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Tagebücher 2002 - 2012
 
 

Tagebücher 2002 - 2012 [Kindle Edition]

Fritz J. Raddatz
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wann immer ich über Raddatz sprach und Raddatz über mich, da wußten wir: Gelangweilt haben wir uns nie. (Marcel Reich-Ranicki)

Den Roman Raddatz liest man im Rausch, Hunderte Seiten in ein paar Tagen, so gierig, wie Raddatz gelebt hat. (Rainald Goetz)

Ein erregbarer Erreger ist er. Sicher der beste in diesem Fach. (Arno Widmann, Frankfurter Rundschau)

Ein rasendes Leben für die Literatur. (Thomas Schmid, Die Welt)

Kurzbeschreibung

«Auf, auf …», ruft Fritz J. Raddatz sich selber zu, als er sich 2008 in einem Münchner Hotel für die größte Party des Jahres umzieht, «ich habe noch gar nicht die Krawatte umgebunden – und bin schon enttäuscht.»
Der Ton einer schonungslosen Selbstbeobachtung, die gleichzeitig Beobachtung anderer ist, angeschlagen bereits in den 2010 erschienenen Tagebüchern 1982-2001, setzt sich in diesem zweiten Band fort: noch klarer, schärfer, doch immer wieder, wie zum Ausgleich, auch mit einem Einschlag ins Komische, Übertreibende und rigoros Selbstironische. In der Form freier als zuvor, fügt Raddatz jetzt Monologe, kurze Telefon-Dramen, Essays und Portrait-Miniaturen in den Text ein.
Und neue Namen tauchen auf: nicht mehr nur Hochhuth, Enzensberger und Grass, sondern auch Joachim Fest, Katharina Thalbach, aus der Erinnerung Klaus Mann und etliche andere. Weiterhin geht es um ein Bild der guten Gesellschaft, um die Frage: «Wie leben die Deutschen?»; weiterhin um die entstehende Einheit von Ost und West, doch mittlerweile, und mit zunehmender Wut, auch um die amerikanische Politik: den Krieg im Irak, die Lügen der Administration, Guantanamo, für Raddatz die schmerzliche Revision einer Lebensüberzeugung vom zuvor geliebten Amerika.
Das Erscheinen des ersten Bandes dieser Tagebücher war ein literarisches Ereignis, man hat das Buch «den großen Gesellschaftsroman der Bundesrepublik» und «ein kaum erträgliches Kunstwerk» genannt. Hier ist Band 2: auf derselben Höhe, mit demselben Feuer.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 953 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage: 1 (7. März 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00H07CCQQ
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #49.101 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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5.0 von 5 Sternen Ein süß-saurer Lese-Genuss 12. April 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ein Buch, an dem sich die Geister scheiden: verrissen in der FAZ (von Elke Heidenreich), bejubelt in Leitmedien wie SZ und ZEIT. Wahr ist: Alles, was Heidenreich kritisiert, trifft zu: Fritz J. Raddatz ist reich (drei Wohnsitze, millionenschwere Kunstsammlung), klagt aber ständig über Geldsorgen; er ist für sein Alter erstaunlich fit, hat aber schon mit 50 sein Grab gekauft und klagt ständig über seine Gesundheit; und er ist tödlich beleidigt, als ihn, den über 80-Jährigen, ein anderer Mann im Schwimmbad fragt: „Was haben Sie früher mal beruflich gemacht!“ Natürlich will er noch mitmischen, noch Nabel der Kulturwelt sein. Und die anderen Menschen, ob Leseveranstalter, Redakteure oder sein Lebenspartner, können es ihm nur selten rechtmachen. Die Gastgeschenke sind zu klein, die Aufmerksamkeit für seine Arbeit ist zu gering, und wenn alles andere mal ausnahmsweise stimmt, dann sitzen die Jacketts zu schlecht oder jemand weiß seine geliebten Messerbänkchen nicht zu würdigen.

Aber gerade diese hemmungslose Subjektivität der Schilderung macht die Tagebücher zu einem süß-sauren Lesegenuss. Raddatz – mutterlos aufgewachsen, misshandelt als Kind – ist nicht nur ein großer Intellektueller, er ist ein Hochsensibler, der die Welt wie durch eine Lupe sieht, jede kleine Kränkung, jeden Stilbruch in übertriebener Größe wahrnimmt. Wie die Dinge auf ihn wirken, so ist seine Wirklichkeit: schneller, greller, deutlicher als bei anderen – auch deutlich schmerzhafter.

Dieses Tagebuch ist herrlich subjektiv, herrlich ungerecht, herrlich arrogant.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fritz J. Raddatz curbs his enthusiasm 22. März 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Der zweite Teil der Curb your-enthusiasm-Fritz J.Raddatz-Tagebücher bei Rowohlt: Wie er zuhause auf Sylt in Unkenntnis/in einem Wutanfall die Tür aufreißt und halloweenende Kinder hysterisch anschreit, und sich dann aus Kummer darüber betrinkt; wie er keinen Dank für Laudationen erhält; wie ein Autor keine Espressomaschine hat; wie ein Autor kein schönes Essgeschirr hat; wie die Soßen in Paris wie die in Schlesien auf dem Bauernhof sind; wie er keine Lust hat, bei Autoren mitzuplotten, denen nichts einfällt; wie er auf einer Party eines Autors die Fotos eines 8 Tage alten Babys ausgiebig bewundern muss; wie vom Nouvel Observateur 2002 die Anfrage kommt, ob es zu seinem Tucholsky-Essay Zeitzeugen gäbe (die das Jahr 1924 beträfen); seine Angst, zu lang zu leben (falls das Geld nicht reicht); seine Angst, zu kurz zu leben (weils doch eigentlich schön ist); sein Leiden an dem Balzac'schen Satz "aus den Locken seiner blonden Perücke sprach Menschenliebe"; die eineinhalb-stündige Grass-Gedichte-Lesung ("Man darf über alles reden, aber nicht mehr als eine Stunde"); wie Autoren Autogrammkarten verschicken wie Popstars; wie Autoren faksimilierte Gesichtpostkarten verschicken wie Popstars; die drei Mal hintereinander erzählten, uralten Geschichten; der Vorwurf seiner Lektorin, er liebe sein kognitives Selbst nicht (er weiß nicht, was das ist); die Lebenserinnerungen der anderen als ein "Mensch ärgere dich"; die Schar der Freunde, die sich alle nichts zu sagen haben; die Pseudoanrufe; die keinen Anrufe usw. usf.: Ja, da schleppt und quält sich einer unermüdlich durch den Literaturbetrieb seiner Zeit. Aber das Gute am Kritiker Raddatz ist: Die Idioten sind nicht immer nur die Anderen. Lesen Sie weiter... ›
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstlich 10. Mai 2014
Von Manon
Format:Gebundene Ausgabe
Die zweite Ausgabe der Raddatz-Tagebücher - köstlich wie schon der erste Teil, wenn auch mit anderer Grundstimmung. In keinem Fall jedoch ein Buch für Humorlose.
Das Befindlichkeits- und Sittenportrait einer kleinen, überschaubaren und fast vergangenen Welt, dem deutschen Literaturbetrieb von 2001 bis 2012, dessen Protagonisten sich im Laufe der beschriebenen Jahre des Öfteren vom Leben verabschieden. Deshalb auch die veränderte Grundstimmung, Nachdenkliches und Tiefgehendes über die Vergänglichkeit des Lebens und der Dinge, Trauer und Nostalgie ob bestimmter Verluste und die Frage nach der Qualität der eigenen, noch verbleibenden Zeit. Einerseits.
Andererseits die schonungslose, subjektive, namentliche und sehr ironische Beschreibung der im Literaturzirkus vorherrschenden allgemeinen Eitelkeiten. Da trifft es jeden, in unterschiedlicher Ausprägung. Mag sein, dass ein paar Retourkutschen ob vergangener Kränkungen verschickt wurden, macht aber nichts. Die feine Ironie und Ausdrucksweise macht alles wett, es ist einfach ein herrliches Lesevergnügen. Raddatz ist ein hochsensibler Intellektueller, der haarscharf reflektiert und analysiert, wobei er das Beobachtete immer an seiner eigenen Empfindung/Empfindlichkeit misst.
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