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Tagebücher 1984-1989 [Taschenbuch]

Siegfried Heinrichs , Sándor Márai , Hans Skirecki
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

2002
Die Tagebücher Sándor Márais von 1984 bis zu seinem Freitod 1989 sind ein überaus bewegendes Zeugnis. Ohne zu beschönigen, beschreibt der Schriftsteller Krankheit und Tod seiner geliebten Frau, mit der er sechzig Jahre seines Lebens verbracht hatte. Er hält den Prozeß des eigenen Alterns fest, berichtet von der zunehmenden Einsamkeit, auch wenn er nach wie vor an den gesellschaftlichen und literarischen Ereignissen seiner Zeit Anteil nimmt. »Ein großer Autor. Im Angesicht des Todes aber gibt es keine Größe, nur Haltung und Ergebenheit. Man liest die kargen, verstandesklaren Notate mit wachsender Beklemmung, voller Trauer und Respekt.« (Ulrich Greiner in der »Zeit«)


Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492231837
  • ISBN-13: 978-3492231831
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,9 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 288.099 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein großer Autor. Im Angesicht des Todes aber gibt es keine Größe, nur Haltung und Ergebenheit. Man liest die kargen, verstandesklaren Notate mit wachsender Beklemmung, voller Trauer und Respekt.« Ulrich Greiner in der »Zeit«

Über den Autor

Sándor Márai wurde 1900 in Kaschau (heute Košice, Slowakei) geboren. »Die Schwester«, 1946 verfasst und publiziert, war der letzte Roman, der in seiner Heimat erschien. 1948 verließ Márai Ungarn, exilierte nach Italien und lebte zwischen 1952 und seinem Freitod im Jahre 1989 im amerikanischen San Diego. Zuletzt erschienen auf Deutsch seine Romane »Befreiung« und »Die Schwester«.

Siegfried Heinrichs ist Autor und Verleger in Berlin sowie Herausgeber der Tagebücher und der Erinnerungsbände »Bekenntnisse eines Bürgers«, »Land, Land» von Sándor Márai.

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5.0 von 5 Sternen Dem eigenen Tod ins Auge sehen 14. November 2004
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Marais Leben geht unweigerlich zu Ende, und was bleibt, ist nur der Schmerz, wenn er morgens im Halbschlaf nach der Hand seiner Frau tastet, ehe er realisiert, dass seine Frau, mit der er sechzig Jahre lang zusammengelebt hat, gestorben ist. Damit nicht genug - auch sein Adoptivsohn stirbt - sinnlos, überraschend, schrecklich erscheinen dem Autor die Dinge, die er nun noch an sich selbst um sich herum wahrnimmt. „Wenn ich noch gelegentlich schreibe, ist dass nur eine Art Frühgymnastik, ein Schutz gegen die Verkalkung," schreibt Marai am 5. Februar 1984. Aber was er in den letzten fünf Jahren seines Lebens zwischen 1984 bis 1989 schreibt, ist epigrammatisch, treffend und auf eine frappierende Art direkt. Ein Mann, der sein Zeitalter mit dem zweiten Weltkrieg hat verenden sehen, erwartet nun mit Weisheit und Würde den eigenen Tot. „Man muss sein Schicksal annehmen. Einen anderen Weg, die Abscheulichkeiten des Daseins zu ertragen, gibt es nicht," notiert Marai am 29.November 1985. Und nur wenige Wochen vor seinem Tod schreibt er: „Die Einsamkeit um mich herum ist dicht wie Wassernebel. Man ertastet sie, der Totengeruch entströmt schon den Kleidern." Großes Tagebuch das niemand ohne Erschütterung aus der Hand legen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht für jeden... 6. Januar 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
...aber für jeden, der stirbt. Und was in der besprechung "Ein Versuch" vermisst wird, das "leichte" ... das ist nicht sinn dieses buches, in keinem atemzug - denn wer etwas über das leben wissen will, kommt um den tod nicht herum. Ich lese das buch einmal pro jahr, immer und immer.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Versuch 7. Oktober 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Also ich werde die Tagebücher noch einige Male lesen müssen, bevor ich ihnen etwas abgewinnen kann. Denn die Gedanken sind für mich nur mäßig nachvollziehbar, alles Leichte und Freie und Ungebundene finde ich schwerlich darin auffindbar, dennoch habe ich Respekt vor den Gedanken eines Andersdenkenden, insofern sie mich herausfordern können, sich mit mir selbst auseinanderzusetzen und meinem eigenen Denken einen gewissen Schwung zu geben. Dennoch respektiere ich die freundliche Offenheit in seinen Texten.
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