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Tagebücher [Gebundene Ausgabe]

Kurt Cobain , Clara Drechsler , Harald Hellmann
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 5 (28. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462031848
  • ISBN-13: 978-3462031843
  • Größe und/oder Gewicht: 25,5 x 17,2 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.721 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Die Tagebücher von Kurt Cobain erscheinen fast zeitgleich mit der neuen Biografie von Charles R. Cross. Im Original Journals betitelt, handelt es sich um Auszüge aus 23 handgeschriebenen Notizbüchern mit Briefen, die er meist nicht abschickte (auch nicht die an Courtney Love), Songtext-Entwürfe, Gedankensplitter, Skizzen, Zeichnungen und Comics, aber auch so Banales wie eine Stichwortliste mit Verkehrszeichen und -regeln für lange Fahrten zum Konzert. Dabei entsteht auch eine kleine Chronik der Grunge-Szene.

Die deutsche Ausgabe ist gekürzt, um Faksimile und Übersetzung gegenüber zu stellen. Und die ist den Herausgebern und Übersetzern Clara Drexler und Harald Hellmann ebenso gelungen wie die ergänzenden Randbemerkungen zum Verständnis der Notizen. Viel erhellend Neues kommt nicht zu Tage, die Spannung entsteht eher durch den Gucklocheffekt des Lesers, und das Puzzle, das sich bei jedem zu einem anderen Gesamtbild fügt. Dass auch Nirvana bis zum Durchbruch 1991 mit Nevermind wie alle Anfänger um Auftritte und Demos betteln musste, ist ebenso bekannt wie Kurt Cobains problematische Beziehung zu seinen geschiedenen Eltern.

Auch, dass er keine hohe Meinung von sich hatte und sich andererseits völlig überschätzte wie viele unsichere Künstler mit wenig Selbstwertgefühl. Früh bastelte er an seinem Image, oft mit bissiger Selbstironie, etwa bei einer selbst verfassten Konzertkritik über Nirvana. Mit seiner künstlerischen Intelligenz schien er ebensowenig klar zu kommen wie später mit dem großen Erfolg. Er sorgte sich um sein Töchterchen, und wie er die jahrelangen, undefinierbaren Magenschmerzen, die manisch-depressiven Phasen und Selbstmordgedanken los werden konnte.

Dass die Witwe Courtney Love aus persönlichen Interessen die Textpassagen selektiert hat, ist eine gängige Vorgehensweise bei Künstlernachlässen. Womöglich erledigt sich dieses Problem in Zukunft von selbst, weil die heutige Musikergeneration dank SMS, E-Mail und Palmbook neben virtuellen Spuren allenfalls noch verblichene Faxe, aber keine dicke, edle Kladde hinterlässt. --Ingeborg Schober

Pressestimmen

"Kaum ein Künstler hat die moderne Rockmusik der Post-Punk-Ära derartig nachhaltig beeinflusst wie Kurt Cobain. Mit seiner Band Nirvana gelang Cobain Anfang der 90er Jahre ein Geniestreich. In einer Garage im tristen, regenverhangenen Seattle schuf er einen völlig neuen Sound, der ohne die Strukturen des mächtigen Big-Business schnell die USA eroberte. Die vorliegenden Tagebücher liefern ein intimes, ungeschöntes Porträt eines Künstlers mit enormem Einfluss ..." (Buchreport)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A beautiful mind - Genie und Wahnsinn 6. Januar 2003
Als sich Kurt Cobain 1994 das Leben nahm, war ich fassungslos und wollte unbedingt verstehen, was in diesem genialen Musiker vorgegangen ist und warum er nur so lebensmüde war. Aber außer sachlichen Nachrufen war wenig zu lesen.
Und jetzt gibt es sie, die Tagebücher. Pure Geldmacherei? Wäre ich Kurt Cobain, würde ich mich über jeden Menschen freuen, der ernsthaft an meinem Gefühlsleben interessiert ist und lesen will, was in meinem Kopf vorging. Diejenigen, die Bild- Zeitungs-taugliche Sensationen erwarten, werden sowieso enttäuscht. Vielmehr erhält der Leser u.a. Einblick in das Leben eines ernsthaften Künstlers, der ganz schön hart gearbeitet hat für seinen Erfolg. Ein Liebesbrief an Courtney ist auch dabei.

Für mich sind die Tagebücher der Beweis dafür, dass sensible Menschen oft genial sind, dass sie aber Gefahr laufen, an der Welt zu verzweifeln - mit oder ohne Drogen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gleich zu Angang frage ich mich hier: "Wie soll man ein Tagebuch bewerten?"
Denn es wurde sicherlich nicht geschrieben, damit es die Öffentlichkeit liest und kann somit weder Schreibweise noch Inhalt wirklich kritisieren!
Damit wären wir schon bei einem anderen Kritikpunkt:
Ich bereue es, dieses Buch überhaupt gelesen zu haben!
Denn, wie gesagt, es wurde nicht für die Öffentlichkeit geschrieben und jetzt, nachdem Kurt Cobain tot ist, darf es plötzlich gelesen werden...(Privatssphäre!!)
Und wie er zu seinen Lebzeiten sagte, nachdem ihm mal ein paar seiner Tagebücher geklaut wurden: "Ihr habt mich schwerer beraubt, als ihr je begreifen werdet..."
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Cobains Witwe Courtney Love brauchte wohl wieder Geld. Mit ihrer Band Hole will es nicht recht klappen, also wird eben der Nachlaß der genialen Gatten weiter ausgeschlachtet. Love hat die Auswahl getroffen. Die interessantesten Tagebucheinträge blieben dabei wahrscheinlich unveröffentlicht. Die vorliegenden Aufzeichnungen lassen vermuten, daß Cobain, in dem was die Öffentlichkeit nicht zu lesen bekommt, noch mehr von sich (und seiner Frau?) preisgibt.
Die größte Erkenntnis aus Cobains Tagebüchern ist, daß „Nevermind" kein zufälliger Erfolg eines verwirrten Slackers war. Cobain hat lange und hart auf seinen Erfolg hingearbeitet. Stundenlang wurde täglich geübt. So gleichgültig wie er in den Interviews herüber kam, war er nicht. Viel mehr war er genervt von der verlogenen Seite des Musikbusiness: Videoclips, Interviews, Fotos, Werbung, Kommerz... Cobain war ein großer Künstler, mit einem großen Gerechtigkeitssinn. Er wollte die Welt verbessern und schaffte es doch nicht mal, sein eigenes Leben zu meistern.
Aus heutiger Sicht wären Cobain seine Tagebücher sicherlich eher peinlich. Gedanken wiederholen sich, manches ist kindisch, vieles ist langweilig und ohne jeden Informationsgehalt. Auch wenn die Veröffentlichung dieser Intimitäten schon sehr an Leichenfledderei erinnert und mal wieder den schäbigen, geldgierigen Charakter von Courtney Love offenbart, so haben die Tagebücher doch zumindest den einen Vorteil: Nirvana und der Mythos Kurt Cobain werden entzaubert. Hätte er sich nicht umgebracht, wäre er ein Vorbild gewesen. Er hatte Ideale und hat dafür gekämpft. Hätte er doch bloß einen guten Psychologen, echte Freunde oder eine Frau gefunden, die sich gut um ihn gekümmert hätte.
Deprimierend!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen !! 28. November 2002
Von Ein Kunde
also ich finde es schwach das Buch einfach so abzuwerten, bloß weil es ein Eingriff in sein Privatleben war. An sich ist es ja wirklich gut! Man soll hier ja schließlich auch das Buch bewerten und nicht den Hinergrund! Das Courtney das nur wegen dem Geld macht wissen wir ja alle... Alles in allem kann ich nur sagen, dass es wirklich sehr informativ ist, weil halt vieles drin steht was Kurt nie so in der Öffentlichkeit gesagt hat und auch nicht in irgendeiner Biografie steht. Für wahre Fans ein Muss. wirklich!! :o)
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Vampirismus 4. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Ich kann nur jedem empfehlen, die Tagebücher selbst zu lesen - und dazu Grethers Artikel in der "taz", der das Phänomen "Cobain" sehr respekt- und liebevoll beschreibt. Und Kurt sein Würde lässt - wie es auch die Tagebücher tun. Wie schreibt Kurt: "Ein Journalist ist fast immer der Gnade seines Chefredakteurs ausgeliefert. Komischerweise sind es die Journalisten, die nachgerade obsessiv zu beweisen versuchen, dass ein Musiker alles von der Plattenfirma vorgeschrieben bekommt." Es hat ihn geärgert, dass man ihn für unmündig hielt. Und ich glaube auch, dass er die Texte, die jetzt hier veröffentlicht werden, durchaus zu seinem künstlerischen Werk gezählt hat. Es sind Aufzeichnungen über die Bandgeschichte, über seine Vorbilder, seine Weltsicht, seine politischen Ansichten, seine Beziehung zur Musik - das alles erstaunlich poetisch und ergreifend geschrieben oder z.T. in kleinen Comics festgehalten.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen TRAURIGE SACHE! 29. November 2002
Von Ein Kunde
Ich muss sagen, das ich den Rezesionen hier nur zustimmen kann!
Es ist einfach nur traurig, dass es so weit kommen musste! Und es war einer der Gründe, warum Kurt nicht merh leben wollte, weil man ihn (und seine Privatsphäre) nicht in Ruhe lassen konnte! Lest lieber die Biographie "COME AS YOU ARE" (die sie noch nicht gelesen haben) dort steht alles, was er selber bereit war der Öffentlichkeit zu erzählen (er hat sie mit verfasst)! Seine Wittwe, hat nur die Kohle im Kopf! Und das neue Album, ein Lacher, bis auf " You know U're right,alles alte Songs, von wegen unveröffentliches Material!! Dann lieber den einen Song so besorgen - per Internet ja keine Thema heut zu Tage!
Aber mir (als langjähriger Fan) kommt so der Gedanke, das ich warscheinlich auch einen Blick in die Tagebücher werfen werde (muss) Trotzdem, mir wäre es lieber, es würde sie nie geben! frieden, liebe, Mitgefühl Kurt Cobain
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Seit 6 Jahren im Schrank - unangerührt
Unglaublich aber wahr. Ich hatte mir die Tagebücher von Kurt Cobain seinerzeit vorbestellt - sogar zwei Exemplare. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2008 von C. Borgwardt
1.0 von 5 Sternen finger weg!!!!!!
ich finde das eine absolute sauerei dass courtney, die ihn sowiso nur wegen des geldes geheiratet hat, diese tagebücher veröffentlicht hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2008 von J. Merz
5.0 von 5 Sternen man sollte es sich nicht kaufen,aber nicht weil es schlecht is...
ja ich habe das buch gelesen . ja,ich schäme mich....

beim lesen hatte ich ein schlechtes gewissen ,obwohl es ja so geschrieben is ,als hätte der herr es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2007 von D. Pilz
2.0 von 5 Sternen Was war Kurt Cobain ?
Diese Frage für mich war das zentrale Motiv dieses Buch zu lesen. Ich wollte herausfinden, ob Kurt Cobain dieser unverstandene, zu sensible und verehrungswürdige Genius... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2006 von FarK
1.0 von 5 Sternen nix führ echte fans
das tage buch war ursprünglich führ die tochter von kurt gedacht er gab ihr den schlüssel zu dem schliesfach ,cortny love oderso hat das schliesfach aufbrechen... Lesen Sie weiter...
Am 3. Oktober 2004 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schwerer Raub?
Mit den Verkauf von Kurts Tagebüchern hat Courtney einen schweren fehler begangen. Egal wieviel Geld Courtney für ihre Drogen gebraucht hat, dass sie Kurts Bücher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2004 von Strametz Daniel
3.0 von 5 Sternen Nicht gerade Spannend...
Also, meine Meinung zu den Tagebüchern: Nur für Fans! Ich hab mir dieses Buch von vorn bis hinten durchgelesen und muss sagen, das es nicht gerade mit Informationen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2004 von R. Werner
5.0 von 5 Sternen Einblick in eine schwarze Seele
Kurt Cobain... ein Star... ein Heroinabhängiger Künstler! Er ist und bleibt eine Legende, er wird in den Olymp der Rockgrößen gehoben, doch was dachte er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2003 von "lenakuusik"
5.0 von 5 Sternen Kurt ist cool. Und seine Tagebücher auch.
Also dieses Buch ist echt super. Ich bin ein riesen Fan von Nirvana und Kurt ist der Traum. Und wenn es Streite gibt darüber ob die Bücher veröffentlicht werden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2003 von Anna
4.0 von 5 Sternen Nur für Fans!!
Ich gebe dem Werk trotzdem 4 Punkte, auch wenn ich einiges zu bemängeln habe, was aber in anderen Rezesionen hier schon beschrieben wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2003 von the perfect fit
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