte des Ersten Weltkriegs nicht zielführend sein kann. Die Kombination der wichtigsten geschichtswissenschaftlichen Darstellungsmöglichkeiten – Bild, objektive Erklärungen und subjektive Wahrnehmung der Betroffenen Zeitzeugen mehrerer Nationen – tragen dazu bei, ein möglichst authentisches und mehrdimensionales Geschichtsbild zu vermitteln. Alle Bilder – und das sind immerhin allein aus dem Archiv des berühmten Fotographen August Fuhrmann etwa 300! – sind mit authentischen Tagebuch- oder Briefausschnitten versehen und zusätzlich mit historischen Fakten belegt und erklärt. Mit dieser breiten Herangehensweise ermöglichen die Autoren den Lesern die einmalige Chance, sich in eine längst vergangene Zeit einzufühlen, die so nachhaltig die heutige Gegenwart mitgeprägt hat.

Obwohl die Bezeichnung ‚Weltkrieg‘ per Definition die komplexen Verflechtungen mehrerer Nationen und die Schicksale von Menschen aller Länder impliziert ist es in der Vielzahl der Werke zum Ersten Weltkrieg längst nicht selbstverständlich, dass der Blickwinkel über Deutschland hinaus gespannt wird. Das allein ist bereits eine lobenswert zu erwähnende Leistung, die mit dem Werk „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ erbracht wird. Schmerz, Stolz, Ehre, Vaterlandsliebe, Mut, Angst, Freundschaft und Liebe sind nun einmal nicht auf eine Nation beschränkte Gefühle und Emotionen. Sie haben den Krieg weltweit entscheiden mitgeprägt.

Bereits im ersten Kapitel wird deshalb das Verhältnis Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Russlands und des Osmanischen Reiches zueinander in den Blick genommen. Auch der Imperialismus, die Mächteverhältnisse in der Kolonialzeit, die die schnell entwickelte weltweite Dimension des Krieges erklären, werden thematisiert.
Neben der chronologischen Nachvollziehbarkeit des Kriegsverlaufes durch die Kapitelanordnung „Die Welt vor dem Krieg“, „Kriegsbeginn“, „Kriegsalltag an der Front“ und „Kriegsende“ werden weitere Perspektiven auf den Krieg eröffnet:
Im Kapitel „Mensch und Maschine“ wird eine Tragweite der neuen technischen Dimension des Krieges deutlich, die damals wie heute die Phantasie übersteigt. Die unwirkliche Kombination aus dem Einsatz von Waffen, wie Granaten, Bomben, Gas und Maschinengewehre auf der einen Seite, den zehntausenden marschierenden Soldaten, der Einsatz von Pferden und der direkte Feindkontakt im Feld übersteigt noch heute die Vorstellungskraft.
Im Kapitel „Leid, Verlust, Ernüchterung“ werden die Auswirkungen dieser neuen Art der Kriegsführung in den Blick genommen. Krankenschwestern, Verwundete und Heimatvertrieben kommen zu Wort. Die Kapitel „Heimatfront“ und „Kriegsgräuel“ unterstreichen ein weiteres Mal, den ganzheitlichen und nachhaltigen Umfang des Ersten Weltkrieges.

Besonders die Kombination aus erklärendem Text, den Bildern und den subjektiven Empfindungen der Zeitzeugen machen das Werk zu einem einzigartigen Dokument der Zeitgeschichte.

Dieses Werk ist – unabhängig davon, ob die Lesenden die TV Doku Serie kennen oder nicht – absolut empfehlenswert.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2014
Das Buch enthält nicht nur einmalige und schockierden Bilder aus der Zeit, sondern auch Zitate aus Tagebüchern. Die Zeit um den ersten Weltkrieg erwacht förmlich zum Leben während des Lesens. Es gibt viel neues zu entdecken zu den Menschen und Ereignissen des ersten Weltkrieges, insbesondere durch die Benutzung der Farbfotografien! Ich war begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen :-)
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2014
Der Titel des Buches hat mich verführt, zuzuschlagen: Die Geschichte des 1. Weltkrieges dürfte mittlerweile ganz gut bekannt sein, aber wie spannend ist es doch, diese einmal durch die Augen unserer Groß- bzw. Urgroßeltern zu sehen? Mich fasziniert das sehr. Der Bildband ist wirklich schön gestaltet, es mach Spaß, diesen Schatz durchzublättern. Und so fühlt sich das Lesen auch an - die Bilder sind spannend und fesselnd, dass die Beschreibungen und Zitate dazu einfach ein Muss sind, ich wollte nichts verpassen. Es ist aufregend, Farbbilder von vor 100 Jahren zu sehen! Auch die Qualität der Fotografien hat mich überrascht. Alles in Allem stimmig. Geschichte zum Anfassen. Von mir eine klare Empfehlung. Viel Spaß beim selber Entdecken!
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2014
Ich kam durch die DVDs und Fernsehausstrahlung auf dieses Buch, was als ausführliche Ergänzung dazu wirklich empfehlenswert ist! Interessantes Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2014
Im Zuge der Ausstrahlung der Serie "14" bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und es ist eigent sich ideal dazu, um die ganzen Eindrücke und die bedrückenden Schicksale der damaligen Zeit noch einmal auf sich wirken zu lassen. Die Tagebucheinträge vermitteln als authentische Zeitdokumente einen tiefgehenden Einblick in die Gefühlswelt aller Beteiligten, ob Soldat oder Zivilbevölkerung. Besonders gefallen mir die zahlreichen Fotos aus dem Archiv von August Fuhrmann, welche den Leser in eine irgendwie fremde Zeit entführen, obwohl diese doch gerade mal 100 Jahre entfernt ist.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juli 2014
Durch die Verbindung von Zitaten und Bildern bekommt der Leser eine gute Vorstellung der Zeit und einige Denkanstösse. Bin noch nicht ganz durch, aber bis jetzt finde ich es gut.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2014
Dieses Buch ist ein absoluter Gewinn. Ich habe nie gedacht, dass es solche spannenden Fotos aus dieser Zeit gibt! Die Begleittexte sind äußerst informativ, zugleich sind sie so formuliert, dass auch komplizierte historische Zusammenhänge verständlich werden. Dazu Zitate von ganz unterschiedlichen Personen der Zeitgeschichte, ebenfalls hochinteressant. Kurzum: In Sachen Bildband mit das Beste, was es über den 1. Weltkrieg gibt!
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Mai 2014
Die Aussagen aus den Tagebüchern unterschiedlichster Zeitzeugen erzeugen im Zusammenhang mit dem aufwendig bearbeiten Fotographien eine ergreifende Stimmung: Betrogene und verführte Völker folgen in blöder Begeisterung dem Ruf nach Ruhm und Ehre ins Verderben. Die Kriegsgegner -meistens weiblich- sind den Kriegstreibern -immer männlich-, wie so oft, unterlegen. Die Einblicke in die Gefühlswelt und die Sorgen der kleinen Leute sind anrührend. Warum werden die so belogen und wie lange noch?
In den Kommentaren wird eine umfassende Darstellung der politischen Situation und der verschiedenen, auch verwandtschaftlichen Verflechtungen der Länder Europas vor dem Krieg gegeben, sowie deren eigenartige Entwicklung im weiteren Verlaufe.
Gute Arbeit! Gutes Buch!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juni 2014
Ein Bilder- und Geschichtenbuch. Die meisten Bilder sind vom deutschen Fotografen August Fuhrmann aufgenommen. Die Geschichten – eigentlich sind es mehr Zitate – stammen aus verschiedensten Perspektiven. Soldaten und in den Krieg Involvierte diesseits und jenseits des Stacheldrahtes, Kriegsberichterstatter, Witwen, Ausländer, ein junges Schulmädchen. Sie alle erleben den Krieg, die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges, das Sterben, die Kriegsgräuel und schließlich das Kriegsende, das die Sinnlosigkeit des Krieges noch einmal hervorhebt. Kriegsgewinne und –verluste werden am Verhandlungstisch ausgemacht, für die Soldaten hat es nur Verluste gegeben, auch wenn sie überlebten.
Ein schweres Erbe, das uns Nachgeborenen schon vor dem Zweiten Weltkrieg aufgebürdet wurde, und an dem wir noch immer knabbern.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden