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Tagebücher Gebundene Ausgabe – 28. November 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch (28. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462031848
  • ISBN-13: 978-3462031843
  • Größe und/oder Gewicht: 25,5 x 17,2 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 376.833 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Die Tagebücher von Kurt Cobain erscheinen fast zeitgleich mit der neuen Biografie von Charles R. Cross. Im Original Journals betitelt, handelt es sich um Auszüge aus 23 handgeschriebenen Notizbüchern mit Briefen, die er meist nicht abschickte (auch nicht die an Courtney Love), Songtext-Entwürfe, Gedankensplitter, Skizzen, Zeichnungen und Comics, aber auch so Banales wie eine Stichwortliste mit Verkehrszeichen und -regeln für lange Fahrten zum Konzert. Dabei entsteht auch eine kleine Chronik der Grunge-Szene.

Die deutsche Ausgabe ist gekürzt, um Faksimile und Übersetzung gegenüber zu stellen. Und die ist den Herausgebern und Übersetzern Clara Drexler und Harald Hellmann ebenso gelungen wie die ergänzenden Randbemerkungen zum Verständnis der Notizen. Viel erhellend Neues kommt nicht zu Tage, die Spannung entsteht eher durch den Gucklocheffekt des Lesers, und das Puzzle, das sich bei jedem zu einem anderen Gesamtbild fügt. Dass auch Nirvana bis zum Durchbruch 1991 mit Nevermind wie alle Anfänger um Auftritte und Demos betteln musste, ist ebenso bekannt wie Kurt Cobains problematische Beziehung zu seinen geschiedenen Eltern.

Auch, dass er keine hohe Meinung von sich hatte und sich andererseits völlig überschätzte wie viele unsichere Künstler mit wenig Selbstwertgefühl. Früh bastelte er an seinem Image, oft mit bissiger Selbstironie, etwa bei einer selbst verfassten Konzertkritik über Nirvana. Mit seiner künstlerischen Intelligenz schien er ebensowenig klar zu kommen wie später mit dem großen Erfolg. Er sorgte sich um sein Töchterchen, und wie er die jahrelangen, undefinierbaren Magenschmerzen, die manisch-depressiven Phasen und Selbstmordgedanken los werden konnte.

Dass die Witwe Courtney Love aus persönlichen Interessen die Textpassagen selektiert hat, ist eine gängige Vorgehensweise bei Künstlernachlässen. Womöglich erledigt sich dieses Problem in Zukunft von selbst, weil die heutige Musikergeneration dank SMS, E-Mail und Palmbook neben virtuellen Spuren allenfalls noch verblichene Faxe, aber keine dicke, edle Kladde hinterlässt. --Ingeborg Schober

Pressestimmen

»Dieses Journal lesen ist wie einem rollenden Stein zusehen.«, Die Zeit

»Die Tagebücher korrigieren einen Mythos. Es liest sich wie Grunge.«, taz

»Ein ideales Lehrbuch für Teenies«, Frankfurter Rundschau

»Ein Denkmal für den persönlichen Cobain-Schrein. [...] unmittelbare Einblicke ins Innenleben eines schwerst kranken Genies. Geschichte wird nicht nacherzählt, sondern nacherlebbar gemacht.«, Berliner Zeitung

»Die Veröffentlichung dieses Nachlasses ist ein Ereignis.«, Richard Kämmerlings, faz.net

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Iris Wurth am 6. Januar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Als sich Kurt Cobain 1994 das Leben nahm, war ich fassungslos und wollte unbedingt verstehen, was in diesem genialen Musiker vorgegangen ist und warum er nur so lebensmüde war. Aber außer sachlichen Nachrufen war wenig zu lesen.
Und jetzt gibt es sie, die Tagebücher. Pure Geldmacherei? Wäre ich Kurt Cobain, würde ich mich über jeden Menschen freuen, der ernsthaft an meinem Gefühlsleben interessiert ist und lesen will, was in meinem Kopf vorging. Diejenigen, die Bild- Zeitungs-taugliche Sensationen erwarten, werden sowieso enttäuscht. Vielmehr erhält der Leser u.a. Einblick in das Leben eines ernsthaften Künstlers, der ganz schön hart gearbeitet hat für seinen Erfolg. Ein Liebesbrief an Courtney ist auch dabei.

Für mich sind die Tagebücher der Beweis dafür, dass sensible Menschen oft genial sind, dass sie aber Gefahr laufen, an der Welt zu verzweifeln - mit oder ohne Drogen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "uterobaby" am 14. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Gleich zu Angang frage ich mich hier: "Wie soll man ein Tagebuch bewerten?"
Denn es wurde sicherlich nicht geschrieben, damit es die Öffentlichkeit liest und kann somit weder Schreibweise noch Inhalt wirklich kritisieren!
Damit wären wir schon bei einem anderen Kritikpunkt:
Ich bereue es, dieses Buch überhaupt gelesen zu haben!
Denn, wie gesagt, es wurde nicht für die Öffentlichkeit geschrieben und jetzt, nachdem Kurt Cobain tot ist, darf es plötzlich gelesen werden...(Privatssphäre!!)
Und wie er zu seinen Lebzeiten sagte, nachdem ihm mal ein paar seiner Tagebücher geklaut wurden: "Ihr habt mich schwerer beraubt, als ihr je begreifen werdet..."
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von junior-soprano TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Cobains Witwe Courtney Love brauchte wohl wieder Geld. Mit ihrer Band Hole will es nicht recht klappen, also wird eben der Nachlaß der genialen Gatten weiter ausgeschlachtet. Love hat die Auswahl getroffen. Die interessantesten Tagebucheinträge blieben dabei wahrscheinlich unveröffentlicht. Die vorliegenden Aufzeichnungen lassen vermuten, daß Cobain, in dem was die Öffentlichkeit nicht zu lesen bekommt, noch mehr von sich (und seiner Frau?) preisgibt.
Die größte Erkenntnis aus Cobains Tagebüchern ist, daß „Nevermind" kein zufälliger Erfolg eines verwirrten Slackers war. Cobain hat lange und hart auf seinen Erfolg hingearbeitet. Stundenlang wurde täglich geübt. So gleichgültig wie er in den Interviews herüber kam, war er nicht. Viel mehr war er genervt von der verlogenen Seite des Musikbusiness: Videoclips, Interviews, Fotos, Werbung, Kommerz... Cobain war ein großer Künstler, mit einem großen Gerechtigkeitssinn. Er wollte die Welt verbessern und schaffte es doch nicht mal, sein eigenes Leben zu meistern.
Aus heutiger Sicht wären Cobain seine Tagebücher sicherlich eher peinlich. Gedanken wiederholen sich, manches ist kindisch, vieles ist langweilig und ohne jeden Informationsgehalt. Auch wenn die Veröffentlichung dieser Intimitäten schon sehr an Leichenfledderei erinnert und mal wieder den schäbigen, geldgierigen Charakter von Courtney Love offenbart, so haben die Tagebücher doch zumindest den einen Vorteil: Nirvana und der Mythos Kurt Cobain werden entzaubert. Hätte er sich nicht umgebracht, wäre er ein Vorbild gewesen. Er hatte Ideale und hat dafür gekämpft. Hätte er doch bloß einen guten Psychologen, echte Freunde oder eine Frau gefunden, die sich gut um ihn gekümmert hätte.
Deprimierend!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe
also ich finde es schwach das Buch einfach so abzuwerten, bloß weil es ein Eingriff in sein Privatleben war. An sich ist es ja wirklich gut! Man soll hier ja schließlich auch das Buch bewerten und nicht den Hinergrund! Das Courtney das nur wegen dem Geld macht wissen wir ja alle... Alles in allem kann ich nur sagen, dass es wirklich sehr informativ ist, weil halt vieles drin steht was Kurt nie so in der Öffentlichkeit gesagt hat und auch nicht in irgendeiner Biografie steht. Für wahre Fans ein Muss. wirklich!! :o)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "mpeer10" am 26. Dezember 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Wollte Kurt Cobain, dass man sein Tagebuch liest? Wer verdient heute am kommerziellen Erfolg von Nirvana, nachdem Cobain tot ist? Darf überhaupt jemand an Nirvana verdienen?
Diese Fragen sind zweifellos wichtig und interessant, in einer Buchrezension sind sie jedoch völlig irrelevant.
Das Buch, das vor mir liegt heißt "Tagebücher" und wurde geschrieben von Kurt Cobain. Wie man auf einer der letzten Seiten lesen kann wurde in der deutschen Ausgabe nur "eine Auswahl aus dem Material der amerikanischen Originalausgabe" veröffentlicht. Das Buch ist so aufgebaut, dass auf der linken Seite jeweils ein Faksimile der handschriftlichen Aufzeichnungen von Cobain zu finden ist, auf der rechten Seite wurden diese dann übersetzt und kurz kommentiert.
Die "Tagebücher" liefern einen durchaus lesenswerten Eindruck von Cobains Stimmungen, Meinungen und Gefühlen, der zwar einiges über Kurt Cobain aussagt, jedoch sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Dezember 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Ich kann nur jedem empfehlen, die Tagebücher selbst zu lesen - und dazu Grethers Artikel in der "taz", der das Phänomen "Cobain" sehr respekt- und liebevoll beschreibt. Und Kurt sein Würde lässt - wie es auch die Tagebücher tun. Wie schreibt Kurt: "Ein Journalist ist fast immer der Gnade seines Chefredakteurs ausgeliefert. Komischerweise sind es die Journalisten, die nachgerade obsessiv zu beweisen versuchen, dass ein Musiker alles von der Plattenfirma vorgeschrieben bekommt." Es hat ihn geärgert, dass man ihn für unmündig hielt. Und ich glaube auch, dass er die Texte, die jetzt hier veröffentlicht werden, durchaus zu seinem künstlerischen Werk gezählt hat. Es sind Aufzeichnungen über die Bandgeschichte, über seine Vorbilder, seine Weltsicht, seine politischen Ansichten, seine Beziehung zur Musik - das alles erstaunlich poetisch und ergreifend geschrieben oder z.T. in kleinen Comics festgehalten.
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